Try our cookies Alza.cz a. s., Company identification number 27082440, uses cookies to ensure the functionality of the website and with your consent also to personalisage the content of our website. By clicking on the “I understand“ button, you agree to the use of cookies and the transfer of data regarding the behavior on the website for displaying targeted advertising on social networks and advertising networks on other websites.
Alzak icon

Handys und Ihr Kind - was ist zu beachten?

Article

Aktualisiert am • Autor: Jan Vavřík

Hat Ihr Kind ein eigenes Handy oder leihen Sie ihm Ihres? Und ist das oft genug der Fall? Dann lesen Sie diesen Artikel. In Zukunft müssen Sie sich vielleicht mit der Nomophobie Ihres Kindes auseinandersetzen - einer Handysucht, die mit der Nikotin- oder Alkoholsucht verglichen werden kann. Das Handy bietet Ihrem Kind nützliche Hilfsmittel zum Lernen, aber seine übermäßige Nutzung birgt erhebliche Risiken. Darüber hinaus kann ein Kind Cybermobbing, unangemessenen Inhalten oder Angriffen von Betrügern ausgesetzt sein. Kann dies überhaupt verhindert werden? Ich werde versuchen, die Antwort in der heutigen „ Betrachtung “ zu erklären.

Kinder und Handys

Handys und Ihr Kind - was ist zu beachten? – INHALTSVERZEICHNIS

  1. Das Mobiltelefon als täglicher Begleiter
  2. Wann sollte man das erste Handy kaufen?
  3. Mobile Diät im Styl von Bill Gates oder Steve Jobs
  4. Risiken der Internet-Nutzung durch Kinder
  5. Auf was sollte bei den Kindern geachtet werden?
  6. Apple und Google haben die Lösung – Familienfreigabe oder Family Link
  7. Fazit oder Was zu tun ist

Das Mobiltelefon als täglicher Begleiter

In den Tagen, als Telefone höchstens in Form von Telefonzellen existierten, mussten wir uns nicht mit derartigen Abhängigkeiten auseinandersetzen Smartphones haben sich jedoch schnell so stark ausgebreitet, dass sie ein fester Bestandteil von uns geworden sind. Wir bezahlen damit in Geschäften, verwalten mit ihnen Rabattkarten, kümmern uns um Parkgebühren, kaufen damit ein, navigieren auf Reisen, lesen die Tageszeitung, fotografieren damit und schlafen sogar nachts damit ein.

Dieser alltägliche Begleiter ist eigentlich ein sehr guter Diener, aber er kann auch ein schlechter Gebieter werden. Und besonders bei kleinen Kindern.

Ein kleines Kind beobachtet seine Eltern. Sie sind das Vorbild, zu dem es aufschaut. Und wenn ein Elternteil überall mit dem Telefon herumläuft, sogar auf der Toilette oder unter die Dusche, das Telefon ständig am Ohr hat oder die meiste Zeit durch das Gerät scrollt, wird das Kind anfangen, dies als die Norm anzusehen. Auch in diesem Fall sollten wir also bei der Erziehung vorsichtig sein, Nachahmung ist sehr wichtig.

Handys und Kinder, Quelle: pexels.com

Im Sommer war ich im Urlaub in Griechenland, und was mir in Erinnerung geblieben ist, waren nicht nur das angenehme Wetter, die freundlichen Menschen und das ausgezeichnete Essen, sondern auch die jungen Familien im Speisesaal mit kleinen Kindern. Die Eltern hielten ihren Kindern meist das Handy vor die Augen und starteten YouTube, nur damit das Kind in Ruhe und ohne Geschrei essen konnte. Wie kommt man aus dieser Situation heraus?

i

Honor GT (VORSTELLUNG): Gaming-Handy mit 16 GB RAM, 15-Minuten-Ladezeit und einem günstigen Preis

Wann sollte man das erste Handy kaufen?

Vielleicht könnte man es so beschreiben, dass die Kinder von heute eigentlich schon mit einem Handy in der Hand geboren werden. Viele Experten sehen den idealen Zeitpunkt für den Kauf des ersten Mobiltelefons für ein Kind anders.

  • „OMG! Jeder hat ein Handy in der Schule, warum habe ich dann keins?“
  • „Papa, du bist so ein Spießer! Ohne Handy bin ich total out!“
Handys und Kinder, Quelle: pexels.com

Wenn Sie solche Sätze hören, dann können Sie sicher sein, dass Sie den Fortschritt nicht aufhalten können. Die Zeiten, in denen man mit einem Tablet für kleine Kinder auskommen konnte, sind unwiederbringlich vorbei, und die Anschaffung eines Handys ist jetzt unumgänglich.

Wenn Ihr Kind zwei oder drei Jahre alt ist, brauchen Sie gar nicht erst an ein Handy zu denken. Kinder in diesem Alter erkunden die Welt, alles Lernen findet im Kontakt mit anderen Menschen um sie herum statt, wenn man sie also vor einen Bildschirm setzt, wird logischerweise jeder Kontakt unterbrochen. Es gibt Fälle, in denen es Kindern dann schwerer fällt, zu sprechen, sie können die Gefühle anderer nicht erkennen. Das Gehirn des Kindes braucht in dieser Zeit den Kontakt zur Mutter. Das ist das Wichtigste in dieser Zeit.

Auch so haben wir früher gespielt, Quelle: pexels.com

Im Alter von fünf Jahren beginnt sich der Horizont der Kinder über die Grenzen der Familie hinaus zu erweitern, und Kinder im Kindergarten lernen andere Gleichaltrige kennen. Wenn ein Kind in dieser Zeit mit mobiler Technologie in Berührung kommt, kommt die wichtigste Rolle bei der Korrektur wieder den Eltern zu, die klar definieren können, welche Programme für ihr Kind geeignet sind. Kinder sollten in der Nähe ihrer Eltern sein, wenn sie mit dem Handy surfen, und diese sollten ihnen einige Dinge deutlich erklären. Gleichzeitig halte ich es für wichtig, darauf hinzuweisen, dass Kinder auch in diesem Alter noch nicht sehr reif für die Technik sind. Die elterliche Rolle der Korrektur ist zu diesem Zeitpunkt unersetzlich.

Wir müssen jedoch feststellen, dass das Alter, in dem Kinder ihre ersten Mobiltelefone bekommen, immer weiter sinkt. Vor ein paar Jahren war es ab der fünften Klasse, heute ist es meist die zweite bis dritte Klasse. Und in der Regel handelt es sich um ein vollwertiges Smartphone, auch wenn es oft „aus zweiter Hand“ stammt. Eltern schenken ihren Kindern ein Mobiltelefon als Belohnung, aber es ist wichtig, daran zu denken, dass sie die Regeln für die Nutzung des Telefons selbst festlegen.

i

Wie finde ich das passende Handy (2024)

Mobile Diät im Styl von Bill Gates oder Steve Jobs

Bill Gates, der Gründer von Microsoft oder Steve Jobs, der hinter der größten Expansion von Apple stand, waren diejenigen, die in ihren eigenen Familien strenge und rigorose Regeln für die Nutzung digitaler Technologie aufstellten. Wenn Sie glauben, dass bei den Jobs zum Beispiel in jedem Zimmer ein iPad an der Wand hängt und in jeder Ecke ein iPhone steht, liegen Sie weit von der Wahrheit entfernt. Es ist eine bekannte Tatsache, dass Steve Jobs seinen Kindern keine iPads erlaubte. Bill Gates hat seinen Kindern das erste Handy erst mit 14 Jahren geschenkt.

i

Samsung Galaxy A 2024 (VERGLEICH): Die Mittelklasse-Handys übersichtlich

Risiken der Internet-Nutzung durch Kinder

Wieder sind es die Eltern, die die Regeln für die Handynutzung aufstellen. Eltern sollten ein ausreichend gutes und freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Kind haben, um zu wissen, was ihre Kinder auf ihrem Mobiltelefon, Laptop oder Tablet tun. Und sie sind es auch, die ihren Kindern die potenziellen Risiken der Technologienutzung erklären sollten.

Handys und Kinder, Quelle: pexels.com

Zu viel auf den Bildschirm gucken

Der kindliche Organismus befindet sich in der Entwicklung, daher sollte in dieser Zeit das Anschauen von Bildschirmen nicht die wichtigste und hauptsächliche Unterhaltung für das Kind sein. Es bleibt dann nicht genug Zeit zum Kuscheln, Spielen oder für persönliche Gespräche mit Gleichaltrigen. Dem Kind kann es auch an Bewegung oder Schlaf mangeln, was in dieser Zeit sehr wichtig ist. Daraus können sich dann Übergewicht, Aufmerksamkeitsstörungen oder Aggressionen entwickeln. Hier gilt die gleiche Regel wie beim Essen von Süßigkeiten - je mehr Süßigkeiten ein Kind isst, desto weniger Karotten oder Äpfel kann es essen.

i

Infinix Zero 40 5G (REVIEW): ein handliches Telefon mit reichhaltiger Verpackung und angenehmen Geschenken

Cybermobbing

Die Ziele des Cybermobbings sind eigentlich identisch mit denen des herkömmlichen Mobbings, aber es ist heimtückischer, da der Angreifer oft anonym agiert. Häufig treten sie unter einem fiktiven Decknamen auf und richten gezielt gefälschte E-Mail-Konten oder Social-Media-Profile ein. Im Gegensatz zum physischen Mobbing kommt es nicht auf die körperliche Stärke des Angreifers an, sondern vielmehr auf gute Kenntnisse im Bereich der Informationstechnologie.

Zugleich lässt sich Cybermobbing zeitlich nicht genau einschätzen. Bei „normalem“ Mobbing kann man auch aus Hinweisen darauf schließen, dass der Angriff z. B. in der großen Pause, beim Mittagessen, nach der Schule usw. stattfinden wird. Beim Cybermobbing kann ein Angriff praktisch zu jeder Zeit erfolgen, sogar um 3.30 Uhr nachts. Gleichzeitig wird der Angreifer von einem breiten Publikum in den sozialen Medien unterstützt, was einen großen und tiefgreifenden Einfluss auf das Opfer haben kann.

Mobbing und Cybermobbing sind sehr gefährlich, Quelle: pexels.com

Daher weiß das Opfer von Cybermobbing oft nicht, wer ihm wehtut (es kann sogar der beste Freund sein). Der Angriff kann sogar von mehreren Angreifern gleichzeitig verbreitet werden. Eine große Anzahl von Internetnutzern kann das Opfer noch mehr demütigen. Die Geschichte nimmt im Internet ein Eigenleben an. Der Druck ist immer groß, es gibt keine Pause und keine Möglichkeit zum Durchatmen..

i

Telefone mögen die Kälte nicht. Wie man sie bei kalten Temperaturen verwendet

Betrüger

Vor einiger Zeit habe ich einen interessanten Artikel gelesen, in dem eine Untersuchung eines ungenannten Anbieters ergab, dass mehr als 170.000 Kinder online ein riskantes Verhalten an den Tag legen. Gleichzeitig geben vier von zehn Kindern zu, einen "Online-Freund" im Internet zu haben, den sie nie im Leben gesehen haben, was eine sehr hohe Zahl ist.

Oft schreiben Jugendliche an jemanden, der ihnen in der Online-Welt vom Ausdruck her nahe steht. In diesem Bereich sind die Täter sehr einfallsreich. Sie können sich auf das „Alter“ des Kindes herablassen, so dass das Kind das Gefühl hat, dass es mit einem Gleichaltrigen schreibt. Der Täter baut allmählich Vertrauen zu dem Kind auf, und die Online-Beziehung kann sich über mehrere Monate erstrecken. Danach werden von dem Kind sehr oft sensible, intime Fotos oder Videos angefordert, mit denen das Kind dann eventuell erpresst wird. Die Fälle enden oft tragisch.

Ich frage mich, ob es eine Art universellen Rat gibt. Sollten wir also unseren Kindern die Telefone, Computer oder Tablets kontrolieren? In manchen Fällen ist es leider notwendig - zum Beispiel, wenn wir den Verdacht haben, dass jemand ein Verbrechen an unserem Kind begehen könnte. Es ist auch besser, eine gute und freundschaftliche Beziehung zu Ihrem Kind zu haben, damit es sich uns anvertraut, wenn es in Gefahr ist.

i

Honor 300 (VORSTELLUNG): Die Honor-Familie hat drei neue Mitglieder. Was steckt dahinter?

Auf was sollte bei den Kindern geachtet werden?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass etwas im Umgang Ihrer Kinder mit der Technik nicht stimmt, sollten Sie besonders darauf achten, ob Ihr Kind seine Gewohnheiten bei der Nutzung von PC, Handy oder Tablet grundlegend ändert. Es fängt an, die Geräte häufiger zu benutzen oder schränkt ihre Nutzung ganz ein. Wenn es eine Nachricht erhält, wird es unruhig, wütend oder aggressiv. Es kann aber auch verzweifelt und weinerlich sein.

Das Kind kann sein Verhalten und seine Noten in der Schule rapide verschlechtern und ein unhöfliches Verhalten gegenüber Mitschülern, sich selbst oder Lehrern zeigen. Das Kind wird zunehmend abgelenkt, aggressiv und unkonzentriert. Sie bemerken Veränderungen im Appetit, die zu Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Albträumen oder Angst führen können.

Handys und Kinder, Quelle: pexels.com

Ein sehr gutes Anzeichen dafür, dass es ein Problem geben könnte, ist die zunehmende Zahl von Ausreden dafür, dass es heute nicht in die Schule gehen kann - verschiedene Kopfschmerzen, Bauchschmerzen usw. Entweder hat das Kind Angst, dem Aggressor in der Schule zu begegnen, oder es zeigen sich erste Anzeichen einer Sucht - die Angst, für längere Zeit ohne Computer oder Handy zu sein.

i

iPad mini 2024: Apple aktualisiert nach Jahren das kleinste Tablet, mehr Leistung ist nützlich für KI

Apple und Google haben die Lösung – Familienfreigabe oder Family Link

Apple verfügt über eine interessante Technologie, die Teil seines eigenen Ökosystems ist. Allgemein gesprochen ist die Familienfreigabe eine Funktion, mit der Sie Ihre (ausgewählten) Inhalte und Apps mit anderen Familienmitgliedern teilen können. So können Sie Filme, Fotos, sogar Bücher, Abonnements, Einkäufe, Speicherplatz oder andere Dateien gemeinsam nutzen. In der Tat bietet Apple eine Reihe verschiedener Dienste wie Apple Music, Apple Arcade, Apple TV und viele andere an, die für die Nutzer kostenpflichtig sind.

Die gemeinsame Nutzung durch die Familie ist also eine Möglichkeit, innerhalb der Familie ganz erheblich zu sparen. Gleichzeitig können die Eltern hier die Bildschirmzeit der Kinder festlegen und dank der Kauffreigabe-Option die Downloads ihrer Sprösslinge im Auge behalten. Mehr zur Familienfreigabe erfahren Sie in der Infobox unten.

i

Familienfreigabe oder die Definition von Familie von Apple

Produkte von Google, also Handys mit Android, verfügen über den Family Link Service. Wenn Sie also mit Family Link ein Google-Konto für Ihr Kind einrichten, können Sie festlegen, wie viel Zeit es auf seinem Android-Gerät oder Chromebook verbringen darf.

Sie können festlegen, dass die Geräte nach einer bestimmten Nutzungsdauer gesperrt werden oder dass sie zu Zeiten gesperrt werden, in denen das Kind eine Pause machen soll. Ich sollte jedoch darauf hinweisen, dass App-Beschränkungen nicht für System-Apps festgelegt werden können. Sie können Grenzen für Geräte mit Android 7 oder höher festlegen.

Handys und Kinder, Quelle: pexels.com

Wenn das Gerät gesperrt ist, kann das Kind es nicht entsperren und keine Apps verwenden, außer denen, die als „immer eingeschaltet“ gekennzeichnet sind (die Funktion „immer eingeschaltet“ muss jedoch aktiviert sein). Außerdem kann das Kind bei gesperrtem Telefon keine Benachrichtigungen sehen, aber es kann Anrufe entgegennehmen und auf die Notruftaste tippen, um einen Anruf zu tätigen.

Fazit oder Was zu tun ist

Da jedes Kind anders ist, gibt es kein einheitliches Rezept. Der Schlüssel zu allem ist, einfach mit Ihrem Kind über die Probleme zu sprechen. Positive Kommunikation erweist sich als weitaus nützlicher als Verbote. Vergessen wir nicht, dass auch wir Erwachsenen ein Problem mit der Technik haben. Wir können uns einen Alltag ohne sie nicht vorstellen. Wir können die normalen Tätigkeiten, die unsere Vorfahren mit links erledigt haben, nicht mehr ohne sie machen.

i

Motorola Razr 50 Ultra (TEST): Das derzeit beste Klapp-Handy, an dem nur drei Dinge zu bemängeln sind

Stellen Sie klare Regeln für die Nutzung digitaler Technologien mit Ihren Kindern auf, aber versuchen Sie, diese auch selbst einzuhalten. Wenn Sie z. B. bestimmte Orte oder Zeiten festgelegt haben, an denen Mobiltelefone nicht benutzt werden dürfen (z. B. während der Mahlzeiten oder an gemeinsamen Wochenenden), müssen Sie sich auch daran halten. Kinder haben einen besonders ausgeprägten Sinn für Fairness. Schließlich muss man auch sagen: Je öfter wir lernen, unser Handy wegzulegen, wenn wir mit unserem Kind in Kontakt sind, desto mehr wird das Kind die Aufmerksamkeit schätzen, die wir ihm schenken. Ich persönlich lerne das immer wieder.

i

Das könnte Sie interessieren

Mobile Technologien sind ein Teil unseres Lebens. Selbst ein Erwachsener kann sich ihre Abwesenheit nicht vorstellen. Kinder müssen ein gesundes Gleichgewicht finden, damit aus dem „guten Diener“ nicht der „böse Gebieter“ wird. Es gibt keinen einheitlichen Leitfaden, aber wir sollten daran denken, dass Erwachsene Vorbilder für Kinder sind. Versuchen wir also, bei uns selbst anzufangen.

Print
P-DC1-WEB20

Vertrauen ist unser bestes Produkt Wir haben über 30 Jahre Erfahrung. More info »