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DJI Mavic AIR in einem ausführlichen Test (REVIEW)

Review

Aktualisiert  

Das neuste Produkt aus dem Hause DJI heißt Mavic Air und ist seit seiner Markteinführung die am meisten diskutierte Drohne der letzten Monate. Was die Bildqualität, die Flugfähigkeiten und die Proportionen bezüglich der Abmessungen angeht, handelt es sich nämlich um den bisher besten Quadrocopter. In der Luft ist die Mavic Air zwar nicht so sicher wie die größeren Mavic Pro oder Phantom, aber einige Bildparameter sind weitaus besser. Wir hatten die Möglichkeit, die DJI Mavic Air in seiner besseren Variante, der Fly More Combo zu testen. Was dabei heraus kam, erfahren Sie hier.

DJI Mavic Air

Inhalt unseres DJI Mavic Air Tests

Warum ist die DJI Mavic Air die bisher beste Drohne?

DJI zählt zu den Drohnenherstellern, die mit modernster Technologie und revolutionären Produkten immer wieder neue Meilensteine setzen. Schon lange bietet das Unternehmen nicht nur das herausragende semiprofessionelle Modell Phantom sondern auch das Model Mavic Pro, welches aufgrund seines kollabierbares Designs vor allem Traveler anspricht. Im vergangenen Jahr erweiterte DJI sein Portfolio um die kleine Spark, die trotz ihres „Taschenformats“ sehr stabile Fulll-HD-Videos liefert. Zudem kann man sie per Smartphone steuern, auch reagiert sie auf Gesten. Wer beste Bildqualität, eine lange Reichweite und lange Akkulaufzeit will, kam bisher um die Phantom nicht herum. Wer jedoch nur eine günstige Selfie-Drohne für den Rucksack suchte, greift gewöhnlich auf die Spark zurück. Ein hervorragender Kompromiss ist nach wie vor die Mavic Pro. Sie braucht auch zusammengebaut nicht viel Platz, liefert 4K-Videos und die Drei-Achsenstabilisierung sorgt dafür, dass die Drohne gut in der Luft liegt. Zudem glänzt sie mit einer sehr gute Flugweite und Stabilität. Allerdings ist die Akkulaufzeit etwas geringer. Alle drei oben erwähnten Modelle sind noch erhältlich und werden heute noch gerne nachgefragt.

Ende Januar hat DJI die Karten neu gemischt und die Mavic Air auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein Modell, das evolutionär aus der Mavic Pro hervorgegangen ist – mit ihrem „älteren Bruder“ verbindet sie nicht nur die Bezeichnung, sondern auch die Faltstruktur. Ist sie zusammengebaut, ist sie die kleineste Drohne aus dem Hause DJI überhaupt. Zerlegt nur etwas größer als die Spark. Von der Mavica Pro hat die neue Air auch die 4K-Videokamera übernommen, die zudem mit einer höheren Datenrate und Geschwindigkeit aufzeichnen sowie im RAW-Format abspeichern kann. Von der Park hat die Mavic Air nicht nur verschiedene Farbausführungen, die Gestensteuerung und das ausgeklügelte Barrieren-Erkennungssystem verpasst bekommen sondern auch die kleineren Abmessungen und die kürzere Akkulaufzeit. Überhaupt als erste DJI Drohne bietet sie eine Bildrate von 120 fps bei Flull HD, einen eingebauten 8 GB Speicher und eine Barrieren-Erkennung auch beim Rückwärtsfliegen. Vom Preis liegt die Mavic Air zwischen der Spark und der Mavic Pro.

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Wir haben das neueste DJI-Produkt in der eleganten weißen Version getestet. Die Mavic Air gibt es auch in attraktivem Schwarz und Rot. Im zusammengebauten Zustand ist diese Drohne unglaublich kompakt.

Lieferumfang der DJI Mavic Air Fly Combo

Verkauft wird die DJI Mavic Air in einer schönen weißen Box, die schon auf den ersten Blick verrät, was drin steckt. Da die Fly More Combo Version mehr Inhalt hat, ist auch die Verpackung größer als bei der normalen Version. Die Drohne selbst ist in eine kleine Hülle gerpackt, die bezüglich der Größe an ein Brillenetui erinnert. Das meiste Zubehör befindet sich in der eleganten grauen Tasche, die sich schon bei unseren kurzen Test-Ausflügen, bei denen wir übrigends wunderschöne Bilder geschossen haben, als sehr nützlich erwiesen hat.

In der grauen Textiltasche befinden sich der Controller, 2 Ersatzakkus, eine Ladestation und das Ladegerät, eine Reihe von Ersatzpropellern und Kabeln, mit denen Sie Ihr Smartphone mit dem Controller und die Drohne mit dem Computer verbinden können. Innen zeigt sich die Tasche als gut aufgeräumt. Es gibt Trennwände, die mit Hilfe von Klettverschlüssen verstellt werden können. Sie können die Taschentiefe so einstellen, dass Sie neben der Mavica und Zubehör auch ihre persönlichen Gegenstände wie Brieftasche und Telefon darin verstauen können. Der letzte Teil des Pakets ist ein Fach aus Karton, in dem sich die Propellerschützer und alle gedruckten Dokumente befinden.

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Als Zubehör für die besser ausgestatteten Variante Fly More Combo gibt’s eine Hülle für die Drohne sowie eine praktische und elegante Textiltasche. Mit ihr können Sie Ihre DJI Mavic Air samt dem nötigen Zubehör bequem transportieren. 

Drei Akkus für die DJI Mavic Air sorgen für eine lange Flugdauer

Das Ladeset besteht aus drei Teilen – dem Netzstecker, dem Stromadapter mit einer speziellen DJI Verbindung und Dockingstation, die den gleichen Stecker auf dem Unterteil hat und als Hub funktioniert. Den Akku laden Sie auf, indem Sie ihn direkt an den Adapter anschließen oder in eine der vier Positionen der Dockingstation einstecken. Der Adapter enthält zwei USB-Ports, mit deren Hilfe Sie sowohl die Controller als auch das Handy aufladen können. Das ist vor allem dann praktisch, wenn keine andere Steckdose in Reichweite ist. 

Uns hat überrascht, dass die Akkus nach dem Einlegen in den Hub nicht auf einmal aufgeladen wurden, sondern nacheinander. Allerdings ist das logisch, denn wenn man unterwegs ist, die Akkus leer sind und so schnell wie möglich wieder fliegen möchte, braucht man nicht 3 volle Akkus, sondern nur einen. Die Ladezeit beträgt entsprechend nur ein Drittel. Bedenkt man, dass man aus einem 230 V-Stromnetz ausreichend Energie für alle drei Akkus hat, ist entsprechend ein Akku ruckzuck aufgelanden. Von daher scheint diese Lösung sinnvoll zu sein. Der Lade-Trafo ist immer der gleiche, egal ob Sie den Akku direkt in der Drohne oder (bis zu 4) Akkus in der Dockingstation laden. Mit Zähneknirschen muss man sagen, dass das schrittweise Laden der Vielseitigkeit des Ladegeräts geschuldet ist.

Das vollständige Laden des Akkus, was nach dem Prinzip des Schnellladens erfolgt, dauert rund 50 Minuten. Nach Angaben von DJI beträgt die Flugdauer 21 Minuten, in der Praxis waren es je nach Wetter und Fluggeschwindigkeit um die 18. Der Controller beginnt zu piepsen, wenn der Akkustand in der Drohne unter 15 Prozent fällt. Voreingestellt sind 25%, man kann das Warnsignal jedoch so einstellen, dass es zwischen 15% und 30% beginnt zu piepsen. Welche Einstellung man bevorzugt, ist Geschmackssache. Vorsichtige User werden sich etwas mehr Reserve gönnen und früher ihre Drohne landen. Den Controller können Sie aus dem USB Port des Computers oder der Powerbank laden. Die Drohen allerdings nicht, was uns sehr enttäuscht hat.

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Das Fly More Combo-Pack beinhaltet insgesamt 3 Akkus, in die Ladestation passen jedoch vier Akkus. Über den Adapter können Sie nicht nur die Drohne, sondern auch die Fernbedienung über den USB-Ausgang laden.

Damit wir dieses Produkt rechtzeitig vorstellen können, haben wir die Drohne schon im Februar getestet. Damals waren die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Dennoch war die Flugzeit im Großen und Ganzen nicht schlechter. Probleme gab es nur dann, wenn wir die Drohne lange auf einer Stelle in der Luft hielten (für Panoramabilder). Nach ein paar Sekunden hat die App uns etwas schockiert, als sie plötzlich 0% Energie angezeigt hat, obwohl vorher noch 60% auf dem Display zu sehen war. Natürlich hatte die Mavic Air genug Saft, um sie zu bewegen. Die innere Elektronik musste nur etwas warm werden, und die Batterien sich erholen. 

Das Laden des Akkus ist eine harte Nuss

Der Controller des Marvic Air hält vollgeladen etwa 2,5 Stunden. Um ihn aufzuladen benötigt man etwa 2 Stunden. Dabei wird er mit dem gleichen Stecker verbunden, den man für die Verbindung mit dem Smartphone verwendet. Obwohl der Anschluss rechteckig ist, handelt es sich dabei um einen micro USB. Sie können also den Controller mit dem gleichen USB-Kabel aufladen, das Sie auch für Ihr Handy verwenden. Das kann aber keiner von DJI von Ihnen verlangen. Und daher sollte im Lieferumfang auch ein micro USB Anschluss vorhanden sein, oder? Doch das ist noch nicht die ganze Wahrheit. Für das Laden des Controllers wird ein USB-C-Kabel verwendet (ursprünglich gedacht für die Verbindung der Drohne zum PC) und Sie müssen mit dem beigelegten Adapter von USB-C auf micro USB reduzieren. Diese Lösung finden wir recht merkwürdig, sinnvoller ist es, den Controller über den USB-C Anschluss zu laden, also genau so wie die Drohne.

i Interessiert Sie das günstigere Modell Spark? Dann lesen Sie unseren Artikel DJI Spark im Test

Controller für DJI Mavic AIR und Videoübertragungsstabilität

Der neuen DJI Mavic Air hat man im wahrsten Sinne des Wortes einen einzigartigen Controller beigepackt. Denn dieser ist nur mit dieser Drohne kompatibel. Der Controller selbst verfügt jetzt über einige „Simply-Clever-Lösungen“. So können die Hebel abgeschraubt oder der Steuerknüppel abgeschraubt und im Inneren des zusammengebauten Controllers verstaut werden. Eine weitere clevere Lösung ist der Rahmen, der an dem Führungshalter innerhalb des linken Klappfußes angebracht ist. An diesem kann man das Kabelende, das den Controller mit dem Telefon verbindet, befestigen und das Ende je nach Bedarf flexibel nach oben und unten verschieben. Auch die Klapp-Konstruktion hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen – die Antennen können eingeklappt werden und stehen nicht mehr heraus und so abbrechen können. Die Gesamt-Ergonomie des Controllers ist perfekt. Im unteren Bereich ist die Oberfläche gummiert, die Fernbedienung liegt fest in der Hand.

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Die Fernbedienung erfüllt alle Anforderungen an Funktionalität und Ergonomie. Sie können die Joysticks abschrauben und sie im Inneren verstauen, um Schäden zu vermeiden.

Auf der Fernbedienung finden Sie insgesamt 7 Tasten und ein Scrollrad, das in erster Linie für das kardanische Neigen konzipiert wurde. Zudem gibt’s einen Sportmodus-Schalter, mit dem man die volle Leistung abrufen und die Drohen in Höchstgewschwindigkeit fliegen lassen kann. Allerdings sind jetzt alle Hinderniserkennungssysteme deaktiviert. Die Anordnung aller Bedienungselemente ist sehr intuitiv. Trotzdem aber neigen Anfänger oft dazu zu vergessen, dass Sie auch die Tasten benutzen und die meisten Aufgaben auf dem Display des Smartphones ausführen können. Mit der Funktionstaste können Sie mehr als zehn Funktionen zuweisen, die sie ansonsten umständlich im Menü der DJI App suchen müssten. Im Vergleich zu der Fernbedienung für das Model Mavic Pro fehlt diesem Controller ein Display. Das wird zwar manchen stören, aber es ist nicht unbedingt ein Nachteil. Wir sind der Meinung, dass die meisten Leute dies gar nicht registrieren, da sie die wichtigen Informationen auf ihrem Smartphone ablesen können.

Bezüglich der Stabilität der Controller-Drohnen-Verbindung gibts erhebliche Unterschiede. Bei der Mavic Air ist diese schwächer. Obwohl nach Angaben des Herstellers die Fernbedienungen beider Drohnen in den gleichen Frequenzbändern arbeiten, die Air zusätzlich im 5.725 - 5.850 GHz Band. In der Praxis war bei der Air die Video-Übertragung schon bei einer Entfernung von 200 Metern oft unterbrochen. Dieses Problem ist paradoxerweise manchmal in unbesiedelten Gebieten aufgetreten, wo die Interferenz größer war. In dicht besiedelten Gebieten jedoch funktionierte die Übertragung perfekt bis auf einen halben Kilometer. Manchmal ruckelte das Video, aber die Drohne reagierte immer sofort auf Befehle. Auch kam es vor, dass die angezeigte App verschwunden und die Verbindung für einige Augenblicke unterbrochen war. In diesem Fall gelang es uns, die Drohne nach Karte zum Ausgangspunkt zu steuern und sie einige Meter zurück zu uns zu holen. Fliegen Sie aber in komplexeren Gelände, wo Sie die Drohne nicht sehen können, den Hebel auf „blind“ stellen und erneut versuchen, das Signal einzufangen, gehen Sie ein großes Risiko ein.

Die DJI GO 4-App ist bei weitem nicht perfekt

Die Umgebung der Controller App hat DJI in den letzten Jahren kaum verändert. Die Sprache ist nach wie vor Englisch. Die Begrüßungsanzeige führt Sie nicht nur auf die Controller-Umgebung, sondern auch auf den Video-Editor, auf das Protokoll aller Flüge und in die DJI Academy, wo Sie alle Bedienungsanleitungen und Video-Anweisungen finden. Mit einem Klick auf GO FLY kommen Sie zum Hauptsteuerungsbildschirm. In der oberen Leiste können Sie alle Anzeigen und Sensorzustände beobachten, im linken Bereich sind die Flugmodus-Tasten angebracht, rechts die Taste für den Software-Auslöser sowie die Schalter für die Foto/Video-Einstellungen. Im unteren Teil des Bildschirms befinden sich die Höhen-, Entfernung sowie die Drohnen- und Wind-Geschwindigkeitsanzeige. In der linken unteren Ecke gibt’s eine nützliche Karte, auf der die Bewegungen der Mavica Air dargestellt werden. Mit einem Klick auf die Ikone in der rechten unteren Ecke gelangen Sie auf die Bildergalerie. 

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Nicht nur Eigentümer der DJI Mavic Air, sondern auch für alle anderen Drohnen dieser Marke ist die Umgebung der DJI GO App ein zweites Zuhause. Es gibt viele Einstellungsoptionen. Sie finden alles, was Sie auch erwarten.

Die drei Punkte in der oberen rechten Ecke bieten Ihnen ein detailliertes Einstellungsmenü. Unterteilt in sieben Karten, erlaubt es Ihnen, das Verhalten der Drohne komplett zu bestimmen. In der ersten Karte stellen Sie zum Beispiel den Homepoint ein, also der Punkt, zudem die Drohne im Falle eines Problems zurückkehren soll. Auch kann hier neben der Flughöhe auch die maximale Höhe und Entfernung eingestellt werden. Die zweite Karte widmet sich den Hindernis-Erkennungssystemen. Sie können sie beliebig aktivieren und deaktivieren. Auch ist es bei der DJI Mavic Air möglich, die Steuerlogik, die Empfindlichkeit der Hebelbewegung, die Kardanempfindlichkeit und den Kanal, auf dem die Drohne mit der Fernbedienung kommuniziert, einzustellen. Sobald Sie alles auf Ihre Bedürfnisse angeglichen haben, werden Sie kaum noch zu dieser Einstellung zurückkehren und sich eher mit den Flugmodi beschäftigen. 

Aktualisieren, kalibrieren und die DJI Mavic AIR kann abheben 

Nachdem wir den Lieferumfang, den Drohnenaufbau und den Controller analysiert haben, machen wir uns nun an das Fliegen. Der Weg, der mit dem Auspacken beginnt und mit dem ersten Start endet, wird kein leichter sein. Es vergeht viel Zeit, bis die Batterie in der Drohne und im Controller aufgeladen ist. Also Zeit genug, um die DJI GO 4 App auf Ihrem Telefon zu installieren. Das gesamte Paket hat etwa 100 MB, nach dem Installieren benötigt es jedoch über 400 MB Speicherplatz. Wenn Sie die Drohne mit der Fernbedienung steuern, müssen Sie nichts koppeln. Der Controller ist bereits von Werk aus mit Air gekoppelt. Sie müssen einfach nur beide Geräte einschalten. Wollen Sie die Drohe nur mit dem Smartphone über WiFi steuern, müssen Sie allerdings beide Geräte koppeln. Das dauert zwar ein paar Minuten, aber die App führt Sie zu allem. 

DJI hat die Firmware nach Markteinführung immer wieder optimiert und aktualisiert. Sie müssen also damit rechnen, noch einmal etwa 150 MB Daten herunterladen zu müssen. Bleiben Sie daher in Reichweite Ihres WiFi-Signals. Der Download und die Installation der neuen Firmware-Version dauern etwa 10 Minuten. Ist alles fertig, müssen Sie den Kompass in der Drohne kalibrieren. Das bedeutet eine 360° Drehung der Drohne in horizontaler und danach in vertikaler Position. Diesen Schritt müssen Sie unbedingt außerhalb des Gebäudes vorführen – die Kalibrierung wird nicht durchgeführt, wenn sich etwa 1,5 m von Ihnen entfernt Metallkonstruktionen oder starke elektromagnetische Störungen befinden.

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DJI Mavic Air ist mit Leuchtdioden an den vorderen und hinteren Armen ausgestattet. Diese dienen hauptsächlich zur visuellen Anzeige des Dron-Status. SmartGesture leuchtet beispielsweise grün.

Nach der Kalibrierung und dem erfolgreichen Update leuchtet die oberste Statusleiste in der DJI-Anwendung grün, es erscheint „Ready to Go“. Endlich können Sie abheben. Sie drücken auf die Ikone, die sich im linken Bereich des Displays befindet, richten den Pfeil nach oben, ziehen den gelben Schieberegler, und die Mavic Air erhebt sich auf 1,2 Meter und ist nun im schwebended Zustand bereit, Ihre Anweisungen entgegenzunehmen. Beim ersten Flug ist die App im Beginner-Modus. Die Drohne bewegt sich langsamer und entfernt sich nicht weiter als 30 Meter von Ihnen. Wir empfehlen nichts daran zu ändern, wenn die DJI Aavic Air Ihre erste Drohne ist. 

Trotz ihrer geringen Abmessungen ist die Mavic Air in der Luft stabil, Windböen werden gut ausgeglichen. Dank des 3-Achsen Gimbals werden Sie das auf Ihrem Video gar nicht bemerken. Die maximale Geschwindigkeit im normalen Modus ist ausreichend. Im Sport-Modus hält die Mavic Air die Kamera nicht waagrecht, sie kippt nach unten. Filmen im Sportmodus hat also nur dann Sinn, wenn man eine Höhe von einigen 100 Metern hat. Sie ist etwas lauter als die Mavic Pro, aber leiser als die Spark. Das geräuschärmste Modell ist nach wie vor die Mavic Pro Platinum.

i Eine Konkurrenz zu DJI-Drohen sind die GoPro Karmas. Obwohl sie keine eigene eingebaute Kamera hat, trägt sie einen Drei-Achsen-Gimbal, auf dem eine GoPro HERO Outdoor-Kamera montiert ist. Der Vorteil ist, dass sowohl die Kamera als auch der Stabilisator entfernt und separat verwendet werden können.

Die 4K-Videos der DJI Mavic Air begeistern selbst anspruchsvolle Nutzer 

Vergleichen mit anderen Mavic Modellen macht die Air die besten Videos. Bezüglich der Bildrate in HD überholt sie ihre Geschwister – als erste Drohne von DJI schafft sie 120 Aufnahmen pro Sekunde. Verbessert wurde auch der Datendurchlass von 4K-Videos, konkret ausgedrückt schafft sie 100 Mb/s. Die Video-Datei beinhaltet mehr Bildinformationen und bietet somit ein besseres Seherlebnis, aber auch mehr Raum bei der Video-Nachbereitung.

Der höhere Datendurchlass bringt es mit sich, dass eine sehr schnelle Speicherkarte notwendig ist. Wir haben es zunächst mit der microSDHC Class 10 UHS-I versucht, allerdings haben deren Parameter nicht für das Speichern von 4K Videos ausgereicht. Die DJI GO 4 App warnt Sie zwar davor, aber Sie können trotzdem aufnehmen. Das Ergebnis ist dann ein ruckelndes, unbrauchbares Video. Vom Hersteller empfohlen werden Sandisk Extreme V30 SD-Karten, die eine Aufnahmegeschwindigkeit bis zu 60 MB/s garantieren. Also haben wird diese Karte ausprobiert und alles verlief ohne Probleme. Der 8 GB interner Speicher hat uns sehr erfreut und wird sicherlich auch allen eine Freude bereiten, die keine ausreichende Speicherkarte bei der Hand haben. Dieser eignet sich auch als Backup-Speicher, wenn Sie einmal die Speicherkarte vergessen sollten.

Leise, gleichmäßige und stabile Aufnahmen, an denen Sie wirklich Spaß haben, gelingen nicht auf Anhieb. Anfänger sollten etwas Zeit einplanen, um den Flug und die Fingerbewegungen zu trainieren. Im normalen Steuermodus benötigt die Mavic Air wirklich viel Feingefühl. Denn der geringste Ausschlag der Drohne ist auf dem Video später erkennbar. Zum Glück gibt es den Tripod und Cinematic Modus, der die Reaktion der Drohne auf die Fernbedienung deutlich dämpft. Das Video schaut dann erheblich besser aus. Sehr hilfreich waren auch das Abschalten der Reaktionsempfindlichkeit der Drohne und das Gimbal.

Wir haben die Aufnahmen mit denen des Modell Mavic Pro Platinum vergleichen, das vor ein paar Monaten in unsere Redaktion kam. Man muss sagen, dass die Mavic Air besser und detaillierter darstellt. Obwohl man auch bei sonnigem Wetter mehr Rauschen erkennt, kann man es eher mit dem angenehmen Filmkorn vergleichen.

Die Aufnahme-Parameter in der DJI GO 4 können Sie selbst einstellen

Die vielfältigen Foto- und Video-Möglichkeiten beginnen mit dem automatischen und manuellen Belichtungsschalter. Wenn Sie sich um nichts kümmern wollen und trotzdem schöne Bilder wollen, lassen sie ihn einfach auf Automatik. Manuell wählen Sie dann, wenn Sie die volle Kontrolle über die Kamera haben wollen. Vor allem dann, wenn Sie sich bei der Aufnahmen in einer kontrastreichen Umgebung befinden oder gegen die Sonne aufnehmen. Im Winter, wenn sich dunkle und helle Stellen (Wald, gefrorener Staudamm) schnell abwechseln, findet in der Auto-Einstellung eine kleine Belichtungskorrektur statt, wo der Schatten dunkler wird und das Weiß dominiert (gilt auch umgekehrt). Das stört zwar nicht wirklich, aber wenn Sie perfekte Aufnahmen haben wollen, müssen Sie in den manuellen Modus gehen. 

Auf dem zweiten Reiter mit Kamera-Piktogramm finden Sie die Foto- oder Video-Option, je nachdem in welchem Modus Sie sich befinden. Im Foto-Modus können Sie zum Beispiel das Seitenverhältnis wählen und gleichzeitig im JPEG-oder im RAW-Format oder in beiden Formaten speichern. Im Video-Modus stellen Sie die Auflösung, die Bildfrequenz sowie das Dateiformat ein und wählen zwischen dem NTSC- oder Pal-Videostandard. Gemeinsam haben die beiden Modi den Weißabgleich, Style (manuelle Einstellung der Schärfe, des Kontrasts und der Sättigung) und Color (Standardfarbprofil oder „Kino“-Profil, das für die Postproduktion gedacht ist).

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Mit DJI GO 4 App können Sie die genaue Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit einstellen. Wir haben oft Panorama- und HDR-Bilder verwendet.

Wir haben gleich die erste Option übersprungen, die im Foto-Modus zum Umschalten des Aufnahmemodus dient. Im klassischen Single-Shot-Modus macht die Avic Air nur eine Aufnahme. Im HDR-Modus nimmt die Drohne drei Bilder in unterschiedlicher Belichtung hintereinander auf und verknüpft sie zu einem Bild mit einem größeren Dynamikbereich. Sie können wählen, ob Sie die einzelnen Bilder oder nur das bearbeitete Bild speichern wollen. So was Ähnliches macht der AEB-Modus (Auto exposure bracketing). Hier sind es 3 oder 5 Aufnahmen mit den von ihnen gewählten Belichtungsschritten. Allerdings müssen Sie die Aufnahmen am Computer kombinieren. Zudem finden wir den Brust-Modus, der nach dem Drücken des Auslösers eine gewünschte Anzahl von Fotos schießt. Im Inervall-Modus macht die Mavic Air selbstständig Aufnahmen im Intervall von 5 bis 60 s. Daraus können Sie später ein Zeitraffervideo erstellen. Die letzte Option ist der Panorama-Modus, mit dem Sie ein sphärisches Bild in einer 180° Aufnahme festhalten. „Wide“ bedeutet, dass ein Bild aus einer Matrix von 3x3 Fotos oder ein horizontales Panoramabild aus 3 Aufnahmen zusammengestellt wird.

Im Video-Modus erfolgt ein Wechsel auf Video Size. So können Sie die Auflösung und die Bildrate wählen, wobei 4K bei 30 fps die „Königsoption“ ist. Sie könne jedoch auch in 24 und 25 fps aufnehmen. Wählt man die 2,7K Auflösung werden die Werte verdoppelt, also 48, 50 und 60fps. Bei 1080 p gibt’s 120 fps, was vor allem bei Sportveranstaltungen nützlich ist. Ein 120 fps Video kann man ohne Einbußen bezüglich der „Glätte“ in der Nachbearbeitung mehr als viermal verlangsamen. Erwähnenswert ist, dass die Kamera bei einer Auflösung von 2, 7 K einen größeren Blickwinkel von wenigen Grad hat.

i Die erweiterte und größere DJI Phantom 4 Pro bietet einen größeren 1"-Sensor, 4K-Aufnahmen mit 60 fps, 30 min Akkulaufzeit, 7 km Reichweite und eine maximale Geschwindigkeit bis 72 km / h.

DJI Mavic AIR bringt zwei neue QuickShot-Optionen

Der Flugmodus QuickShot dient für die Aufnahme von Clips, bei denen die Mavic Air selbstständig kreist oder eins der vordefinierten Trajetorien überfliegt, wobei das Objekt immer in der Mitte der Aufnahme bleibt. Das können Sie mit einem Klick oder dem Zeichnen eines Rechtecks auf dem Display markieren. Sobald im grünen Feld Go erscheint, klicken Sie einfach darauf und das Kreisen und die Aufnahme starten automatisch. Ist das Kreisen abgeschlossen, kehrt die Drohne automatisch in ihre ursprüngliche Position zurück. 

  • Dronie – Die Drohne entfernt sich von ihnen in eine bestimmte Entfernung und steigt dabei leicht an. Sobald sie die Bewegung beendet hat, kehrt sie zu ihrem Platz zurück.
  • Circle – Die Drohne umkreist ein bestimmtes Objekt und hält dabei eine konstante Höhe.
  • Helix –Die Drohne umkreist ein ausgewähltes Objekt und bewegt sich dabei spiralförmig, sie entfernt sich allmählich und steigt auf.
  • Rocket – Die Drohne hebt ab und nähert sich senkrecht über ein ausgewähltes Objekt, das sich unter der Drohne befindende Objekt bleibt dabei in der Mitte der Aufnahme.
  • Boomerang – Die Drohne umschwirrt ein Objekt in einer ovalen Bahn, das Objekt bleibt dabei im Fokus.
  • Asteroid – Die Drohne hebt ab und bewegt sich ein wenig, in der Luft erstellt sie sphärische Aufnahmen der Umgebung. Das Video beginnt mit einer sphärischen Aufnahme und danach nähert sich die Aufnahme dem ausgewählten Objekt. 
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Wenn wir wirklich schöne und stabile Aufnahmen machen wollten, haben wir beim Testen die smarten Flugmodi verwendet. Hier konnten wir leicht bestimmen, welchen Punkt die Mavic Air ansteuern, von welchen sie sich sich entfernen oder welchen Punkt sie überfliegen soll.

Die letzten beiden QuckShot-Trajektorien gelingen zum ersten Mal mit dem Modell Mavic Air. Man sollte daran denken, dass bei der Circle-, Helix- und Boomerang-Flugbahn die Drohne die ganze Zeit seitlich fliegt. Sie sieht daher keine Hindernisse und kann so leicht kollidieren. Wir empfehlen deswegen in diesem Fall, QuckShots nur in einem offenen Bereich zu nutzen.

Ein weiterer autonomer Modus ist ActiveTrack. Damit kann die Drohne sich bewegende Objekte verfolgen. Sie kann dem Objekt nachfliegen (Track), neben ihm fliegen (Profile) oder auf der Stelle bleiben, aber sich auch nur über dem Objekt drehen und dieses in der Mitte der Aufnahme halten (Spotlight) Bei unserem Test hat sich gezeigt, dass die Mavic Air beim Verfolgen des Objekts oft nicht kontinuierlich folgt und eher dabei „stolperte“. Entsprechend sahen auch die Videos aus. Dieses Problem wird vielleicht DJI mit einer aktuellen Software lösen.

SmartCapture-Gesten sind jetzt noch intuitiver

Ein weiterer Smart-Modus ist SmartCapture, den gab es zum ersten Mal bei der DJI Spark. Starten Sie diesen Modus, erkennt die Drohne ihre Gesten und reagiert auf diese. Die Drohne folgt dann artig ihrer Handfläche, genauso wie Sie sie bewegen, entweder seitwärts, nach oben oder nach unten. Sie kann aber auch Ihnen voraus fliegen oder zu Ihnen kommen. Strecken Sie die zweite Hand aus und dehnen die Handfläche, geben Sie der Mavicu Air die Anweisung, sich zu entfernen. Bewegen Sie die Handfläche zu sich, kommt sie zurück. Ein Selfie machen Sie, wenn Sie ein „V“ zeigen. Die Aufnahme starten Sie, indem Sie mit Ihrem Daumen und Zeigefinger einen „Rahmen“ bilden. Im Vergleich zur Spark gibt’s keine neuen Funktionen, die Gesten jedoch sind jetzt intuitiver und einfacher durchzuführen.  

Ein Klassiker bei DJI ist der TapFly Modus. Dabei erscheint in der Mitte des Displays eine horizontale Linie. Mit einem Druck bestimmen Sie einen Punkt, den die DJI Mavic Air ansteuern soll. Während des Fluges verändern Sie mit dem Schieberegler nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch den Führungspunkt. Im TapFly-Menü findet man noch 4 weitere Möglichkeiten: Forward (die Drohen fliegt nach vorne, gleichzeitig steigt sie hoch oder senkt sich), Backward (die Drohne bewegt sich von einem gegebenen Punkt rückwärts, zugleich hebt sie ab oder senkt sich), Fee (Die drohen fliegt vorwärts zu einem gegebenen Punkt, zugleich können Sie mit mittels Gimbal bewegen und selbst die Aufnahme zusammenstellen) und Coordinate (Die Drohne fliegt auf gleicher Höhe zu einer ausgewählte Stelle und bleibt über dieser hängen).

DJI Mavic Air

Der Weg zur Filmaufnahme führt über den Cinematic Mode

Zuletzt sollte man noch den Points of Interest Modus erwähnen. Dieser Modus ist vergleichen mit den anderen am kompliziertesten einzustellen, allerdings bietet er Ihnen die interessantesten Aufnahmen. Er erlaubt Ihnen ein Objekt auszuwählen, um das die Drohne kreist. Dabei wählen Sie die Entfernung und die Geschwindigkeit. Die Mavic Air bewegt sich dann auf einer kreisförmigen Bahn und Sie können die Drohne nach oben oder unten fliegen lassen. Selbstverständlich können Sie auch die Kamera bewegen. Das Ergebnis kann zum Beispiel ein toller Flug um einen Baum herum sein. Dabei können Sie beispielsweise allmählich den Sonnenuntergang aufnehmen.  

Um die Aufzählung der QuickShot Modi komplett zu machen, dürfen natürlich nicht der Triod und Cinematic Modus fehlen. Mit beiden Modi gelingen Ihnen die besten Einstellungen. Im Tripod-Modus reduzieren Sie die Reaktionszeit und Gesamtgeschwindigkeit der Drohne erheblich. Im Cinematic Modus dagegen bleibt die Geschwindigkeit fast gleich, obwohl die Drohne beschleunnigt, abbremst und sich mit höhere Aufmerksamkeit dreht. Wenn Sie im Cinematic Modus den Steuerknüppel loslassen, stoppt die DJI Mavic Air nicht auf der Stelle, sondern bremst allmählich ab, so dass auch das Video seine Kontinuität beibehält.

Demonstrationsfotos von der Drohne DJI Mavic Air

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Die unten aufgeführten Aufnahmen können Sie komplett herunterladen. Alle wurden im automatischen Modus, im JPG-Format und ohne Nachbearbeitung gemacht.

Gesamtbewertung der DJI Mavic Air

Wenn Sie vorhaben, sich eine Drohne zuzulegen und auch ernsthaft Fotos und Videos machen wollen, sollten Sie DJI-Produkte im Auge behalten. Wenn Sie vorher noch nie eine Drohne gesteuert haben, genügt eine Full HD-Auflösung. Wollen Sie nicht so viel Geld ausgeben, empfehlen wir Ihnen die kleinere Sparka. Haben Sie aber zwischen 800 und 1100 Euro zur Verfügung (1100 Euro für die fly More Combo) überlegen Sie nicht lange und gehen gleich zur Maic Air. Sie übertrifft bezüglich aller Parameter die Sparka und in einigen Aspekten auch die Mavic Pro. Die Video-Stabilisierung funktioniert topp, die 4K Aufnahmen machen Spaß anzuschauen, die QuckShot Modi sind fast perfekt. Dank der Sensoren auf der Rückseite ist der Aufprallschutz auf einem sehr hohen Niveau. Zusammengebaut passt die Mavic Air samt Hülle in jedes Gebäck. Etwa 18 Minuten lang können Sie hervorragende Bilder machen. In nur ein paar Tagen, haben Sie es drauf, wie man die Drohne fliegt. Sie werden viel Spaß mit ihr haben. 

Wert 92 % Alza
Hauptparameter: Flugeigenschaften
90 %
Bildqualität
95 %
Apps und Funktionen
90 %

Plus

  • Sehr kompakte Abmessungen
  • Perfekte Design- und Verarbeitungsqualität
  • Hervorragende 4K-Videos, Panoramabilder
  • Viele einzigartige Smart-Modi
  • App-Fehlerbereinigung
  • 8 GB interner Speicher
  • Angemessener Preis

Minus

  • Probleme bei der Videoübertragung
  • Kann nicht über USB aufgeladen werden
  • Akkulaufzeit könnte länger sein
  • Unvollständige Objektverfolgung

Die Drohne DJI Mavic Air verschiebt die Grenze wieder nach oben

Der Drohnen-Markt wurde in den letzten Tagen auf den Kopf gestellt. Und es war wieder einmal DJI. Schon seit längerem bestimmt das Unternehmen das Tempo. Produkte aus diesem Hause sind nicht nur ideal für Amateure, sondern auch für Profis. Neu auf dem Markt ist die DJI Mavic Air. Im Verhältnis zu ihren Abmessungen gelang es dem Hersteller, die Bildqualität der Mavic Air noch einmal deutlich zu verbessern. Da sie gefaltet werden kann, passt sie in die Handfläche, sie bietet Gestensteuerung, autonome Modi, 4k Videos und einen 8 GB internen Speicher. Hier erfahren Sie mehr.

DJI Mavic AIR vs. DJI Mavic Pro

Derzeit verkauft der Drohnenhersteller DJI drei Modellreihen für Ottonormalverbraucher: Phantom, Mavic und Spark. Dabei ist die DJI Phantom eine Legende, die etliche Vorzüge aufweisen kann. Hervorzuheben ist dabei die hervorragende Bildqualität. Kein Wunder, dass sie sich bei Drohnenfans, die gerne Videos und Fotos machen, einer hohen Beliebtheit erfreut. Die DJI Spark ist weniger wegen ihrer Bildqualität als vielmehr wegen ihren geringen Abmessungen ein gefragtes Modell. Zudem verfügt sie über eine Gestensteuerung und zeigt sich als sehr benutzerfreundlich. Die Mavic-Serie ist ein angenehmer Kompromiss zwischen immer noch sehr guten Bildern und kleinen Abmessungen. Sie lässt sich gut verstauen. Die neue Mavic Air jedoch mischt die Karten neu! 

Die Drohne DJI Mavic Air reiht sich zwischen die Modelle DJI Mavic Pro und DJI Mavic Platinum. Im Vergleich zu denen ist sie erheblich kleiner (in einem kollabierten Zustand sogar kleiner als die Spark), 40% leichter und auch schneller, verarbeitet Videos in Full HD bei einer Bildfrequenz von 120 fps. Außerdem hat sie einen viel größeren Datendurchlass  (100 Mb/s gegenüber 60 Mb/s).Die geringeren Abmessungen gehen jedoch auf Kosten einer kürzeren Akkulaufzeit und kürzeren Reichweite, die aber immer noch erstaunliche 4 km umfasst. Eine gute Nachricht ist, dass die DJI Mavic Air im Vergleich zu ihren älteren Geschwistern Mavic Pro und Mavic Pro Platinum eine günstige Alternative ist. 

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Der neue Dron DJI Mavic Air ist deutlich kleiner als das Mavic Pro Modell und im gefalteten Zustand sogar kleiner als der kleinste DJI Spark aller Zeiten. Reisen mit der Drohne ist daher noch einfacher als je zuvor.
Model DJI Spark DJI Mavic Air DJI Mavic Pro
Abmessungen 143 × 143 × 55 mm 168 × 83 × 49 mm (gefaltet)
168 × 184 × 64 mm (aufgefaltet)
198 × 83 × 83 mm (gefaltet)
305 × 244 × 85 mm (aufgefaltet)
Gewicht 300 g 430 g 734 g
Flugdauer 16 min 21 min 27 min
Max. Geschwindigkeit 50 km/h> 68,4 km/h 65 km/h
Steuerbereich Mobile Geräte: 100 m
Fernbedienung: 2 km
Mobile Geräte: 80 m
Fernbedienung: 4 km
Fernbedienung: 7 km
Objektiv Aufnahmewinkel: 81,9°
Lichtstärke: f/2,6
Aufnahmewinkel: 85 °
Lichtstärke: f/2,8
Aufnahmewinkel: 78,8 °
Lichtstärke: f/2,2
Sensor 12 Mpx, 1/2,3" CMOS 12 Mpx, 1/2,3" CMOS 12 Mpx, 1/2,3" CMOS
Video 1080@30 fps, 24 Mb/s 4K@30 fps, 100 Mb/s 4K@30 fps, 60 Mb/s
Gimbal 2-Achsen-Mechanik 3-Achsen-Mechanik 3-Achsen-Mechanik
Hindernisserkennung vorne: 0,2-5 m vorne: 0,5-12 m
hinten: 0,5-10 m
vorne: 0,7-15 m

Die DJI Mavic Air hat die Abmessungen eines größeren Handys und macht 4K Videos

Die neueste und nach Angaben von DJI am besten ausgestattet Mavic Air verfügt auch – ähnlich wie ihr älterer Bruder Mavic Pro – über ein Klappdesign. Der Arm der an den Rotoren hängt, senkt sich in Richtung des Drohnengehäuses und verringert seine Größe auf ein Minimum. Konkret von 168 × 184 × 64 mm auf 168 × 83 × 49 mm. Zum Vergleich; das Samsung Galaxy S8+ ist nur um einen Zentimeter breiter. Man kann wirklich von Taschengröße sprechen. Das bisher kleinste Model DJI Spark hatte feste Armen und eine Abmessung von 143 × 143 × 55 mm. Im Unterschied zur 1,5 kg schweren Phantoma wiegt die Mavic Air nur 430 g, der Windwiderstand ist aber der gleiche. Der eingebaute Akku garantiert Ihnen eine Flugzeit von 21 Minuten, was besser als bei der Spark, aber schlechter als bei der Mavic Pro ist.

DJI Mavic Air Nikon 8-15mm f/3,5-4,5E ED Nikon 8-15mm f/3,5-4,5E ED DJI Mavic Air Nikon 8-15mm f/3,5-4,5E ED Nikon 8-15mm f/3,5-4,5E ED
DJI Mavic Air gibt’s in drei Farbvarianten - schwarz, rot und weiß.

An der Vorderseite der Drohe befindet sich die Kamera, die am Gimbal aufgehängt ist und das Bild in 3 Achsen stabilisiert. Sie können sicher sein, dass Sie bei den Flugaufnahmen keine Erschütterungen und Zittern bemerken. Dank des Gimbals und der perfekten 4K-Kamera schaut das Bild professionell filmartig aus. Die DJI Mavic Air kann nicht nur Aufnahmen in Ultra HD mit 30 fps, sondern auch in Full HD mit der erheblich höheren Bildrate von 120 fps aufnehmen. So sind Zeitlupenaufnahmen ohne Verlust möglich. Die Kamera der Drohne erlaubt Ihnen auch, Fotos in einer Auflösung von 12 Mpg zu machen. Fotografieren können Sie in den Modi Single Shot- HDR, Brust, (Serie 3/5/7 Aufnahmen), Auto Exposure Bracketing (3/5 Bilder mit Belichtungsschritten 0,7 EV) und Intervall (Aufnahmen in einem Abstand von 2/3/5/7/10/15/20/30/60 s). Darüber hinaus kann der Sphero-Modus bis zu 25 Fotos kombinieren, um Panoramen in horizontaler, vertikaler oder 180-Grad-Richtung zu erstellen.

Die Mavic Air weicht Hindernissen von allen Seiten aus

Die Drohne ist mit vorne unten und am Heck mit Infrarotsensoren und einer Kamera ausgestattet, um Hindernisse wie Mauern oder Bäume bis zu 20 m aus allen Richtungen überwinden zu können. Zusammen mit dem verbesserten Board-Prozessor, der ein 3D Modell der Umgebung kreiert, ist es gelungen, das FlightAutonomy zu verbessern.

DJI Mavic Air DJI Mavic Air DJI Mavic Air DJI Mavic Air DJI Mavic Air DJI Mavic Air
Die DJI Mavic Air können Sie mit Stoßdämpfer ausrüsten, um im Falle eines Unfalls Schäden am Propeller zu vermeiden. Der Controller erfasst und hält sicher Handys aller Größen.

Die Mavic Air bietet alle intelligenten Flugmodi, die man bereits von anderen DJI Modellen kennt. Sie finden also ActiveTrack, QuickShot und TapFly. Der ActiveTrack-Modus wurde perfektioniert, zwei neue QuickShot-Modi wurden hinzugefügt und dank der Mavic Air Rücksensoren können Sie jetzt den TapFly Modus auch beim Rückwärtsflug nutzen. 

Die Drohne DJI Mavic Air lässt sich mit einer Fernbedienung betreiben. Sie ist klappbar und hat zudem abnehmbare Steuerknüppel. Der Controller selbst verfügt über kein Display. Damit Sie Ihre Aufnahmen sehen können, müssen Sie daher ein Smartphone anschließen. Die neuen Dualband-Sendeantennen ermöglichen eine Live-Betrachtung in einer 720 p Auflösung und das in einer Entfernung von bis zu 4 km. Es geht auch, ohne angeschlossenes Handy zu fliegen, auch eine Fernbedienung ist nicht unbedingt notwendig. Denn die Mavic Air hat vom Spark die Gestensteuerung übernommen, die die Gesten jetzt noch besser erkennt. Sie können auch nur mit Handgesten die Drohne bewegen.

DJI Mavic Air DJI Mavic Air DJI Mavic Air
Dank des erweiterten ActiveTrack-Modus kann die Mavic Air auch bei Sportveranstaltungen eingesetzt werden. Die Aufnahmen sind aus vielen verschiedenen Blickwinkeln hervorragend.

Der Preis der Mavic Air ist sehr erfreulich

Die neue Drohne aus dem Hause DJI verfügt über einen 8 GB internen Speicher, selbstverständlich werden auch microSD Speicherkarten und USB vom Typ C unterstützt. Die DJI Mavic Air gibt’s in drei Varbvarianten - Black Onyx, White Arctic, Red Flame. Die besser ausgestattete Variante Fly More Combo kostet 999 Dollar und bietet zwei zusätzliche Akkus, einen Lade-Hub, 6 Paare Propeller und eine Reisetasche statt einer Hülle. Die DJI Mavic Air kostet weniger als die Mavic Pro.

DJI Mavic Air
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