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Cooler Master MasterCase SL600M (TESTBERICHT) – Luxuriöses Gehäuse voller Technologien

Review

Aktualisiert am

Big Tower-Gehäuse sind heute nicht mehr besonders angesagt. Wenn Sie jedoch einen wassergekühlten Computer oder mehrere Grafikkarten wünschen, sind sie fast ein Muss. Die meisten Nutzer verlangen heute vor allem kleine, kompakte, geräuscharme und tragbare Computer. Auf der anderen Seite verspricht ein großes Gehäuse eine überdurchschnittliche Kühlung, was vor allem Gamer anspricht. Ob dies auch in der Praxis der Fall ist, zeigen wir Ihnen in unserem Testbericht zum Cooler Master MasterCase SL600M.

Review Cooler Master MasterCase SL600M

Cooler Master MasterCase SL600M (REVIEW) – INHALTSVERZEICHNIS

  1. Cooler Master MasterCase SL600M: Parameter und Spezifikationen
  2. Ein genauerer Blick auf das Cooler Master MasterCase SL600M Gehäuse
  3. Cooler Master MasterCase SL600M und der Speicher
  4. Cooler Master MasterCase SL600M und die Kühlung
  5. Cooler Master MasterCase SL600M und sein Frontpanel
  6. Bewertung des Cooler Master MasterCase SL600M: Getestetes Set
  7. Bewertung des Cooler Master MasterCase SL600M: Testen der Temperatur
  8. Fazit der Bewertung – Wie bewerten wir das Cooler Master MasterCase SL600M Gehäuse

Cooler Master MasterCase SL600M: Parameter und Spezifikationen

Wie bei Cooler Master üblich, setzt das Unternehmen auf ein futuristisches Design. Zum Vergleich möchte ich beispielsweise das Unternehmen Fractal nennen, das auf ein dezentes Aussehen setzt. Das neue Produkt zeichnet sich durch eine Aluminiumverkleidung aus, was sich auch im Gewicht des Gehäuses widerspiegelt. Es wiegt fast 15 Kilogramm und ist daher nicht gerade transportfreundlich. Der Hersteller bringt das Gehäuse in zwei Farbvarianten auf den Markt – silber und schwarz. Für den Test stand mir die silberne Version zur Verfügung.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse

Das Gehäuse besteht aus Stahl, ebenso wie die Rückseite und die rechte Seitenwand. An der Vorderseite und Oberseite dominiert geschliffenes Aluminium, das dem Gehäuse eine elegante Optik verleiht, sodass Sie sich dafür bestimmt nicht schämen müssen. Die linke Seitenwand ist übersichtlich und besteht aus massivem Glas. Die Abmessungen des Gehäuses betragen 544 × 244 × 573 Millimeter. Das MasterCase SL600M unterstützt Mini-ITX-, Micro-ATX-, ATX- und sogar E-ATX-Platinen mit Abmessungen von maximal 12„ × 10,7“, also etwa 30,48 × 27,2 Zentimetern. Der Hersteller weist darauf hin, dass bei Verwendung eines E-ATX-Boards Einschränkungen beim Kabelmanagement bestehen. In das Gehäuse können Sie Kühlkörper mit einer Höhe von bis zu 191 Millimetern, Netzteile nach dem ATX-Standard bis zu einer Größe von 200 Millimetern und Grafikkarten mit einer Länge von maximal 318 Millimetern einbauen.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse; Packungsinhalt

Aus diesem Grund habe ich mich für einen der größten Kühler auf dem Markt entschieden – den Noctua NH-D15S. Bei Grafikkarten sieht es schon schwieriger aus, und bestimmte Ausnahmen passen standardmäßig nicht in das Gehäuse, beispielsweise die GeForce RTX 2080 Ti Lighting Z oder die GeForce RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Überprüfen Sie vor dem Kauf einer Grafikkarte lieber deren Länge. Theoretisch können Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 412 Millimetern in das Cooler Master MasterCase SL600M eingebaut werden, wenn Sie die vertikale Lagerung nutzen und den vorderen Raum für den Kühler nicht verwenden. Außerdem müssen Sie die Abdeckung des Netzteils entfernen. Diese Angabe erwähnt der Hersteller verständlicherweise nur in der Anleitung. Angesichts der Größe des Gehäuses ist diese Einschränkung ziemlich überraschend, da auch das ältere Modell MB500 Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 400 mm ohne größere Demontagen aufnehmen kann.

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Im Lieferumfang enthalten sind außerdem zwei PWM 200mm Lüfter mit einer Drehzahlregelung von 400 bis 800 U/min.

Was die Unterstützung von Radiatoren betrifft, können folgende Geräte im Schrank untergebracht werden:

  • TOP: 120 mm, 140 mm, 240 mm, 280 mm, 360 mm (max. bis zu einer Breite von 43 mm)
  • UNTERER TEIL: 120 mm, 140 mm, 240 mm, 280 mm, 360 mm (max. bis zu einer Breite von 72 mm, falls die GPU vertikal angeschlossen ist)

Ein genauerer Blick auf das Cooler Master MasterCase SL600M Gehäuse

Das Cooler Master MasterCase SL600M setzt auf universelle Halterungen, auf denen SSD, HDD oder ein Ausdehnungsgefäß und eine Pumpe für die Wasserkühlung montiert werden können. Die Halterungen befinden sich an verschiedenen Stellen des Gehäuses, und auch hier kommt es wieder darauf an, ob Sie eine Wasserkühlung einbauen oder sich mit einer Luftkühlung begnügen. Es handelt sich um ein recht interessantes Gehäuse, das unerwartete Möglichkeiten der Innenraumgestaltung bietet.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse

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Ein großes Highlight des Cooler Master MasterCase SL600M ist das hinterleuchtete Front-I/O-Panel. Interessant ist, dass die Hintergrundbeleuchtung über einen Näherungssensor gesteuert wird. Eine weitere Besonderheit ist die zu öffnende obere Gehäuseabdeckung für passive Kühlung. Relativ untypisch ist die Lösung für die PCI-Halterung für Grafikkarten oder andere Erweiterungskarten, die um 90° gedreht werden kann. Sehr schade ist, dass der PCIex-Riser, mit dem der Hersteller wirbt, nicht standardmäßig im Lieferumfang enthalten ist.

Cooler Master MasterCase SL600M und der Speicher

Wie bereits erwähnt, bietet das Cooler Master MasterCase SL600M relativ viele Anpassungsmöglichkeiten und dank universeller Halterungen können bis zu 8× SSD 2,5„ oder 4× SSD 2,5“ und 4× HDD 3,5" eingebaut werden. Heutzutage werden auch M.2-Steckplätze für SSDs immer beliebter, von denen standardmäßig 2–3 auf der Platine vorhanden sind, sodass Sie letztendlich mehr als 10 SSDs verschiedener Typen in das Gehäuse einbauen können.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse

Die Halterungen befinden sich im vorderen Teil des Gehäuses, auf der Abdeckung des Netzteils oder auf der unteren Blechplatte des Gehäuses. An der Stelle des I/O-Gehäuses (Platine), an der Sie einen Lüfter erwarten würden, finden Sie überraschenderweise auch eine Halterung für ein Festplattenarray. An dieser Stelle kann daher nicht einmal ein kleiner Radiator mit 120/140 Millimetern für den Prozessor angebracht werden. Als kleinen Nachteil des Cooler Master MasterCase SL600M betrachte ich die relativ komplizierte Anbringung der Halterungen hinter der Frontabdeckung. Die Demontage der Abdeckung erfordert rohe Gewalt, aber man muss auch vorsichtig sein, damit die Kunststoffklammern nicht brechen.

Cooler Master MasterCase SL600M und die Kühlung

Das Cooler Master MasterCase SL600M wird mit zwei großen 200-mm-PWM-Lüftern geliefert, die im unteren Teil des Gehäuses montiert sind. Der Luftstrom des Gehäuses erfolgt somit von unten nach oben und nicht wie üblich von vorne nach hinten quer durch das Gehäuse. Das Gehäuse nutzt das physikalische Phänomen, dass warme Luft nach oben steigt. Im Test habe ich den verwendeten Prozessorkühler so gedreht, dass er der vertikalen Luftströmungsrichtung entspricht.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse
Die ideale Luftrichtung ist von unten nach oben.

Wie bereits erwähnt, fehlt beim Cooler Master MasterCase SL600M auch ein Abluftlüfter. Im oberen Teil des Gehäuses befinden sich Halterungen für 360-mm-Kühler. Diese können auch im unteren Teil des Gehäuses angebracht werden. Theoretisch können also bis zu zwei 360-mm-Kühler eingebaut werden. Die verwendeten Lüfter erschienen mir bei maximaler Drehzahl relativ laut, aber das ist nicht weiter störend. Die Ergebnisse sind weiter unten im Artikel aufgeführt.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse    
Weitere Airflow-Optionen können Sie hier sehen. Die roten Pfeile stehen für warme Luft (im ersten Fall mit installiertem Radiator für Wasserkühlung und im zweiten Fall mit klassischer Luftkühlung). Wir gehen davon aus, dass warme Luft nach oben steigt.

Das Cooler Master MasterCase SL600M verfügt über drei Staubfilter. Der erste obere Filter dient zur Befestigung von Kühlern und Lüftern und besteht aus grobem Kunststoff. Der zweite Staubschutz wird durch eine verstellbare Aluminiumabdeckung des Gehäuses und perforierten Kunststoff gewährleistet. Der untere Staubfilter befindet sich unter den Lüftern und ist wie der obere Filter mit Schrauben fest montiert.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse

Cooler Master MasterCase SL600M und sein Frontpanel

Die interessanteste Neuerung ist das vordere Smart-I/O-Panel. Das I/O-Panel ist fest installiert und enthält bis zu 2× USB 3.0 + 2× USB 2.0-Anschlüsse sowie einen völlig neuen USB-C Anschluss vom Typ 3.1 Gen2 (insgesamt also 5 USB-Anschlüsse). Natürlich finden wir hier auch einen 3,5-mm-Kombianschluss für ein Headset (Mikrofon und Kopfhörer) und einen dedizierten Mikrofoneingang. Dank einem einfachen Schalter können wir auch die Drehzahl der internen Lüfter steuern. Das Gehäuse besticht jedoch durch eine ganz andere Funktion – einen integrierten Näherungssensor. Cooler Master hat an die Verwendung von USB-Zubehör in der Nacht gedacht und alle 4 USB-Anschlüsse vom Typ A mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen.

Cooler Master MasterCase SL600M; I/O Panel

Man muss sich nur dem Frontpanel des Cooler Master MasterCase SL600M nähern, und schon leuchten die USB-Anschlüsse auf. Der Sensor erfasst eine Entfernung von 10 bis 40 Zentimetern, je nach Geschwindigkeit der Handbewegung. Der Hersteller hat auch an diejenigen gedacht, die diese Funktion nicht zu schätzen wissen, und eine Software zur Verfügung gestellt, mit der die USB-Hintergrundbeleuchtung deaktiviert werden kann. Das mitgelieferte USB-Kabel dient nicht nur zum Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung, sondern ermöglicht auch die Aktualisierung der Firmware, wodurch das Verhalten des integrierten Lüftersteuerungsmoduls verbessert wird. Der Controller ermöglicht auch den Anschluss von RGB-Bändern und ist hinter der rechten Seitenwand versteckt.

Bewertung des Cooler Master MasterCase SL600M: Getestetes Set

Im Test habe ich den derzeit schnellsten Gaming-Prozessor verwendet – Intel Core i9-9900K zusammen mit schnellen GHz-Viper-Speichern von Patriot. Als Motherboard dient das Gigabyte Z390 AORUS PRO, das sich jedoch in Zukunft ändern kann. Die Grafikkarte ist eine ASUS Dual GeForce RTX 2080. Der Prozessor wird durch einen leistungsstarken Kühler von Noctua – NH-D15S gekühlt. Als Stromquelle dient ein Seasonic PRIME 650W TITANIUM.

Cooler Master MasterCase SL600M; PC Gehäuse

Bewertung des Cooler Master MasterCase SL600M: Testen der Temperatur

Die Temperaturen teste ich mit einem speziellen Voltcraft K101 Thermometer zusammen mit einer entsprechenden Luftsonde und der Software AIDA 64 und 3D Mark. Der Belastungstest (AIDA64) läuft mindestens 20 Minuten, also bis sich die Temperaturen stabilisiert haben. Das Board war relativ kühl, nur 46 °C. Die Temperaturen der Grafikkarte erreichten maximal 82 °C bei AIDA64 bzw. 77 °C während des 3D Mark-Tests. 3D Mark ist in der neuesten Version, wobei ich den wiederholten Test FireStrike ULTRA 4K (20 Mal) starte. Mit dem Voltcraft-Schallpegelmesser messe ich die von den Lüftern erzeugten Geräusche.

Der höchste gemessene Geräuschpegel lag bei 45,3 dBA, als ich die Drehzahl des Gehäuses auf Maximum eingestellt hatte. Alle Tests des Cooler Master MasterCase SL600M wurden mit „leisen” Lüftereinstellungen durchgeführt. Die maximale Drehzahl der Gehäuselüfter konnte die Temperatur von 50,9 °C auf 48 °C senken, was nicht unerheblich ist, wobei der Einfluss auf den Geräuschpegel maximal ±1 dBA beträgt. Das Entfernen der oberen Abdeckung hat fast keinen Einfluss auf die Gehäusetemperatur ±0,6 °C. Das Gehäuse verfügt über ausreichende Lüftungsöffnungen über die gesamte Oberfläche. Im hinteren Teil des Gehäuses befinden sich sogar überdurchschnittlich breite Lüftungsöffnungen für den Abzug der warmen Luft aus dem Prozessor und der VRM-Platine. Zusätzliche Informationen – die Raumtemperatur betrug 20,7 °C.

Das Cooler Master MasterCase SL600M bot mir gute Möglichkeiten für das Kabelmanagement und nichts behinderte die Luftzirkulation. Die Innenausstattung bewerte ich mit einer Eins. Die meisten Kabel konnte ich hinter der rechten Seitenwand verstecken. Ich empfehle auf jeden Fall, ein modulares Netzteil zu verwenden. Das Gehäuse bietet zwar umfangreiche Möglichkeiten für das Kabelmanagement, aber der Hersteller hat unter der Seitenwand auch einen Regler für RGB-Streifen und Lüfter angebracht, was den effektiven Platz für die Verkabelung einschränkt. Als Pluspunkt betrachte ich die vorhandenen Kabelbinder.

Fazit der Bewertung – Wie bewerten wir das Cooler Master MasterCase SL600M Gehäuse

Das Cooler Master MasterCase SL600M ist vom Design her ein wirklich elegantes Gehäuse. Die verwendeten Materialien sind hochwertig und die Modifikationsmöglichkeiten enorm. Als Nachteil empfinde ich paradoxerweise die Modifikationsmöglichkeiten, die die Erstmontage des Gehäuses erheblich verlängern. Ich habe fast 90 Minuten gebraucht, um den Computer zusammenzubauen. Die Erweiterungsmöglichkeiten sind für heutige Verhältnisse groß, aber der Hersteller stellt langsam aber sicher die Unterstützung für klassische Festplatten ein. Stattdessen konzentriert er sich auf die heute aussterbenden Multi-GPU-Lösungen wie SLI oder CrossFireX.

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Die Montage der Festplatten hinter der Frontblende ist ebenfalls nicht ideal, da man sich mit dem Abnehmen der Blende herumschlagen muss. Der Hersteller hat die Platine für die Wasserkühlung vorbereitet, was auch durch die universellen Halterungen in verschiedenen Teilen des Gehäuses bestätigt wird. Innovativ ist die Frontblende mit Näherungssensor, und zwischen den Gehäusen sehe ich eine kleine Weiterentwicklung.

 

Cooler Master MasterCase SL600M

Cooler Master MasterCase SL600M

PC Gehäuse

Als kleines Minus sehe ich das Fehlen einer Reset-Taste. Die Frage ist, ob das moderne Frontpanel und das Aluminium so viel Geld wert sind. Die Seitenwand besteht aus hochwertigem, dickem Glas mit matter Oberfläche, wirkt aber dennoch wie ein Spiegel. Die getesteten Temperaturen erschienen mir aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen relativ hoch, aber man darf nicht vergessen, dass ich einen der leistungsstärksten Prozessoren auf dem Markt verwende und auch die Grafikkarte relativ viel Wärme abgibt. Übrigens senkte der Prozessor im AIDA64-Stabilitätstest die Frequenz auf 4.700 MHz und erreichte Temperaturen von 100 °C. Dafür kann der Hersteller des Gehäuses jedoch nichts.

Vorteile

  • Premium-Design
  • Verarbeitung
  • Proximity Sensor
  • USB-C mit einer Geschwindigkeit von 3.1 auf dem Frontpanel
  • Unterstützung vieler SSD
  • Unbegrenzte Möglichkeiten der Wasserkühlung

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Unmöglichkeit, einen hinteren Lüfter zu installieren
  • Nicht besonders effizient gekühltes Netzteil
  • Fehlende RESET-Taste
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