
Mit seinem ersten klappbaren Smartphone aus Buchform mischt Motorola direkt unter den größten Akteuren auf dem Markt mit. Aber hat es das Zeug dazu, mit ihnen zu konkurrieren? Wie schneidet das Motorola Razr Fold im Alltag ab, was hat es zu bieten und besitzt es tatsächlich die besten Kameras aller Falt-Smartphones? Kann es sogar Nutzer überzeugen, die bisher noch gar nicht über ein Klapphandy nachgedacht haben? Das erfahren Sie in diesem Testbericht.
Motorola hat sich bereits bei der Verpackung viel Mühe gegeben. Die Schachtel lässt sich dank der Aufreißstreifen ganz einfach öffnen, und der gesamte Vorgang ist angenehm und gut durchdacht. Das Motorola Razr Fold lässt sich mithilfe der grünen Schlaufe an der Schutzhülle, die das Gerät leicht anhebt, problemlos herausnehmen. Im Lieferumfang sind neben dem Smartphone auch der Moto Pen Ultra mit Ladeetui und Ersatzspitze, ein ein Meter langes USB-C-Kabel, eine Bedienungsanleitung sowie eine Nadel zum Öffnen des SIM-Kartenfachs enthalten. Besonders erfreulich ist, dass der Stift direkt im Lieferumfang enthalten ist, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Das Motorola Razr Fold besticht auf den ersten Blick durch das Design der Rückseite. Die strukturierte Oberfläche sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt auch für einen angenehmen Griff. So rutschte mir das Handy auch bei längerer Nutzung nicht aus der Hand. Obwohl es sich um ein Klapphandy handelt, überrascht es im geschlossenen Zustand durch seine Kompaktheit. Dank einer Dicke von weniger als einem Zentimeter habe ich es sehr schnell als normales Smartphone wahrgenommen.
Im aufgeklappten Zustand beträgt die Dicke zudem knapp fünf Millimeter, was angesichts der Konstruktion eine beachtliche Zahl ist. Ein großes Plus ist auch das Gewicht. Das Motorola Razr Fold wiegt 243 Gramm, was zwar nicht gerade wenig ist, mich aber während der mehrtägigen Nutzung in keiner Weise eingeschränkt hat, und auch beim längeren Halten verspürte ich keine Ermüdung der Hand.
Die Titan-Konstruktion wirkt zudem sehr robust und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Selbst beim ersten Aufklappen hatte ich keine Bedenken, dass ich das Gerät versehentlich beschädigen könnte. Dennoch muss man bedenken, dass es sich um ein faltbares Smartphone handelt, das etwas vorsichtiger behandelt werden muss als herkömmliche Modelle. Motorola weist übrigens bereits während der Ersteinrichtung darauf hin und empfiehlt, Staub, Sand, Flüssigkeiten und andere kleine Partikel zu vermeiden.
Der erste Start ist auch auf Neulinge im Bereich der faltbaren Smartphones ausgerichtet. Nach dem Einschalten führte mich das Smartphone durch die Grundeinstellungen und bot mir sofort die Registrierung eines Fingerabdrucks an. Ich fand es gut, dass genau angezeigt wird, wo der Finger aufgelegt werden muss, sodass auch weniger erfahrene Nutzer den gesamten Vorgang problemlos bewältigen können. Hier befindet sich der Sensor an der Seite im Einschaltknopf, genau wie beispielsweise beim Samsung Z Fold7.
Motorola weist sofort auf die Schutzfolie des inneren Displays hin und erklärt, warum diese nicht entfernt werden sollte. Außerdem werden verschiedene Nutzungsmodi und Positionen vorgestellt, in denen das Motorola Razr Fold verwendet werden kann. Wenn es beispielsweise in die Zeltform gebracht wird, kann es auf dem äußeren Display die Uhrzeit oder andere Informationen anzeigen. Ähnlich funktioniert auch die rechtwinklige Position. In diesem Fall bin ich jedoch auf einen kleinen Nachteil gestoßen. Aufgrund des deutlich hervorstehenden Kameramoduls liegt das Fold nicht ganz flach auf und wackelt leicht, wenn man das Display berührt. Ich persönlich habe daher häufiger den Zeltmodus genutzt.
Die beiden Displays des Motorola Razr Fold nutzen die LTPO-pOLED-Technologie, die derzeit zu den besten gehört, die bei Faltgeräten zu finden sind. Das Außendisplay mit einer Diagonale von 6,56 Zoll bietet eine Auflösung von 2520 × 1080 Pixeln, eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz und Corning Gorilla Glass Ceramic 3 als Schutzglas. Dank einer maximalen Helligkeit von bis zu 6 000 Nit hatte ich selbst bei direkter Sommersonne keine Probleme mit der Lesbarkeit.
Nach dem Aufklappen erschien vor mir das 8,09-Zoll-Hauptdisplay mit einer Auflösung von 2.484 × 2.232 Pixeln. Es bietet eine um 200 Nits höhere Helligkeit, auch wenn die Bildwiederholfrequenz hier „nur“ 120 Hz beträgt. In der Praxis hat mich das jedoch in keiner Weise gestört, sei es beim Spielen, beim Ansehen von Videos oder im alltäglichen Gebrauch.
Ein großes Thema bei Falt-Handys ist oft die Sichtbarkeit der Falzstelle. Beim Motorola Razr Fold ist diese recht unauffällig. Am deutlichsten fällt sie auf, wenn das Gerät ausgeschaltet ist und man es in einem bestimmten Winkel gegen das Licht hält. Im normalen Gebrauch habe ich sie jedoch praktisch weder wahrgenommen noch unter den Fingern gespürt. Auch das Scharnier verdient Lob. Es bietet einen idealen Kompromiss zwischen Festigkeit und Komfort. Das Handy öffnet sich nicht von selbst, aber man muss beim Bedienen auch keine unnötige Kraft aufwenden. Gerade hier kam mir das Motorola wirklich hochwertig vor.
Beim Gebrauch im Freien habe ich die meiste Zeit das Außendisplay genutzt. Die Einhandbedienung ist bequemer und für schnelle Aufgaben völlig ausreichend. Sobald ich mich jedoch hinsetzen oder das Smartphone ausgiebiger nutzen konnte, habe ich es fast immer aufgeklappt. Der größere Bildschirm eignet sich hervorragend für soziale Netzwerke, das Betrachten von Fotos, das Lesen von Artikeln, aber auch zum Spielen.
Seine größte Stärke zeigt das Razr Fold jedoch beim Multitasking. Ein Dokument und Notizen nebeneinander zu haben oder gegebenenfalls zwei Apps gleichzeitig zu nutzen, vermittelt das Gefühl, als würde man auf zwei miteinander verbundenen Handys nebeneinander arbeiten. Das Verschieben von Inhalten erfolgt sofort und alles läuft absolut flüssig. Und ja, ich gebe zu, dass man dadurch auch doppelt so effektiv prokrastinieren kann.
Motorola hat zudem Lautsprecher an mehreren Stellen des Geräts angebracht. Sie befinden sich an der Unterseite des Geräts, über dem Außendisplay sowie im oberen Teil des Rahmens. Das Ergebnis ist ein sehr gleichmäßiger Klang, unabhängig davon, ob Sie das Smartphone geschlossen oder geöffnet verwenden. Beim Ansehen von Videos habe ich keinen nennenswerten Unterschied zwischen dem geöffneten und dem geschlossenen Modus festgestellt. Der Klang war in den beiden Fällen klar, ausreichend laut und gut verständlich.
Eine der Funktionen, die mich beim Testen am meisten beeindruckt hat, war der Laptop-Modus. Wenn man eine unterstützte App öffnet und das Smartphone anschließend in eine L-Form biegt, wird der Inhalt automatisch in die obere Hälfte des Displays verschoben. Der untere Teil verwandelt sich in ein Bedienfeld mit Schnellzugriffselementen und einem Touchpad. Es fehlt nicht an der Möglichkeit, Lautstärke und Helligkeit anzupassen, Screenshots zu erstellen oder die klassische Cursorsteuerung zu nutzen. Das Touchpad unterstützt Gesten ähnlich wie bei einem Laptop, sodass man Inhalte bequem vergrößern, den Cursor über den Bildschirm bewegen oder auf verschiedene Weise klicken kann.
Am häufigsten habe ich diesen Modus beim Surfen auf bestimmten Webseiten genutzt, die sich mit dem Cursor natürlicher bedienen lassen als mit der klassischen Touch-Steuerung. Dabei musste ich das Smartphone jedoch an der Rückseite festhalten, damit es nicht verrutschte. Bei dieser Art der Öffnung berührt nämlich das äußere Display die Oberfläche. Wenn Sie diese Funktion häufiger nutzen möchten, empfehle ich die Anschaffung einer rutschfesten Unterlage. Ich habe auch das Tippen im geteilten Bildschirmmodus ausprobiert. Es funktioniert, aber ich persönlich habe mich nicht wirklich an diese Arbeitsweise gewöhnen können. Trotz des großen Displays ist der Platz für komfortables Tippen mit allen zehn Fingern begrenzt, und insbesondere Nutzer mit größeren Fingern könnten auf ein ähnliches Problem stoßen. Letztendlich bin ich daher immer wieder zur klassischen Handhaltung des Motorola Razr Fold zurückgekehrt. Glücklicherweise teilt sich die Tastatur automatisch in zwei Hälften, was den Komfort beim Tippen mit den Daumen deutlich verbessert. Das Ergebnis ist eine recht komfortable Bedienung selbst auf einem so großen Display.
Wenn es einen Bereich gibt, in dem das große Innendisplay wirklich glänzt, dann sind es Multimedia-Inhalte. Ob ich mir nun zu Hause im Sessel oder unterwegs im Bus oder in der Straßenbahn Videos angesehen habe – das Erlebnis war hervorragend. Das Display bietet wunderschöne, satte Farben, hohe Helligkeit und ausreichend Platz für ein komfortables Seherlebnis. Oft hatte ich das Gefühl, statt eines Smartphones ein kleines Tablet oder einen Taschenfernseher in der Hand zu halten.
Im Testpaket war auch der Moto Pen Ultra enthalten, den Motorola zusammen mit einem eigenen Ladeetui liefert. Auf einigen Märkten außerhalb Europas wird er jedoch separat verkauft. Die Verarbeitung des Stifts und des Etuis gefällt mir gut. Sie wirken elegant und hochwertig und unterstreichen den Premium-Charakter des Geräts. Das Problem liegt jedoch in der Art und Weise, wie man ihn transportiert. Das Motorola Razr Fold ist so dünn, dass es nicht möglich war, den Stift in das Gehäuse zu integrieren. Das bedeutet, dass Sie eine weitere Tasche oder einen Platz in Ihrer Handtasche finden müssen, in dem Sie das Etui mit dem Stift verstauen können.
Im Alltag habe ich den Stylus eher sporadisch genutzt. Meistens diente er als Fernauslöser beim Fotografieren oder zur präziseren Bearbeitung von Fotos. Wenn Sie jedoch häufig handschriftliche Notizen machen, Skizzen zeichnen oder mit Grafikprogrammen arbeiten, werden Sie ihn deutlich häufiger nutzen. Großes Lob verdient auch die Umwandlung von Handschrift in Text bei der Verwendung des Moto Pen Ultra. Das Motorola Razr Fold kam sogar mit meiner fast unleserlichen Handschrift zurecht und hat den Text überraschenderweise exakt wiedergegeben.
Ich persönlich würde zum Beispiel eine Schutzhülle mit integriertem Stifthalter schätzen, dank der der Stift immer griffbereit wäre und man kein zusätzliches Zubehör mitnehmen müsste.
Für die Leistung sorgt der Prozessor Snapdragon 8 Gen 5 von Qualcomm, ergänzt durch 16 GB Arbeitsspeicher. In der Praxis bedeutet dies, dass das Gerät selbst mit anspruchsvollen Anwendungen, Multitasking oder modernen Spielen keine Probleme hat.
Während des Tests habe ich einige anspruchsvollere Spiele ausprobiert, und selbst im Turbo-Modus auf dem großen Display ist es mir nicht gelungen, die Temperatur über 40 °C zu bringen. Zu den guten Ergebnissen trägt auch das Flüssigkeitskühlsystem bei, das Motorola in seinem Falt-Smartphone einsetzt.
Die Leistung reicht einfach für alle Zwecke aus und dürfte auch in Zukunft keine Einschränkungen darstellen.
Die gesamte Benutzeroberfläche des Motorola Razr Fold reagiert zügig und ist gut optimiert. Die Übergänge zwischen offenem und geschlossenem Modus verlaufen flüssig, und die Apps werden genau dort fortgesetzt, wo man sie verlassen hat. Während des Tests bin ich nur auf ein einziges Problem gestoßen. Im Spiel „Call of Duty Mobile“ kam es nach dem Wechsel vom großen Display zum Außendisplay zu einer Störung der Steuerung, sodass ich das Smartphone erneut öffnen musste. Bei anderen Apps oder Spielen trat nichts Derartiges auf, sodass es sich wohl eher um ein Kompatibilitätsproblem des jeweiligen Titels handelt.
Eine praktische Ergänzung ist auch der „Moto Unplugged“-Modus. Dieser ermöglicht es, eine eigene „digitale Entgiftung“ zu gestalten, bei der man im Voraus die Apps auswählt, die verfügbar sein sollen, und alles andere ausgeblendet wird. Der Modus lässt sich nicht nur zur Einschränkung sozialer Netzwerke nutzen, sondern beispielsweise auch, wenn man sein Smartphone einem Kind leiht.
Der einzige Nachteil ist, dass Motorola derzeit nur die Erstellung eines einzigen Moto-Unplugged-Profils zulässt. Wenn Sie verschiedene Varianten für Arbeit, Freizeit oder Familie wünschen, müssen Sie die Einstellungen jedes Mal manuell ändern.
Eine große Neuheit von Motorola ist Moto AI. Leider unterstützt die KI noch nicht so viele Sprachen. Andererseits ist der Nutzer nicht ausschließlich auf die eigene Lösung von Motorola angewiesen. Das Motorola Razr Fold verfügt nämlich auch über das integrierte Gemini von Google, das umfangreichere Einsatzmöglichkeiten bietet und auch eine Menge Sprachen unterstützt. Der Nutzer kann somit wählen, welches der KI-Tools ihm besser zusagt, oder je nach Situation beide nutzen.
Die Funktionen von Moto AI sind dennoch interessant. Die künstliche Intelligenz kann sich Informationen merken, die Sie ihr mitteilen. Sie können ihr beispielsweise sagen, wo Sie Ihr Auto geparkt haben oder welche Aufgaben nach Ihrer Rückkehr nach Hause auf Sie warten. Später fragen Sie einfach nach, und Moto AI erinnert Sie an die Antwort.
Die Notizen sind zudem direkt in der Moto AI-App verfügbar, sodass Sie jederzeit darauf zurückgreifen können.
Mich hat auch die Möglichkeit beeindruckt, Bilder und Playlists je nach Stimmung oder bestimmten Anforderungen zu erstellen. Schade nur, dass die Erstellung von Playlists ausschließlich an Amazon Music gebunden ist. Wenn Sie Spotify, YouTube Music oder einen anderen Streaming-Dienst nutzen, können Sie diese Funktion vorerst nicht in vollem Umfang genießen.
Motorola bezeichnet seine Kameras als einige der besten unter den Falt-Smartphones, und nach einigen Tagen der Nutzung muss ich zugeben, dass diese Behauptung nicht weit von der Wahrheit entfernt ist. Das Motorola Razr Fold verfügt über drei 50-MP-Sensoren – eine Hauptkamera, eine Ultraweitwinkelkamera mit Macro Vision und ein Teleobjektiv mit Super-Zoom-Pro-Funktion für bis zu 100-fache Vergrößerung.
Alle Objektive liefern sehr gute Ergebnisse. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Nachbearbeitung und die künstliche Intelligenz, die für das endgültige Erscheinungsbild der Aufnahmen sorgen. Die Fotos sind farbintensiv, scharf und behalten dabei ein natürliches Aussehen.
Die stärksten Eingriffe der Software sind bei Nachtaufnahmen und bei höheren Vergrößerungsstufen erkennbar. Dadurch sehen die resultierenden Bilder besser aus, als es den reinen Hardware-Möglichkeiten entsprechen würde. Einziger Kritikpunkt ist der Wechsel zwischen den einzelnen Objektiven. Die Übergänge sind nicht ganz flüssig, und da die Kameras physisch relativ weit voneinander entfernt sind, kommt es beim Wechsel des Vergrößerungsfaktors zu einer sichtbaren Verschiebung des Bildausschnitts.
Nach Einbruch der Dunkelheit schneidet die Kamera recht gut ab, was vor allem der Nachbearbeitung zu verdanken ist. Die Software kann eine Vielzahl von Details hervorheben, und die Fotos behalten auch bei schlechteren Lichtverhältnissen eine ordentliche Schärfe. Trotz der künstlichen Aufhellung bleibt die nächtliche Atmosphäre auf den Fotos erhalten.
Das Weitwinkelobjektiv hat mich sehr positiv überrascht. Selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen kam es gut mit Gegenlicht zurecht und bewahrte eine große Detailfülle. Bei stärkerer Vergrößerung sind zwar leichte Schärfeverluste an den Bildrändern und eine leichte Verzerrung erkennbar, die beispielsweise an der Lampe links gut zu sehen ist, doch das Gesamtergebnis bewerte ich sehr positiv.
Die Makroaufnahmen sehen ebenfalls gut aus, doch die Nutzung dieses Modus verläuft nicht immer reibungslos. Das Smartphone reagierte manchmal langsamer auf die Annäherung an das Motiv und brauchte länger, um zu erkennen, dass ich aus nächster Nähe fotografieren wollte. Gelegentlich kam es auch vor, dass sich der Makromodus gerade dann wieder ausschaltete, wenn ich ihn eigentlich brauchte. Aufgrund des größeren Abstands der einzelnen Objektive kommt es beim Fotografieren von Details zudem zu einer deutlicheren Verschiebung der Bildkomposition.
Auch die Funktion „Zauber-Radiergummi“ hat mir gefallen. Wenn man ein unerwünschtes Objekt aus einem Foto entfernen möchte, reicht es aus, es einzukreisen oder den Finger kurz darauf zu halten. Das Smartphone markiert es automatisch und entfernt es anschließend. Auf dem Foto des Pinguins unten habe ich diese Funktion ausprobiert und muss sagen, dass das Ergebnis sehr gut geworden ist. Es sieht natürlich aus und auf den ersten Blick ist gar nicht zu erkennen, dass das Foto nachträglich bearbeitet wurde.
Einer der Bereiche, in denen mich das Motorola Razr Fold am meisten beeindruckt hat, ist die Akkulaufzeit. Der Hersteller hat einen modernen Silizium-Kohlenstoff-Akku mit einer Kapazität von 6.000 mAh verbaut, was für ein Falt-Smartphone ein überdurchschnittlicher Wert ist.
Während des Tests habe ich das Smartphone definitiv nicht geschont. Im Laufe des Tages habe ich eine große Anzahl von Fotos gemacht, Videos aufgenommen, Spiele gespielt, in sozialen Netzwerken gestöbert und Videos auf dem großen internen Display angesehen. Trotzdem waren am Abend noch mehr als 40 % der Akkukapazität übrig. Im normalen Betrieb kommt man also problemlos auf eineinhalb bis zwei Tage Nutzungsdauer. Es war großartig, dass ich mir tagsüber keine Gedanken darüber machen musste, wo ich das Gerät aufladen könnte, und auch nicht ständig den Akkustand im Auge behalten musste. Selbst bei intensiverer Nutzung hatte ich die Gewissheit, dass das Smartphone problemlos bis zum Abend durchhalten würde.
Wenn man von einem Klapphandy spricht, denken die meisten Menschen wahrscheinlich an die Galaxy Z Fold-Reihe. Beim Testen des Motorola Razr Fold musste ich jedoch viel häufiger an das HONOR Magic V5 denken, vor allem wegen der Akkukapazität und der Bildschirmhelligkeit. Die beiden Geräte richten sich an eine ähnliche Nutzergruppe. Sie bieten erstklassige Kameras, moderne KI-Funktionen, große Displays und eine hochwertige Verarbeitung. Das HONOR ist etwas leichter und auch preisgünstiger. Motorola punktet hingegen mit einer höheren Displayhelligkeit, einem größeren Akku sowie sieben Jahren Software-Support.
Auch das Design spielt eine große Rolle. Meiner Meinung nach ist Motorola hier besser gelungen und bietet ein originelleres Erscheinungsbild als die meisten Mitbewerber. Wenn Sie jedoch nach einer Möglichkeit suchen, ein paar Euro zu sparen und eine sehr ähnliche Ausstattung zu erhalten, ist das HONOR Magic V5 auf jeden Fall eine Überlegung wert.
| Parameter/Modell | Motorola Razr Fold | Honor Magic V5 | Samsung Galaxy Z Fold7 |
|---|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,56" und 8,09" | Diagonale: 6,43" und 7,95" |
Diagonale: 6,5" und 8"
|
| Auflösung: 2 484 × 2 232 px
2 520 × 1 080 px |
Auflösung: 2 376 × 1 060 px
2 352 × 2 172 px |
Auflösung: 2 520 × 1 080 px
2 184 × 1 968 px | |
| Typ: LTPO pOLED | Typ: AMOLED (innen) und OLED (außen) | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 165 Hz (außen) und 120 Hz (innen) | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz (beide) | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz (beide) | |
| Schutz: Corning Gorilla Glass Ceramic 3 (außen) | Schutz: Honor Anti-scratch NanoCrystal Shield |
Schutz: Gorilla Glass Ceramic 2 (außen)
| |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,6, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,6, OIS |
Hauptkamera: 200 Mpx, f/1,7, OIS
|
| Weitwinkel: 50 Mpx, f/2 | Weitwinkel: 50 Mpx, f/2,0 |
Weitwinkel: 12 Mpx, f/2,2
| |
| Teleobjektiv: 50 Mpx, f/2,4, OIS | Teleobjektiv: 64 Mpx, f/2,5 | Teleobjektiv: 10 Mpx, f/2,4, OIS | |
| Selfie-Kamera | 32 Mpx, f/2,4, 20 Mpx f/2,4 | 20 Mpx, f/2,2 (beide) |
10 Mpx, f/2,2 (beide)
|
| Chipset | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 | Qualcomm Snapdragon 8 Elite |
Qualcomm Snapdragon 8 Elite
|
| GPU | Adreno 829 | Adreno 830 |
Adreno 830
|
| RAM | 16 GB | 16 GB |
12 / 16 GB
|
| Interner Speicher | 512 GB | 512 GB |
256 / 512 GB / 1 TB
|
| Betriebssystem | Android 16 | Android 15 |
Android 16
|
| Unterstützung für 5G | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3,5mm-Buchse | ✕ | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP49 | IP58 / IP59 | IP48 |
| Akku | 6 000mAh | 5 820 mAh | 4 400 mAh |
| Schnellladen / kabelloses Laden: 80 W / 50 W | Schnellladen / kabelloses Laden: 66 W / 50 W | Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | |
| Abmessungen | 160,05 × 73,6 × 9,89 mm
160,05 × 144,47 × 4,73 mm |
156,8 × 74,3 × 9 mm
156,8 × 145,9 × 4,2 mm |
158,4 × 72,8 × 8,9 mm
158,4 × 143,2 × 4,2 mm |
| Gewicht | 243 g | 222 g |
215 g
|
| Packungsinhalt | Smartphone, USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung | Smartphone, USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung |
Smartphone, USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung
|
| Preis | 1.889 Euro | 1.839 Euro | ab 1.599 Euro |
Motorola Razr Fold
HandysDas Motorola Razr Fold ist kein Handy für jedermann. Es richtet sich vor allem an Nutzer, die das Potenzial des Klappdesigns voll ausschöpfen können und mehr als nur ein klassisches Smartphone wollen. Als Belohnung erhalten sie jedoch ein schlankes und hochwertig verarbeitetes Gerät, hervorragende Displays mit einer fast unsichtbaren Falzstelle, großartige Leistung, eine lange Akkulaufzeit sowie eine der besten Kameras unter den Klapphandys. Während des Tests sind mir nur wenige Mängel aufgefallen, und wenn ich mich heute für ein Falt-Smartphone entscheiden müsste, wäre das Motorola Razr Fold einer der Hauptfavoriten. Im Vergleich zur Konkurrenz hat mich vor allem die gelungene Verarbeitung, der größere Akku und das hervorragende Multitasking überzeugt.
Vorteile
Nachteile
• Autor: Jan Vavřík
Motorola erweitert sein Portfolio an faltbaren Smartphones um das Modell Razr Fold, das in die Kategorie der „Buch“-Konstruktionen fällt. Es setzt auf ein großes Innen-Display, ein vollwertiges Außen-Display und eine Ausstattung, die Leistung, Akkulaufzeit sowie Funktionen für kreatives Arbeiten vereint. Was hat das Motorola Razr Fold tatsächlich zu bieten?
Motorola steigt mit dem Modell Razr Fold in das Segment der faltbaren Smartphones im „Buchformat“ ein, also mit einer Bauweise, die nach dem Aufklappen eine Nutzung ähnlich wie bei einem Tablet ermöglicht. Es handelt sich dabei nicht um ein Experiment – dieses Format ist auf dem Markt bereits etabliert, wird jedoch von jedem Hersteller etwas anders umgesetzt.
Das Razr Fold setzt auf eine Kombination aus großem Außendisplay und robusterer Bauweise. Im geschlossenen Zustand wirkt es daher nicht wie ein Kompromiss, sondern wie ein vollwertiges Smartphone, das man nicht ständig aufklappen muss.
Die Konstruktion verfügt über ein titanverstärktes Scharnier und die Schutzklasse IP48/IP49 gegen Wasser und Staub. Das Gewicht von 243 Gramm lässt vermuten, dass es sich nicht um ein kleines Gerät für die Hosentasche handelt, sondern eher um ein Gerät, das der Nutzer mit einer gewissen Ehrfurcht in die Hand nimmt. Im geöffneten Zustand hat es die Abmessungen 160,05 × 144,47 × 4,73 mm.
Neben der Basisversion gibt es auch die FIFA World Cup 2026 Edition. In der Praxis ändert dies nichts an der Ausstattung, zeigt aber, dass Motorola mit diesem Modell auch über die reinen technischen Daten hinaus ein wenig „spielen“ möchte.
Das Hauptdisplay hat eine Diagonale von 8,09 Zoll und eine Auflösung von 2 484 × 2 232 Pixeln. Das LTPO-pOLED-Panel bietet eine adaptive Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz und unterstützt 10-Bit-Farbtiefe sowie HDR10+. Das Ergebnis ist eine Kombination, die laut Hersteller auf flüssige Bildwiedergabe und hohe Bildqualität zielt.
Ein wichtiges Merkmal ist die maximale Helligkeit von bis zu 6.200 Nits. In der Praxis wird dieser Wert vor allem bei HDR-Inhalten erreicht, aber auch im normalen Gebrauch sollte die Lesbarkeit überdurchschnittlich gut sein. Das ist bei faltbaren Geräten wichtig, da eine größere Displayfläche empfindlicher auf Lichtverhältnisse reagiert.
Das externe Display ist 6,56 Zoll groß und hat eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz. Dadurch eignet es sich hervorragend für alltägliche Aufgaben – von Nachrichten über Apps bis hin zum Fotografieren. In vielen Situationen ist es daher sinnvoll, das Gerät „geschlossen” zu lassen, was bei einem Falt-Smartphone eine überraschend praktische Eigenschaft ist.
Das neue Motorola Razr Fold wird von einem Snapdragon 8 Gen 5 angetrieben, der im 3-nm-Verfahren hergestellt wird. Es handelt sich zwar nicht um die allerhöchste Elite-Reihe, doch leistungsmäßig gehört es nach wie vor zur Spitzenklasse und bewältigt anspruchsvolle Anwendungen, Multitasking sowie die Arbeit mit KI-Funktionen problemlos.
Das Smartphone verfügt über 16 GB LPDDR5X-RAM mit der Möglichkeit einer virtuellen Erweiterung sowie 512 GB UFS 4.1-Speicher. Auch der Kühlung wurde große Aufmerksamkeit geschenkt – eine große Vapor-Chamber mit einer Fläche von 4.570 mm² und weitere Kühlschichten sollen die Leistung auch bei längerer Belastung, beispielsweise beim Aufnehmen von 8K-Videos, stabil halten.
Der Akku hat eine Kapazität von 6.000 mAh und nutzt eine Silizium-Kohlenstoff-Technologie. Motorola gibt eine Laufzeit von über 40 Stunden an, was jedoch als Idealfall zu betrachten ist. Das Laden umfasst 80 W kabelgebundenes, 50 W kabelloses und 5 W Reverse-Laden. Zu den nennenswerten Ausstattungsmerkmalen gehören außerdem Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, Ultra-Wideband sowie Stereolautsprecher, die in Zusammenarbeit mit Bose abgestimmt wurden.
Die Rückkamera besteht aus drei 50-Megapixel-Sensoren. Als Hauptkamera kommt der Sony LYTIA 828 mit einer Blende von f/1,6 und optischer Bildstabilisierung zum Einsatz, ergänzt durch ein Ultraweitwinkelobjektiv und ein Periskop-Teleobjektiv mit 3-fachem optischen Zoom.
Das Ultraweitwinkelobjektiv eignet sich auch für Makroaufnahmen, sodass kein separater Sensor erforderlich ist, und das Teleobjektiv bietet eine praktisch nutzbare Vergrößerung. Der bis zu 100-fache Digitalzoom ist eher eine technologische Demonstration, hat aber durchaus seine Berechtigung.
Das Video unterstützt bis zu 8K bei 30 fps mit Dolby Vision, und auch 4K bei 60 fps ist mit dabei. Motorola erwähnt zudem die Auszeichnung „DXOMARK Gold Camera 2026“, was die hohen Ambitionen des Unternehmens verdeutlicht, auch wenn sich die tatsächliche Leistung erst in der Praxis zeigen wird.
| Parameter/Modell | Motorola Razr Fold | Samsung Galaxy Z Fold7 |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 8,09" | Diagonale: 8" |
| Auflösung: 2 484 × 2 232 px | Auflösung: 2 520 × 1 080 px | |
| Typ: LTPO pOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz: 120 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,6, OIS | Hauptkamera: 200 Mpx, f/1,7, OIS |
| Ultraweitwinkelkamera: 50 Mpx, f/2,0 | Ultraweitwinkelkamera: 12 Mpx, f/2,2 | |
| Teleobjektiv: 50 Mpx, 3× optischer Zoom | Teleobjektiv: 10 Mpx, 3× optischer Zoom | |
| Frontkamera | 32 Mpx + 20 Mpx | 10 Mpx |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 | Qualcomm Snapdragon 8 Elite for Galaxy |
| RAM | 16 GB | od 12 GB |
| Interner Speicher | 512 GB | 256/512 GB/ 1 TB |
| Abmessungen | 160,05 × 144,47 × 4,73 mm | 143,2 × 158,4 × 4,2 mm |
| Gewicht | 243 g | 218 g |
| Widerstandsfähigkeit | IP48/49 | IP48 |
| Akku | 6.000 mAh | 4.400 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: 80 W / kabelloses: 50 W, Reverse-Laden 5 W | Kabelgebundenes Laden: 25 W / kabelloses: – | |
| Betriebssystem | Android 16 | Android 16 (One UI) |
| Preis | ab 1.999 EUR | ab 1.599 EUR |
Das neue Motorola Razr Fold in der Variante mit 16 GB / 512 GB kommt mit einem Preis von rund 1.999 Euro auf den Markt; die Verfügbarkeit wird ab dem 11. Mai 2026 erwartet. Auf dem Papier handelt es sich um ein Gerät, das nicht nur durch sein Format, sondern auch durch seine konkrete Ausstattung überzeugt – und das in mehrfacher Hinsicht.
Im Vergleich zum Samsung Galaxy Z Fold7 punktet es mit überzeugenden Vorteilen wie einem größeren Akku, schnellerem Laden und einem im Lieferumfang enthaltenen Stylus. Samsung hingegen behält seinen Vorsprung in Sachen Chipsatz und Ökosystem. Das Razr Fold setzt somit vor allem auf die Kombination aus Akkulaufzeit, Display und praktischer Ausstattung. Umso spannender wird es sein zu beobachten, wie sich diese Vorzüge im Praxistest bewähren.
• Autor: Abram Svoboda
Motorola hat viel Mühe in sein erstes faltbares Smartphone Razr Fold gesteckt, und das sieht man auch. Natürlich kennen wir noch keine genauen Parameter, wie beispielsweise die Breite des Smartphones, sein Gewicht usw., aber es lohnt sich auf jeden Fall, auch das zu erwähnen, was bereits auf der diesjährigen CES vorgestellt wurde.

Das Motorola Razr Fold will in drei Hauptkategorien punkten: Kamera, Display und Akku.
Die Kamera besteht aus einem 50-Megapixel-Hauptsensor, einem 50-Megapixel-Weitwinkelobjektiv mit Autofokus und Makrofunktion sowie einer 50-Megapixel-Zoomkamera mit 3-fachem Zoom.
Zum Vergleich nehme ich den Hauptkonkurrenten, das Galaxy Z Fold7. Das neueste Klapphandy von Samsung verfügt zwar über einen neuen 200-MP-Hauptsensor, aber die Weitwinkelkamera mit Zoom wurde vernachlässigt. Es besteht aus einer klassischen 12-MP-Weitwinkelkamera und einer 10-MP-Zoomkamera, die zwar gegenüber den Vorgängerversionen verbessert wurden, aber für ein Ultra-Premium-Flaggschiff dennoch unzureichend sind.
Den größten Unterschied sehe ich jedoch bei den Selfie-Kameras. Das Razr Fold verfügt über eine 20-Megapixel-Kamera auf dem Innenbildschirm und eine 32-Megapixel-Selfie-Kamera auf dem Außenbildschirm. Das Konkurrenzmodell Z Fold7 hat beide Selfie-Kameras mit 10 Megapixeln, was ein relativ großer Unterschied ist. Natürlich sind Megapixel nicht alles, und wir müssen die Tests des Razr Fold in der Praxis abwarten, aber für das neue Modell von Motorola sieht vielversprechend aus.
Das äußere Display des Motorola Razr Fold hat eine Größe von 6,6 Zoll und das innere von 8,1 Zoll. Auf beiden kann der aktive Stylus Moto Pen Ultra mit allen Funktionen verwendet werden. Das ist beim Konkurrenzmodell Z Fold 7 nicht möglich, da Samsung sich entschieden hat, auf diese Funktion zu verzichten, um das Telefon noch dünner zu machen. Beide Panels nutzen die LTPO-OLED-Technologie mit einer Bildwiederholfrequenz von 120Hz und Dolby Vision.
Das flexible Smartphone verfügt auch über eine ordentliche Leistung, für die der Snapdragon 8 Gen 5 sorgt, der derzeit zweitbeste Prozessor von Qualcomm. Den Thron behält der 8 Elite Gen 5 für sich. Das Smartphone soll 7 Jahre lang große Updates für Android erhalten und gehört damit zu den am längsten unterstützten Modellen.
Der letzte große Pluspunkt des Motorola Razr Fold ist der Akku und das Laden. Das neue Modell wird über einen 5.200-mAh-Silikon-Kohlenstoff-Akku mit ultraschneller 90-W-Ladefunktion verfügen. Zum Vergleich: Das koreanische Galaxy Z Fold7 hat einen Akku mit einer Kapazität von 4.400 mAh und einer Ladegeschwindigkeit von nur 25 W. Der große Unterschied beim Akku und die massive Differenz bei der Ladegeschwindigkeit könnten für viele ein großer Anreiz sein. Kombinieren Sie dies mit einer potenziell besseren Kamera und der Unterstützung eines ordentlichen Stylus, und Sie haben einen sehr soliden Konkurrenten vor sich.
Würden Sie auch über das faltbare Fold-Modell von Motorola nachdenken, oder ist das für Sie ein zu großer Sprung ins Ungewisse? Wird die bisher noch ungetestete Software von Motorola mit dem faltbaren Smartphone bestehen können? Wie deutlich wird die Rille in der Mitte des faltbaren Displays sein? So oder so, weitere Konkurrenz für Samsung ist ein guter Schritt, denn in einem wettbewerbsintensiven Umfeld schreiten Innovationen schneller voran.
In der folgenden Tabelle finden Sie die technischen Daten des Telefons..
| Parameter | Motorola Razr Fold |
|---|---|
| Display | Diagonale: inneres Display: 8,1", äußeres Display: 6,6" |
| Typ des Innen- und Außen-Displays: LTPO OLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx |
| Ultraweitwinkelkamera: 50 Mpx | |
| Teleobjektiv: 50 Mpx, 3fach optischer Zoom | |
| Frontkameras | Äußere Selfie: 32 Mpx |
| Innere Selfie: 20 Mpx | |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 (erwartet) (3 nm) |
| RAM | Bis zu 16 GB RAM (Vermutung) |
| Interner Speicher | Bis zu 1 TB (UFS 4.1 – Vermutung) |
| Unterstüztung der 5G Netze | ✓ |
| Akku | 5.200 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: 90 W | |
| Preis | - |
Motorola hat bislang noch keine Informationen zum Preis veröffentlicht, es wird jedoch spekuliert, dass es in den USA für 1.500 USD, also umgerechnet etwa 1.300 EUR, in den Verkauf gehen könnte. Ein Premium-Preis, aber deutlich niedriger als beim Samsung Fold, das bei etwa 1.950 EUR liegt.
Der Hersteller hat auch keine Informationen über die Verfügbarkeit des Razr Fold bei uns veröffentlicht, aber es ist davon auszugehen, dass das flexible Smartphone auch zu uns kommen wird. Die offizielle Markteinführung ist für die erste Hälfte des Jahres 2026 zu erwarten. Dies ist jedoch keine offizielle Information, diese sollte in den kommenden Monaten bekannt gegeben werden.
Das Motorola Razr Fold hat bei seiner Vorstellung nicht geknausert und will mit einer leistungsstarken Kamera, einem großzügigen Akku und schneller Ladefunktion punkten. Außerdem soll es günstiger sein als die Konkurrenz. Es setzt auch auf hohe Leistung in Form des fast besten Prozessors von Qualcomm, schnellem Speicher und Arbeitsspeicher. Wie die Realität aussehen wird, müssen wir aber noch eine Weile abwarten.