
Apple hat sich diesmal für extreme Dünnheit entschieden – das iPhone Air erzeugt schon beim ersten Anfassen einen Effekt, der sich mit einem Wort beschreiben lässt: wow. Es ist so leicht, dass man das Gefühl hat, es könnte einem jeden Moment aus der Hand fliegen. Doch unter dem zerbrechlich wirkenden Äußeren verbirgt sich eine Leistung, die zu überraschen weiß, und einige mutige Konstruktionsentscheidungen, die sicherlich Diskussionen auslösen werden. Wie verhält sich diese Kombination aus Schönheit, Stärke und Kompromissen in der Praxis? Und reicht die Philosophie „eine Kamera genügt“ aus? Das erfahren Sie in meiner Rezension.
Apple versteht es einfach, den ersten Eindruck perfekt zu gestalten. Und genau das habe ich an der Marke immer geschätzt. Als ich noch stolzer Träger des inoffiziellen Titels „iSchaf“ war, freute ich mich jedes Mal auf das Auspacken eines neuen Geräts. Der Moment, in dem das Siegel nachgibt, der Deckel sich mit einem leisen, präzise getakteten „Plopp“ von der Schachtel löst und der vertraute Geruch von Neuem durch die Luft zieht – das ist ein Ritual, das Apple glatt patentieren könnte. Kein Zweifel, ihre Verpackungen waren und sind auf ihre Art sexy.
Stabil, weiß, mit dezentem Logo. So präsentiert sich die Verpackung des neuen iPhone Air. Mattweiße Oberfläche, die Seitenansicht des Telefons auf dem Deckel gedruckt und der typisch schlichte Schriftzug iPhone – minimalistisch, sauber und zugleich selbstbewusst.
Im Inneren liegt das iPhone Air wie ein Ausstellungsstück in einer kleinen Technologiegallerie – exakt zentriert, perfekt ausgerichtet, ganz typisch Apple. Und darunter? Klassisches Zubehör im Sinne von „weniger ist mehr“: Dokumentation in einem weißen Umschlag und ein geflochtenes USB-C-Kabel, das ebenso gut als minimalistisches Modeaccessoire durchgehen könnte. Jedes Element hat seinen Platz, alles wirkt geordnet und durchdacht.
Nur eine Kleinigkeit wird Ihnen vielleicht auffallen. Eine SIM-Nadel werden Sie hier nicht finden. Nein, Apple hat sie nicht vergessen – sie wird diesmal einfach nicht benötigt. Mehr dazu im Kapitel über das Design.
Auf Fotos sah es beeindruckend aus, aber erst live wurde mir klar, dass das iPhone Air nicht nur dünn ist – es ist unnatürlich dünn. Mit nur 5,64 mm ist es das schlankste iPhone aller Zeiten. In der Hand fühlt es sich an, als wären die Abmessungen auf die reine Essenz eines Telefons reduziert – alles Überflüssige wurde entfernt. Das Gewicht von 165 Gramm ist ideal – genug, um solide zu wirken, aber dennoch so leicht, dass man es in der Tasche kaum spürt. Das Air zeigt, dass Dünnheit nicht nur eine Pose sein muss, sondern auch eine Möglichkeit, dem Design einen neuen Rhythmus zu geben.
Apple hat sich für eine Kombination aus mattem Glas und Titanrahmen entschieden. Dadurch wirkt das iPhone Air leicht, aber gleichzeitig robust – fast wie ein präzise gefertigtes Werkzeug statt eines gewöhnlichen Elektronikprodukts. Das Titan hat eine polierte Oberfläche, die schön mit dem Licht spielt, auch wenn es Fingerabdrücke magisch anzieht. Perfektionisten werden also ständig polieren.
Vorder- und Rückseite werden durch die neue Generation des Ceramic Shield 2 geschützt, das laut Apple eine um ein Drittel höhere Bruchfestigkeit bietet als zuvor. Das Glas ist nicht nur hart, sondern auch flexibel – und in Kombination mit Titan hält es Belastungen stand, an denen frühere Modelle vermutlich gescheitert wären.
Die Widerstandsfähigkeit endet jedoch nicht bei den Materialien. Das Air besitzt auch die IP68-Zertifizierung und übersteht somit Spritzwasser, Regen oder ein kurzes Bad im Waschbecken. Zum Tauchen ist es nicht gedacht, aber einen Regenspaziergang oder einen verschütteten Kaffee meistert es problemlos. Trotzdem – aufgrund seiner geringen Dicke und der Bauweise – verspürt man instinktiv den Drang, besonders vorsichtig damit umzugehen, mehr als bei einem gewöhnlichen iPhone.
Die Rückseite wirkt klar, glatt und frei von überflüssigen Elementen. Die einzige Kamera, dezent in einer ovalen Erhebung platziert, ist genau die Art von Design, die Diskussionen auslöst. Nach Jahren von Kamerainseln mit mehreren Linsen wirkt das erfrischend – minimalistisch, aber nicht reduziert. Das Kameramodul hebt sich elegant vom Gehäuse ab, ohne harte Kanten, und fügt sich harmonisch in die Designsprache des Air ein.
Die Vorderseite des iPhone Air folgt demselben Prinzip der Klarheit. Der Bildschirm wird von dünnen, symmetrischen Rändern umgeben und wirkt dadurch ausgewogen. An den Seiten befinden sich die klassischen Bedienelemente, der Action Button und auch die dedizierte Kamerataste, die Apple erstmals mit der Serie iPhone 16 eingeführt hat. Hier wirkt sie noch natürlicher – sie hat einen angenehmen Druckpunkt. Doch ich muss zugeben, dass ich mich bis heute nicht ganz daran gewöhnt habe.
Und falls Sie beim Auspacken vergeblich nach der SIM-Nadel gesucht haben – das ist kein Versehen. Das Air hat schlicht keinen SIM-Kartenslot mehr. Apple setzt vollständig auf eSIM – ein logischer Schritt, der ein paar Millimeter spart und das Gehäuse bis an die physikalische Grenze verschlanken ließ. Ein kleines Detail, das die Philosophie des Air perfekt verkörpert: alles Überflüssige entfernen und das Wesentliche hervorheben.
Das Display des iPhone Air ist genau so, wie es sein sollte – unaufdringlich, aber erstklassig. Apple verwendet hier ein 6,5-Zoll-Super-Retina-XDR-OLED-Panel mit einer Auflösung von 2.736 × 1.260 Pixeln, also etwa 460 ppi. Das Bild ist scharf, kontrastreich und die Farben wirken natürlich – keine übertriebenen Postkartenfarben aus der Karibik. Alles hat den richtigen Ton, egal ob Sie einen Film ansehen, Text lesen oder Fotos durchblättern.
Das eigentliche Highlight ist die adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Beim Scrollen gleitet der Text seidig unter den Fingern, ohne das kleinste Ruckeln. Wenn Sie anhalten, reduziert das Display automatisch die Frequenz, um Energie zu sparen. Die Übergänge sind fließend und unsichtbar – genau das, was Apple perfekt beherrscht. Keine auffälligen Effekte, nur natürliche Ruhe.
Beim iPhone Air erreicht die maximale Helligkeit 3.000 Nits, sodass auch grelles Herbstsonnenlicht kein Problem darstellt. Die Antireflexbeschichtung leistet gute Arbeit, kommt aber bei direkter Sonneneinstrahlung an ihre Grenzen – die Physik lässt sich eben nicht vom Marketing überlisten. Gleichzeitig kann das Display sehr niedrige Helligkeitswerte darstellen, wodurch abendliches Lesen angenehm bleibt.
Wie bereits erwähnt, schützt das Ceramic Shield 2 sowohl die Rückseite als auch das Display. Ich habe das Telefon drei Wochen lang in meiner Hosentasche getragen – und siehe da: kein einziger Kratzer. Nicht einmal die feinen Mikrokratzer, die normalerweise schon am ersten Tag auftauchen.
Das Display des iPhone Air ist also keine Revolution, sondern eine bis zur Perfektion ausgearbeitete Evolution. Es versucht nicht, Sie zu beeindrucken – es funktioniert einfach. So selbstverständlich, dass man es erst bemerkt, wenn man ein anderes Telefon in die Hand nimmt und feststellt, dass plötzlich alles weniger geschmeidig läuft.
Schon vor der Vorstellung des iPhone Air dachte ich, dass es unmöglich sei, High-End-Hardware in ein nur 5,6 Millimeter dünnes Gehäuse zu packen. Doch Apple hat wieder gezeigt, dass seine Ingenieure physikalische Gesetze offenbar nur als Orientierung verstehen. Das Ergebnis? Ein Telefon, das zart wirkt, aber im Inneren die Leistung eines „Pro“-Modells jeder Marke bietet.
Im Inneren arbeitet der A19 Pro Chip – derselbe Prozessor, der auch die teureren Modelle antreibt. Apple setzt hier auf eine Sechskern-CPU und eine Fünfkern-GPU, was einen idealen Kompromiss zwischen Leistung und Energieeffizienz ergibt. Im Vergleich zu den „Pro“-Modellen fehlt ein Grafikkern, aber in der Praxis fällt das nicht auf – eher im Gegenteil. Das Air erwärmt sich weniger und hält die Leistung auch bei längerer Belastung konstant.
In Kombination mit 12 GB RAM garantiert das ein absolut flüssiges Multitasking – Apps bleiben länger im Speicher, als man erwarten würde, das Wechseln zwischen ihnen erfolgt sofort und Animationen laufen geschmeidig. Keine überflüssigen Neuladungen, keine Hänger – nur spürbare, aber unaufdringliche Leistung.
Für die Konnektivität sorgt der neue N1-Chip, der den Energieverbrauch optimiert und schnellere, stabilere Verbindungen über WLAN und Bluetooth sicherstellt. In der Praxis bedeutet das, dass der Übergang zwischen Geräten im Apple-Ökosystem praktisch unsichtbar ist – das Telefon weiß einfach, wann es Musik auf die Kopfhörer oder auf den Mac übertragen soll. Alles läuft reibungslos, ohne Wartezeiten und ohne Kompromisse. Und die Lautsprecher? Stereo dürfen Sie hier nicht erwarten.
Damit das alles funktioniert, hat Apple die meisten Komponenten in der leichten Erhebung auf der Rückseite konzentriert, die neben der Kamera auch als passiver Kühlkörper dient. Klingt nach einem Ingenieurstrick – funktioniert aber. Selbst bei längerer Belastung erwärmt sich das Telefon nur leicht, vor allem rund um das Kameramodul – genau dort, wo es soll.
Im Testbetrieb, als das rezensierte iPhone Air vollständig meinen Alltag übernahm und mein Samsung Galaxy S25 Ultra für ein paar Tage in der Schublade verschwand, übernahm das Air alle Aufgaben: eSIM, Benachrichtigungen, soziale Netzwerke, Fotografieren, Navigation und gelegentliche Arbeitsmarathons.
Und es schlug sich überhaupt nicht schlecht. Nach einem ganzen Tag normaler Nutzung – etwas Fotografieren, Musik über Kopfhörer, ein paar Anrufe und mehrere Stunden Online-Leben – blieben mir abends meist rund 20 % Akku übrig. An ruhigeren Tagen waren es sogar dreißig bis vierzig Prozent, was bei einem so dünnen Gehäuse fast wie ein kleines Wunder wirkt.
Weder das eingeschaltete Always-on-Display noch die permanente eSIM-Verbindung verkürzten die Laufzeit dramatisch. Apple ist sich dessen bewusst und setzt auf die Effizienz des A19 Pro, der den Verbrauch auch ohne überdimensionierte Akkukapazität im Zaum hält. Unterstützt wird das durch die adaptive Bildfrequenz des Displays, die im Ruhezustand bis auf 1 Hz sinkt, sodass keine unnötige Energie verbraucht wird. In der Praxis bedeutet das: Der Tag ist gut machbar, solange Sie das Gerät nicht unnötig stressen, aber nächtliches Laden wird wohl Routine bleiben.
Das Laden des iPhone Air erfolgt über den USB-C-Port oder MagSafe, und auch wenn die Geschwindigkeit keine Rekorde bricht, bleibt Apple hier traditionell konservativ – lieber langsamer und sicher als schnell und heiß. Von null auf 50 % geht es in etwa einer halben Stunde, und eine vollständige Ladung dauert rund eineinhalb Stunden. Für ein so dünnes Gerät ist das kein schlechter Wert, vor allem wenn man bedenkt, dass im Inneren kaum Platz für aggressive Ladeelektronik ist.
Beim ersten Start des iPhone Air mit iOS 26 fühlte ich mich, als hätte ich statt eines Telefons versehentlich ein Stück Glas aus einer Galerie gekauft. Alles ist transparent, glatt, voller Reflexionen und feiner Animationen. Apple nennt seinen neuen visuellen Stil Liquid Glass – und diesmal ist das nicht nur Marketing. Flächen wirken tatsächlich, als wären sie aus einer dünnen Schicht flüssigen Kristalls gegossen.
Geben wir es zu – ich brauchte einen Moment, um mich an diese neue „gläserne“ Welt zu gewöhnen. Nach Jahren eines eher flachen iOS wirkt die sechsundzwanzigste Version fast haptisch. Auf einem so dünnen Telefon wie dem Air hat das einen besonderen Effekt – in der Hand halten Sie etwas so Leichtes und visuell Zerbrechliches, dass man es eher auf ein weiches Tuch legen möchte als in die Tasche. Einmal ertappte ich mich dabei, wie ich es so vorsichtig hielt, als trüge ich eine Seifenblase.
Hat man sich jedoch daran gewöhnt, wirkt iOS 26 ausgewogener, als es der erste Eindruck vermuten lässt. Übergänge sind fließend, Animationen elegant, und auch wenn es manchmal ein paar zu viele sind, wirkt das System lebendig – als würde es endlich atmen. Die Reaktionen sind unmittelbar und die gesamte Umgebung besitzt eine Leichtigkeit, die älteren Versionen fehlte.
Und was ist mit Apple Intelligence? Auf dem Papier klingt es fantastisch, in der Praxis jedoch noch etwas zurückhaltend. Es kann Objekte erkennen, Texte analysieren oder bei der Fotobearbeitung helfen, doch auf Deutsch lässt es sich bisher kaum nutzen. Wer das volle Potenzial ausschöpfen will, muss die Systemsprache auf Englisch umstellen. Andernfalls bleiben nur einige ausgewählte Funktionen – etwa das intelligente Entfernen von Objekten in Fotos, das überraschend gut funktioniert. Nur ist es bislang nicht so mutig wie die Konkurrenz von Google.
Bei einem Telefon, das fast 1200 Euro kostet, erwartet man, dass auf der Rückseite mindestens zwei Linsen auf die Welt blicken. Doch nein – das iPhone Air bleibt dem Minimalismus treu und verlässt sich auf einen einzigen 48,7-MP-Sensor. Und auch wenn das wie ein Rückschritt wirkt, besonders in einer Zeit, in der selbst günstigere Telefone wie optische Labore aussehen, hat Apple dafür eine Erklärung: Dünnheit geht vor. Und ja, in diesem Fall ist das wohl der sichtbarste Preis für das Design.
Die Haupt- und einzige Rückkamera des iPhone Air bietet eine Auflösung von 48,7 MP, eine Sensorgröße von 1/1,56″, eine Blende von f/1.6, eine Brennweite von 26 mm sowie optische Bildstabilisierung (OIS) und Phasenerkennungs-Autofokus (PDAF). Ein solider Sensor – derselbe, der auch im regulären iPhone 17 steckt. Apple nennt das Ganze „Fusion Camera“, was in der Praxis bedeutet, dass der zweifache Zoom durch einen einfachen Ausschnitt aus der 48-MP-Aufnahme entsteht – eine clevere Illusion.
Fotos des iPhone Air beweisen, dass auch eine einzige Linse mehr leisten kann, als man denkt. Die Farben wirken realistisch – Gras ist nicht übertrieben grün, und der Himmel hat einen natürlichen Ton ohne unnötiges Instagram-Drama. Apple setzt traditionell auf ausgewogene Kontraste, die den Bildern Tiefe verleihen, aber Details in Schatten und Lichtern erhalten. Der Dynamikumfang ist hervorragend, und Übergänge zwischen Hell und Dunkel sind fließend. Besonders Landschaftsaufnahmen zeigen die Stärke des Sensors – das Licht hat Volumen, Details bleiben scharf, und die Aufnahmen wirken natürlich und ruhig, ohne übermäßige Nachbearbeitung.
Doch jede Illusion hat ihre Grenzen. Beim Zoomen sinkt die Bildqualität deutlich – bis zu 2× wirkt es noch akzeptabel, aber darüber hinaus zeigt die Linse des iPhone Air schnell ihre Limitierungen. Details verschwinden, die Schärfe geht verloren und das Bild wirkt weichgezeichnet, als hätte jemand es mit einem Tuch leicht verwischt. Objektkanten verlieren ihre Klarheit, Gebäudekonturen verschwimmen, und Texturen von Dächern oder Fenstern werden unkenntlich. Der Gesamteindruck erinnert eher an ein Gemälde als an ein Foto. Die Farben bleiben zwar weitgehend natürlich, doch der Kontrast nimmt mit zunehmender Vergrößerung ab, und das Bild wirkt flach. Man erkennt deutlich, dass „Fusion Zoom“ eher eine optische Täuschung ist als ein Ersatz für ein echtes Teleobjektiv.
Im Alltag ist diese Kamera einfach für Menschen gemacht, die das Telefon aus der Tasche ziehen, ein Foto machen und sich nicht weiter darum kümmern. Und genau darin liegt ihr Reiz. Die Automatik meistert Belichtung, Farben und Kontrast, und die Ergebnisse sehen ohne jegliches Feintuning hervorragend aus.
Das iPhone Air überzeugt in der Landschaft mit unerwarteter Souveränität. Die Aufnahmen wirken natürlich, die Farbgebung ist zurückhaltend und verfällt nicht in die übertriebene Sättigung, die man von manchen Androiden kennt. Grün hat einen realistischen Ton und der Himmel bleibt ruhig, auch wenn es sich gelegentlich zuzieht. Der automatische Weißabgleich meistert wechselndes Licht vom grellen Mittagssonnenlicht bis zum bewölkten frühen Abend. Der Dynamikumfang hält einen hohen Standard, sodass weder helle Bereiche ausfressen noch Details in Schatten verschwinden. Das Ergebnis sind Fotos, die eher auf Ausgewogenheit als auf den Wow-Effekt setzen – und gerade dadurch erwachsen wirken.
Fotos bei Tageslicht bieten hervorragende Schärfe, realistische Farben und einen hohen Dynamikumfang. Es ist nicht dieser überzogene Kontrast, der den Himmel zur blauen Wand und das Gras zum radioaktiven Teppich macht – alles wirkt natürlich, als wollten die Fotos selbst ehrlich sein.
Nachtaufnahmen mit dem iPhone Air sind überraschend sauber, ohne unnötiges Rauschen, und Lichter brennen nicht ins Weiß aus. In Anbetracht des fehlenden sekundären Sensors ist das fast ein kleines Wunder. Nur in völliger Dunkelheit zerfällt die Magie, und die Linse holt Details nur noch mühsam aus der schwarzen Tiefe. Dennoch sind die Bilder erstaunlich solide.
Die Makrofotografie gehört beim iPhone Air zu den angenehmen Überraschungen. Obwohl es kein spezialisiertes Makroobjektiv besitzt, kann es nahe genug fokussieren und sehr feine Details mit beeindruckender Schärfe festhalten. Feine Nadeln und die Oberfläche von Hagebutten werden mit natürlicher Tiefe und realistischen Farben wiedergegeben. Der Übergang zwischen scharfem und unscharfem Bereich ist fließend, ohne aggressives, softwareseitiges Bokeh, das unnatürlich wirken würde. Eine ruhige Hand ist dennoch von Vorteil.
Auf der Front des iPhone Air wartet eine 17,9-MP-Selfiekamera mit Blende f/1.9 und 20-mm-Brennweite. Der Bildausschnitt ist weit, die Schärfe ausgezeichnet und die Farben wirken natürlich – offenbar hat sich Apple gedacht: Wenn das Air schon nur eine rückseitige Kamera hat, dann muss zumindest die Selfie-Kamera überzeugen. Und das tut sie. Die Selfiekamera des iPhone Air wechselt automatisch zwischen vertikalem und horizontalem Bildausschnitt, ohne dass Sie das Telefon drehen müssen. Rechnen Sie nur damit, dass die Bildränder beim weiten Blickwinkel gelegentlich leicht gebogen wirken – die Physik lässt sich nicht überreden.
Das Video beherrscht 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, selbstverständlich mit Unterstützung für Dolby Vision und hervorragender Stabilisierung. Bei Tageslicht wirken die Aufnahmen klar, farbgetreu und nahezu rauschfrei. Auch bei schwächerem Licht bleibt das Air überraschend stabil – die Stabilisierung leistet hervorragende Arbeit, und die Kamera kommt sogar mit Straßenbeleuchtung gut zurecht.
Dennoch muss man zugeben, dass das Fehlen eines Ultraweit- oder Teleobjektivs beim Air stärker auffällt, als man zunächst denkt. Man merkt, dass man dort, wo man sonst einfach „die Linse wechseln“ würde, jetzt überlegen muss, ob man einen Schritt zurückgehen kann – und manchmal geht das einfach nicht. Es ist kein Drama, eher eine Rückkehr zu den Wurzeln der mobilen Fotografie: ein Sensor, ein Blickwinkel, keine Auswahl. Doch bei einem Smartphone für 1200 Euro hätte ich mir dann doch etwas mehr als schön verpackte Einfachheit gewünscht.
Wenn ich über die Konkurrenz des iPhone Air nachdenke, scheint es fast, als würde Apple sich selbst Konkurrenz machen. Das Air ist nämlich provokant schön – ein Titan-Gehäuse mit nur 5,6 mm Dicke, 165 Gramm Gewicht und einem 6,5″-OLED-Display mit 120 Hz machen es zum leichtesten und dünnsten iPhone aller Zeiten. In der Hand wirkt es wie ein technologisches Schmuckstück, das man eher trägt als benutzt. Doch das extreme Design hat seinen Preis: die Abhängigkeit von eSIM und das Fehlen einer Ultraweitwinkelkamera.
Das klassische iPhone 17 wirkt daneben vielleicht bodenständiger, bietet in der Praxis jedoch mehr. Es hat ein 6,3″-Display, zwei 48-MP-Kameras (Haupt- und Ultraweitwinkel), einen größeren Akku und die Kombination aus SIM und eSIM. Es ist ein paar Gramm schwerer, bietet aber längere Laufzeit und vielseitigere Fotooptionen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was wichtiger ist – das einzigartige Design und die Leichtigkeit des iPhone Air oder die praktischen Fähigkeiten und Kameravielfalt des klassischen Siebzehners. In diesem Fall würde ich der Vernunft folgen – und damit zum iPhone 17 greifen.
Wenn man sich das neue iPhone Air und das Samsung Galaxy S25 Edge ansieht, kommt einem ein Gedanke – Apple und Samsung scheinen darum zu konkurrieren, wer das dünnere Telefon baut, ohne es verschwinden zu lassen. Das S25 Edge misst 5,8 mm, das Air sogar nur 5,6 mm. Beide liegen federleicht in der Hand, beide sehen großartig aus, aber sie gehen völlig unterschiedliche Wege.
Samsung setzt auf Ausstattung – ein 6,7″ QHD+ AMOLED-Display mit 120 Hz, den Snapdragon 8 Elite-Chip, 12 GB RAM und eine 200-MP-Hauptkamera ergänzt durch einen 12-MP-Ultraweitwinkel. Leistung ist mehr als genug vorhanden, die Fotos sind messerscharf, und das Display gehört zu den besten auf dem Markt. Der einzige kleine Nachteil ist die Laufzeit – 3.900 mAh reichen zwar für einen Tag, aber zu den Spitzenwerten zählt das nicht.
Am Ende hängt alles davon ab, was man von einem Smartphone erwartet: Das Samsung S25 Edge überzeugt durch Vielseitigkeit und Kameraqualität, das iPhone Air durch Eleganz und Leichtigkeit. Und natürlich – es kommt darauf an, ob man den offenen Samsung-Ökosystemen den Vorzug gibt oder längst im Apple-Universum zu Hause ist.
iPhone Air
SmartphonesDas neue iPhone Air hat mich vom ersten Moment an beeindruckt. Apple hat hier das dünnste iPhone aller Zeiten geschaffen – und dennoch steckt darin der A19 Pro Chip, der alles bewältigt, was Sie ihm unter den Bildschirm legen. Das Titan-Gehäuse wirkt hochwertig, und das 120-Hz-Display ist eine Freude für die Augen. Der größte Unsicherheitsfaktor bleibt die einzelne 48-MP-Kamera – sie liefert großartige Fotos, aber es fehlt die Vielseitigkeit einer zweiten Linse. Das iPhone Air ist also kein Gerät der Zahlen, sondern des Gefühls: von Eleganz, Einfachheit und Mut.
Vorteile
Nachteile
Jan Vavřík
In meiner Freizeit beschäftige ich mich nicht nur mit aktuellen Neuheiten, sondern auch mit nostalgischen Rückblicken in die Welt der Mobiltelefone. Ich bin sowohl mit Apple-Technologie als auch mit dem „grünen Androiden“ vertraut – besonders mit dem aus südkoreanischer Produktion. Außerdem bin ich aktiver Schriftsteller und ein großer Fan von deutschen Boxern, Stephen King, J. R. R. Tolkien, Karel Čapek, Karl May und allem, was mit Griechenland zu tun hat – insbesondere mit der Insel Korfu.
Auch wenn es nach all den Kritikpunkten so klingen mag, als würde das iPhone Air mit dem Etikett „schön, aber unpraktisch“ enden, ist die Realität etwas anders. Dies ist kein Telefon, das man nur anhand einer technischen Tabelle beurteilen kann – es ist ein Gerät, das eher über Emotionen als über Logik funktioniert. Apple hat hier bewusst einen anderen Weg eingeschlagen, und genau das macht es interessant. Ein so dünnes, leichtes und dennoch leistungsstarkes Telefon zu bauen, erfordert Mut – und den kann man Apple nicht absprechen.
• Autor: Adam Hušek
Das diesjährige Apple Event im September hielt neben den klassischen „evolutionären“ Verbesserungen des iPhone 17 auch eine Überraschung für uns bereit. Nach einigen Jahren hat man sich in Cupertino nämlich entschlossen, das Smartphone-Portfolio ein wenig umzugestalten. Neben dem Basis-iPhone und zwei Premium-Modellen kommt dieses Jahr anstelle des iPhone 17 Plus ein völlig neues Modell namens iPhone Air auf den Markt. Dieses zeichnet sich vor allem durch seine dünne Bauweise, sein ansprechendes Design und überraschenderweise auch durch seine erstklassige Leistung aus. Wie sehen die weiteren Spezifikationen aus und gibt es überhaupt irgendwelche Nachteile?
Dass Hersteller versuchen, Telefone dünner und leichter zu machen, ist nichts Neues. Auch das Basis-Modell iPhone 17 ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig dünner. Das iPhone Air hebt diese Eigenschaft jedoch auf ein ganz neues Niveau und macht sie zum Hauptvorteil des Telefons. Dieser Trend unter den großen Herstellern wurde von Samsung mit der Vorstellung seines S25 Edge mit einer Dicke von nur 5,8 mm ins Leben gerufen.
Im Gegensatz dazu debütiert das iPhone Air mit einer noch extremeren Dicke von 5,6 mm und ist damit das dünnste iPhone aller Zeiten. Zum Vergleich: Das iPhone 6 war 6,9 mm dick. Was das Design angeht, verfügt das neue Air über Elemente, die für die diesjährige 17. Generation der Smartphones von Apple charakteristisch sind. Das bedeutet, dass die abgerundete Plattform für den Fotomodul, die wie das berühmte Liquid Glass aussieht, genau wie bei den Pro-Modellen dieses Jahres über die gesamte Breite des Telefons verläuft und aus der mattierten Glasrückseite herausragt.
Aufgrund der besonderen Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit besteht das Material der Rahmen aus Titan der Klasse V, das angeblich zu 80 % recycelt ist. Dieses Material soll sich durch eine geringere „Biegsamkeit” auszeichnen als das bei anderen Modellen verwendete Aluminium. Besonders ist auch seine Verarbeitung, da sich das neue iPhone Air im Vergleich zum Basismodell durch glänzende Rahmen auszeichnet. Die Widerstandsfähigkeit des iPhone 17 Air wird auch durch die Norm IP68 bestätigt, dank der das Telefon wasser- und staubgeschützt ist. Besonders hervorzuheben ist auch der Schutz des Displays und der Rückseite durch das neue Ceramic Shield 2. Dieses soll viermal widerstandsfähiger sein als das bisher für die Rückseite von iPhones verwendete Glas und dreimal kratzfester als die Vorgängergeneration.
Die Konstruktion des Geräts wirkt sich auch auf seine Ausstattung aus. Auf den ersten Blick fällt beispielsweise die unterschiedliche Kameraausstattung ins Auge, aber auch bei den Lautsprechern, die deutlich kleiner sind als bei den größeren Modellen, ist ein Unterschied erkennbar. Überraschenderweise hat das schmale Profil des Geräts jedoch keinen Einfluss auf die Tasten, sodass sich Nutzer des iPhone 17 Air über eine Aktionstaste mit unzähligen wählbaren Funktionen und eine Capture-Taste zur Steuerung der Kameras freuen können..
Was das Display des iPhone Air betrifft, so wurde auch dieses wieder mit der ausgeklügelten Super Retina XDR OLED-Technologie hergestellt. Seine Diagonale beträgt angenehme 6,5 Zoll, was gut zwischen dem klassischen iPhone 17 und dem iPhone 17 Pro Max passt und gleichzeitig in gewisser Weise das in diesem Jahr übersprungene Modell iPhone 17 Plus ersetzt.
Eine weitaus größere Verbesserung ist jedoch die Bildwiederholfrequenz, die dieses Jahr bei allen Modellen endlich 120 Hz erreicht hat. Das Modell Air unterstützt sogar neu Always on Display, was eine willkommene Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt, als das Basis-iPhone 16 nicht einmal 120 Hz erreichte. Außerdem befindet sich in der Mitte des Displays weiterhin die charakteristische Dynamic Island, was bedeutet, dass es Apple bisher nicht gelungen ist, die 3D-Sensoren für FaceID unter das Display zu integrieren.
Lobenswert sind auch die Rahmen, die ebenso gleichmäßig und dünn sind wie beim teuersten iPhone 17 Pro Max, was zu einem hochwertigen Benutzererlebnis beiträgt. Auch das Glas, das das Display abdeckt, wurde zwischen den Generationen verbessert. Es soll sich durch eine Antireflexbeschichtung mit geringeren Reflexionen und einer um ein Vielfaches höheren Kratzfestigkeit auszeichnen.
Der Wettlauf um die geringste Dicke bringt jedoch auch einige Kompromisse mit sich, was sich vor allem bei der Batterie zeigt. Das iPhone Air verfügt nämlich über eine Batterie mit einer Kapazität von nur 3.149 mAh, was selbst im Vergleich zum Samsung S25 Edge wirklich wenig ist. Dieses hat 3.900 mAh, was zwar nicht viel ist, aber immerhin mehr. Etwas besser ist die Nachricht, dass das iPhone Air mit einem C1X-Modem ausgestattet ist, das den Verbrauch angeblich noch mehr optimieren soll als das vorherige C1. Es bleibt jedoch die Frage, inwieweit eine gute Optimierung die physischen Abmessungen des Akkus kompensieren kann. Apple verspricht jedoch eine Laufzeit von bis zu 27 Stunden bei der Videowiedergabe, was in der Praxis eine maximale Laufzeit von einem Tag bedeutet.
Ein anderes Thema ist das Aufladen. Es ist objektiv gesehen nicht extrem schnell, wie wir es von „westlichen“ Herstellern gewohnt sind, aber dank der geringeren Akkukapazität wird das Telefon wahrscheinlich schnell aufgeladen sein. Das iPhone Air unterstützt schnelles kabelgebundenes Laden, und es wäre kein iPhone der neuen Generation, wenn es nicht auch über 20-W-Wireless-Laden mit dem beliebten MagSafe und dem neuen Qi2-Standard verfügen würde. Für eine längere Akkulaufzeit hat Apple auch einen speziellen adaptiven Energiesparmodus hinzugefügt und bietet bereits Zubehör mit dünnen Hüllen mit Schlaufen oder neuen, leichteren MagSafe-Powerbanks an. Schade ist hingegen, dass das iPhone Air ebenso wie das Basismodell kein USB 3 unterstützt, was die Datenübertragung auf maximal 480 Mbit/s begrenzt, obwohl das Pro-Modell bereits seit mehreren Jahren mit USB 3 ausgestattet ist.
Ich persönlich bin kein Fan der diesjährigen Änderung des Fotomoduls, da ich der Meinung bin, dass Apple, anstatt zu versuchen, die Linse so in die Rückseite des Telefons einzubetten, dass sie idealerweise nicht hervorsteht, eine ganze hervorstehende Plattform geschaffen hat, für die es meiner Meinung nach keinen Grund gibt. Anstatt um jeden Preis die einzelnen Generationen voneinander zu unterscheiden, würde ich hier lieber zwei Kameras sehen, bei denen eine breitere Basis, wie beispielsweise beim Google Pixel Sinn machen würde.
Um dem iPhone Air jedoch gerecht zu werden: Seine einzige Hauptkamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 48 Megapixeln und eine Blende von f/1,6, was es zu einem vielversprechenden Begleiter für Menschen macht, die eher gelegentlich fotografieren, aber hochwertige Fotos zu schätzen wissen. Leider kann ich auch hier einen Vergleich nicht vermeiden, da das S25 Edge über zwei Kameras verfügt, von denen natürlich der Hauptsensor mit 200 MP die bessere Qualität liefert, aber auch der Weitwinkel-Sensor kann sich sehen lassen. Ich möchte Apple jedoch nicht unterschätzen, denn wir wissen, dass es mit einer einzigen Kamera wahre Wunder vollbringen kann, und auch beim Air-Modell handelt es sich um eine sogenannte „Fusion”-Kamera, die Fotos mit 2-facher Vergrößerung auf dem Niveau eines optischen Zooms bieten soll. Das iPhone Air unterstützt Videoaufnahmen in 4K-Auflösung und 60 fps und verfügt sogar über Dolby Vision.
Auf der Vorderseite befindet sich neben den 3D-Sensoren für eine bequeme und sichere Entsperrung über FaceID auch eine 18-Megapixel-Frontkamera mit verbessertem Weitwinkelobjektiv im traditionellen Dynamic Island. Dieses soll durch die „KI-Funktion“ Central Stage noch verbessert werden, die erkennen soll, wie viele Personen im Bild sind, und die Kamera entsprechend anpassen kann.
In den letzten Jahren hat sich das iPhone zu einer relativ leistungsstarken Spielekonsole mit einem leistungsstarken Grafikprozessor und sogar Raytracing-Unterstützung für bestimmte Spiele entwickelt. Obwohl wir nicht erwartet hatten, dass das derzeit dünnste iPhone ein wahres Kraftpaket sein würde, hat Apple uns überrascht und das iPhone Air mit dem diesjährigen A19 Pro Prozessor ausgestattet – genau wie das iPhone 17 Pro und Pro Max. Dieser stammt traditionell aus der eigenen Entwicklung und basiert auf 3-nm-Technologie.
Laut Hersteller soll er bis zu 50 % effizienter mit dem Akku arbeiten als der Basisprozessor A19. Die Verbesserungen betreffen auch die 5 GPU-Kerne, die mit eigenen Neural Accelerators ausgestattet sind. Auch die Neural Engine wurde verbessert, die dem Telefon helfen soll, mit den neuesten Funktionen von Apple Intelligence Schritt zu halten, wie z. B. Live-Übersetzung oder Suche über Visual Intelligence. Neben dem Hauptprozessor im iPhone Air finden wir auch den N1-Chip für das neueste Wifi 7, Bluetooth und Thread – das Protokoll für Smart Neben diesen gängigen Technologien unterstützt das Telefon auch UWB für eine einfachere Suche, z. B. eines AirTags, oder eine Satelliten-SOS-Verbindung – die jedoch nicht in allen Ländern unterstützt wird.
Was sehr ungewöhnlich ist, ist, dass Apple aus Platzgründen beim iPhone Air beschlossen hat, dass das Telefon keine herkömmlichen SIM-Karten mehr unterstützt, sondern nur noch eSIM. Diese gewinnen zwar zunehmend an Bedeutung, aber es stellt sich die Frage, ob auch die Netzbetreiber für diesen Schritt bereit sind und ob alle eSIM unterstützen.
Zum Vergleich habe ich das iPhone 16 Plus gewählt, das durch das neue iPhone Air ersetzt wurde, da ich die meisten anderen Eigenschaften im Laufe des Artikels verglichen habe und es außerdem interessant ist zu wissen, inwieweit das neue Modell das „Plus“ wirklich ersetzt. Beide Telefone haben nämlich eine größere Diagonale als das Basismodell und richten sich an ein etwas anderes Publikum.
| Parameter/Modell | iPhone Air | iPhone 16 Plus |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,5" | Diagonale: 6,7" |
| Auflösung: 1260 × 2736 Pixel | Auflösung: 1290 x 2796 Pixel | |
| Typ: LTPO Super Retina XDR OLED | Typ: Super Retina XDR OLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu 120 Hz | Bildwiederholfrequenz 60 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 48 Mpx, f/1,6, OIS, PDAF | Hauptkamera: 48 Mpx, f/1,6, OIS, PDAF |
| Ultraweitwinkelkamera: - | Ultraweitwinkelkamera: 12 Mpx, f/2,2 | |
| Frontkamera | 18 Mpx, f/1,9 | 12 Mpx, f/1,9 |
| Chipsatz | Apple A19 Pro (3 nm) | Apple A18 (3 nm) |
| Weitere Chips und Modem | N1, C1X | - |
| RAM | 8 GB | 8 GB |
| Interner Speicher | 256, 512 GB, 1 T | 128, 256, 512 GB |
| Betriebssystem | iOS 26 | iOS 18 |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ |
| 3,5mm Klinke | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP 68, Ceramic Shield 2 | IP 68, Ceramic Shield |
| Akku | 3 149 mAh | 4 674 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: 50 % za 30 min, kabelloses Laden: 30 W | Kabelgebundenes Laden: 50 % za 30 min, kabelloses Laden: 25 W | |
| Abmessungen | 156.2 x 74.7 x 5.6 mm | 160.9 x 77.8 x 7.8 mm |
| Gewicht | 165 g | 199 g |
| Packungsinhalt | Telefon, erforderliche Dokumentation, USB-C-Kabel | Telefon, SIM-Werkzeug, erforderliche Dokumentation, USB-C-Kabel |
| Preis | *Ca. 1.199 EUR | **Ab 1.059 EUR |
Und der Preis? Das iPhone Air soll in seiner Grundausstattung (256 GB Speicher) für 999 Dollar auf den Markt kommen und in vielen Speicherkombinationen erhältlich sein – bis hin zur 1-TB-Version. Bei uns soll das Telefon mit einem Preis von etwa 1.199 Euro auf den Markt kommen, allerdings ist es derzeit noch nicht erhältlich und wird in den nächsten Tagen vorbestellt werden können.
i
Das könnte Sie interessieren
Das iPhone Air ist eine interessante Ergänzung zur aktuellen iPhone 17-Reihe. Es ist definitiv kein Telefon für jedermann, da es nicht über die bestmöglichen Kameras verfügt und auch die Akkulaufzeit wahrscheinlich nicht gerade herausragend sein wird. Dafür bietet es ein perfekt schlankes Design mit einem mittelgroßen Display und einer überraschend guten Leistung, die sich mühelos mit den Pro-Modellen messen kann.