
Stellen Sie sich vor, Sie tragen ein Telefon in der Tasche, das den Geldbeutel nicht leert, sich aber mühelos mit doppelt so teuren Konkurrenten messen kann. Poco F7 ist ein stiller Killer – keine auffälligen Gesten, nur reine Freude an der Nutzung. Es reicht ihm ein schneller AMOLED-Bildschirm und ein Laden, das für Energie sorgt, bevor Sie Ihren Kaffee austrinken. Genau darin liegt sein Zauber – während der Markt von Modellen wimmelt, deren Preis einem Wochenende in den Alpen entspricht, bekommen Sie hier ein ähnliches Erlebnis, ohne dass das Konto weint.
Im Gegensatz zu vielen Herstellern, die den Lieferumfang zu einem minimalistischen Zen-Erlebnis gemacht haben (im Sinne von: „je weniger, desto besser“), legt das Poco F7 zumindest einen praktischen Bonus bei – eine Schutzhülle. Als mir das Telefon zum Testen nach Hause geliefert wurde, begrüßte mich ein Karton im typischen Schwarz-Gelb-Design, das mittlerweile untrennbar zur Marke gehört. Keine Schnörkel, nur klare Linien und ein auffälliger Modellname.
Ich hatte zwar bereits ein geöffnetes Exemplar in der Hand, sodass die Hülle darin fehlte, aber ein neuer Besitzer kann beim Anheben des Deckels mit dem Telefon, einem Ladekabel, Dokumentation und eben einer transparenten Schutzhülle rechnen. Diese beeindruckt zwar nicht mit Design, erfüllt aber zu Beginn zuverlässig ihren Zweck. Kein hektisches Durchsuchen von Online-Shops direkt nach dem Kauf – es sei denn, Sie benötigen ein neues Ladegerät, denn dieses müssen Sie separat erwerben.
Und genau hier verdient Poco ein kleines Lob – nicht für das Ladegerät (das fehlt), sondern dafür, dass zumindest der Basisschutz des Telefons schon ab Werk bedacht wurde. Insgesamt wirkt der Lieferumfang wie eine ehrliche Einladung: auspacken, einschalten, genießen.
Als ich das Poco F7 zum ersten Mal in die Hand nahm, fiel mir sofort seine Stabilität auf. Das Gehäuse misst 163,1 × 77,9 × 8,2 mm und wiegt 215,7 g, was nicht gerade leicht ist, sich aber dank der gleichmäßigen Gewichtsverteilung ausgewogen und sicher in der Hand anfühlt.
Sanft abgerundete Kanten liegen so natürlich in der Hand, als hätten sie schon immer dorthin gehört. Während der dreiwöchigen Nutzung zeigte sich, dass es sich um ein Gerät handelt, das vor dem Alltag nicht zurückschreckt – vom Schreibtisch bis zur Hosentasche, wo es sich dank seiner Form und seines Gewichts überraschend angenehm tragen lässt.
Der Rahmen ist aus Metall und die Rückseite wird durch widerstandsfähiges Gorilla Glass 7i mit matter Oberfläche geschützt. Getestet habe ich die silberne Version, die einen eleganten metallischen Farbton hat, betont durch eine Grafik im Bereich der Kameras und einen dezenten grünen Streifen zwischen den Linsen.
Auf der linken Seite der Rückseite des F7 fällt auch das Snapdragon-Logo ins Auge – klein, aber ein klares Zeichen dafür, was das Telefon antreibt. Die glänzenden Elemente auf der Rückseite fangen das Licht eindrucksvoll ein, verlangen jedoch nach häufigerem Abwischen mit einem Tuch. Die Oberfläche ist zudem etwas rutschiger, weshalb ich bei der Nutzung ohne Hülle zur Vorsicht rate. Neben der silbernen Version sind auch eine dezente schwarze und eine elegante weiße Variante erhältlich, alle im gleichen matten Finish. Dennoch wirkt das Gesamtdesign modern und hochwertig.
Das neue Poco F7 verfügt über ein 6,83" AMOLED-Display mit einer Auflösung von 3.200 × 1.440 px, das ein scharfes Bild und genügend Details selbst für kleinste Texte bietet. Die Ränder sind angenehm dünn, sodass nichts ablenkt und der Bildschirm großzügig wirkt. Geschützt wird er zudem durch Gorilla Glass 7i, sodass Sie keine Sorge haben müssen, ihn gleich mit Schlüsseln in der Tasche zu verkratzen.
Das Display des Poco F7 besitzt eine Bildwiederholrate von 120 Hz, wodurch das Scrollen im Menü und die Bewegung in Apps vollkommen flüssig sind – keine Ruckler, nur sanfte Übergänge. Ich gestehe, dass dies wirklich keine Marketingaussagen sind, es ist schlicht so.
Die maximale Helligkeit von etwa 1.400 Nits ist vor allem im Freien praktisch, wo das Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleibt. Die Farben sind satt, aber nicht übertrieben, und wenn Sie abends eine ruhigere Darstellung bevorzugen, sorgt der Lesemodus dafür.
Es gibt Unterstützung für HDR10+ und Dolby Vision, sodass Videos einen guten Kontrast und Tiefe haben. Schwarz ist wirklich schwarz – ein Vorteil von AMOLED, den Sie besonders beim Filmeschauen schätzen werden. Nach drei Wochen Nutzung kann ich sagen, dass sich das Display des Poco F7 zuverlässig verhält, schnell reagiert und dank der Kombination aus Größe, Helligkeit und Flüssigkeit zu denen gehört, bei denen man nach kurzer Zeit aufhört, über technische Daten nachzudenken, und es einfach benutzt.
Das Poco F7 wird bei uns mit einem Akku von 6.500 mAh verkauft, während die indische und chinesische Version sogar einen noch größeren Akku mit 7.550 mAh besitzt. Der Unterschied ist nicht gerade kosmetisch, aber selbst die „kleinere“ Variante schafft problemlos einen ganzen Tag aktiver Nutzung, ohne dass Sie ständig die Prozentanzeige in der Ecke des Displays im Blick behalten müssen.
Im realen Einsatz mit eingeschaltetem Display hält das F7 rund acht Stunden durch, was bei normalem Tempo – ein paar Anrufe, ein paar Fotos, Musik im Hintergrund und etwas Social Media – bedeutet, dass Sie es gelegentlich bis in den zweiten Tag schaffen. Längere Gaming-Sessions oder 4K-Videoaufnahmen verkürzen zwar die Laufzeit, aber das Telefon hat mich nie schon am Nachmittag im Stich gelassen. Selbst nach einem anspruchsvolleren Tag blieben mir meist noch rund 20 %.
Und wenn er sich doch einmal entlädt, ist er schnell wieder einsatzbereit. Mit einem 90-W-Ladegerät erreicht er von null auf 50 % in der Zeit, in der Sie einen Kaffee kochen, und etwa 85–90 % in einer halben Stunde. Voll aufgeladen ist das Poco F7 noch bevor der Kaffee kalt wird. Zusätzlich unterstützt es kabelgebundenes Reverse-Charging mit 22,5 W, sodass es im Notfall auch als recht praktische Powerbank dienen kann.
Ich muss sagen, dass der Snapdragon 8s Gen 4 im Poco F7 in Kombination mit 12 GB LPDDR5X RAM und schnellem UFS-4.1-Speicher mit 512 GB während der dreiwöchigen Nutzung absolut alles bewältigte, was ich ihm abverlangte – vom schnellen Multitasking bis hin zu vielen Spielen in hohen Details.
Für die Grafik ist im F7 die Adreno 735 zuständig, die im Test auch mit anspruchsvolleren Titeln ohne merkliche Framerate-Einbrüche klarkam. Bei längerem Spielen macht sich die Temperatur zwar bemerkbar, beeinträchtigt jedoch weder Erlebnis noch Leistung. In Benchmarks wird er vermutlich wärmer, im normalen Betrieb bleibt das Telefon jedoch flüssig.
Parallel zum F7 nutzte ich für den Test auch das Nothing Phone (3) und der Unterschied war spürbar – das Poco F7 wirkt für mich gefühlt schneller. Das Nothing hat denselben Chip, vermittelt aber den Eindruck, zwischen Aufgaben gelegentlich „Luft zu holen“, während das F7 gleichmäßiger und flüssiger läuft. Im Preis-Leistungs-Verhältnis liegt das F7 damit klar vor dem Nothing, selbst wenn es deutlich günstiger ist.
Das Poco F7 lässt sich in Sachen Konnektivität nicht lumpen. Es bietet WiFi 7, das zwar nicht im 6-GHz-Band arbeitet, aber dennoch schneller und stabiler als übliches WiFi 6 ist. Dazu kommt Bluetooth 5.4 mit Unterstützung für AptX- und LHDC-5-Codecs für sauberen kabellosen Klang, NFC für bequemes Bezahlen und auch einen Infrarotport, mit dem sich bestimmte Haushaltsgeräte steuern lassen.
Auch die Navigationsausstattung des Poco F7 ist großzügig – GPS , GLONASS, Galileo , BDS, QZSS und NavIC – sodass Sie problemlos geortet werden, egal ob in einer belebten Straße oder an einem Ort, an dem selbst Google unsicher wird.
Schwächer ist die fehlende eSIM, obwohl der Prozessor sie unterstützt. Ebenso bedeutet der USB-C-Port in Version 2.0 langsamere Datenübertragungen zum PC, was jedoch die meisten Nutzer im Cloud-Zeitalter kaum stören wird.
Das Poco F7 läuft mit Android 15 und der Benutzeroberfläche HyperOS 2, die Xiaomi nach eigenen Vorstellungen angepasst hat. Die Oberfläche wirkt frisch und reagiert schnell – egal ob Sie zwischen Apps wechseln, durch die Startbildschirme scrollen oder Menüs durchsuchen, alles läuft flüssig und ohne Verzögerung.
Das Design des Start- und Sperrbildschirms ist gelungen, ebenso wie das überarbeitete Kontrollzentrum. Ein kleiner Nachteil ist das Fehlen von Beschriftungen unter den Symbolen – wenn Sie die Piktogramme nicht auswendig kennen, kann das anfangs verwirren, lässt sich jedoch gleich nach dem ersten Start anpassen.
Der Hersteller garantiert 4 große Android-Updates und 6 Jahre Sicherheits-Patches, sodass das Poco F7 auch nach mehreren Jahren nicht veraltet wirken sollte. HyperOS bringt nützliche KI Funktionen – von Echtzeitübersetzung über das Entfernen von Objekten aus Fotos bis hin zur intelligenten „Circle-to-Search“-Suche.
Das Poco F7 bringt in die Mittelklasse eine solide Ausstattung mit intelligenten Funktionen in HyperOS 2, darunter „AI Erase“, „AI Image Expansion“ und „AI Sky“. Diese Werkzeuge ermöglichen das Entfernen unerwünschter Objekte, das Erweitern der Bildkomposition oder das Ändern des Himmels direkt in der Galerie.
Beim System des Poco F7 kann die große Anzahl vorinstallierter Apps den Gesamteindruck trüben, darunter Amazon, Booking.com, App Mall, InfunGo, LinkedIn, Netflix, TikTok und mehrere Spiele, die die meisten Nutzer wohl sofort entfernen werden. Auch gelegentliche Werbehinweise in manchen System-Apps sind wenig erfreulich.
Ein typisches Beispiel ist Mi Video – anstelle eines einfachen Players erhält der Nutzer hier eher einen Content-Feed im TikTok-Stil, wenn auch in einer etwas eleganteren Form.
Zum Glück ist das Aufräumen eine Sache von wenigen Minuten. Ich verstehe, dass dies der Preis für solide Hardware zu einem guten Preis ist, dennoch würde ich es begrüßen, wenn ein neues Telefon mit einer saubereren Ausgangsbasis starten würde.
Als Erstes habe ich natürlich die Hauptkamera getestet. Das Poco F7 setzt hier auf einen 50-MP-Sensor Sony IMX882 mit Blende f/1.5 sowie optischer und elektronischer Stabilisierung.
Unten sehen Sie Aufnahmen des Hauptsensors des Poco F7. Meiner Meinung nach sind sie scharf, ohne dass Details deutlich weichgezeichnet werden – auch bei feinen Strukturen wie Gras oder rissigem Putz. Das Rauschen ist gering und stört selbst in schattigen Bereichen nicht. Die Farben wirken leicht verstärkt, ein wenig „instagramtauglich“, bleiben aber dennoch realistisch – Gras ist sattgrün und der Himmel hat einen natürlichen Blauton ohne Überbelichtung.
Der Dynamikumfang schafft es, Zeichnung sowohl in hellen als auch in dunklen Bereichen zu erhalten, sodass selbst kontrastreiche Szenen ausgewogen wirken. Insgesamt zeigt sich der Hauptsensor sehr ausgeglichen.
Neben dem Hauptobjektiv sitzt ein 8-MP-Ultraweitwinkel mit Blende f/2.2 und einem Blickwinkel von etwa 120°, der allerdings im Vergleich zum Hauptsensor leicht abfällt. Die Schärfe ist in der Mitte gut, fällt zu den Rändern hin jedoch ab und feine Details verschwimmen etwas. Die Farben sind leicht betont, um in sozialen Medien ansprechender zu wirken, bleiben aber natürlich. Gegenlicht führt zu stärkeren Lens Flares und zu Zeichnungsverlust in hellen Bereichen, in dunkleren Partien tritt feines Rauschen auf.
Ich habe das Poco F7 auch im Innenraum getestet, wo es sich gut schlug – die Aufnahmen haben eine ausgewogene Belichtung, ohne Überstrahlungen auf hellen Flächen und mit gut durchzeichneten Schatten. Die Schärfung ist stärker, was Details betont, dem Bild aber einen leicht digitalen Charakter verleiht. Bei gutem Licht ist das Rauschen minimal, in dunkleren Bereichen tritt feines Korn auf, das die Software glättet, während sie versucht, möglichst viele Details zu erhalten. Die Farbwiedergabe ist realistisch mit einem leicht warmen Ton, der der Szene eine angenehme Atmosphäre verleiht.
Ich bin ein großer Fan von Makroaufnahmen, daher habe ich diese auch beim Poco F7 ausprobiert. Der Makromodus kann selbst kleinste Details – vom Spinnchen auf einem Blatt bis zum Härchen auf einer Himbeere – mit angenehmer Schärfe darstellen. Die Farben wirken realistisch und kontrastreich, der Hintergrund verschwimmt sanft, sodass das Hauptmotiv schön hervorsticht. Man braucht jedoch eine ruhige Hand, da bei schlechterem Licht oder kleinster Bewegung die Schärfe schnell verloren geht.
Ich habe das neue Poco F7 auch im Außenbereich getestet, wo es eine ausgewogene Leistung mit guter Schärfe und realistischer Farbwiedergabe zeigt. Der Dynamikumfang erfasst sowohl Details in hell beleuchteten Himmelsbereichen als auch die Struktur von Blättern im Schatten, auch wenn dunklere Bereiche teilweise zum Verschmelzen neigen. Die Schärfe ist gut abgestimmt und wirkt nicht übertrieben, die Farben sind realistisch mit einem leicht gesättigten Grünton, der der Landschaft ein frisches Aussehen – und eine gewisse „Instagram-Bereitschaft“ – verleiht.
Ich darf auch die Selfie-Kamera nicht vergessen – ein 20-MP-Sensor mit Blende f/2.2. Hier hält das Poco F7 einen soliden Standard: Das Gesicht wirkt natürlich, nicht übermäßig geglättet, und bei Tageslicht brauchen Sie auch bei Nahaufnahmen keine Sorge zu haben.
Das Poco F7 kann mit dem Hauptsensor in 4K bei 60 fps filmen, und die Stabilisierung arbeitet gut – solange Sie nicht gerade einem sprintenden Hund über eine Wiese hinterherjagen. Die Selfie-Kamera bietet Video in 1080p bei 30 fps, was für Videotelefonie und soziale Medien völlig ausreicht. Wenn Sie jedoch in Top-Qualität vloggen wollen, kommen Sie am Hauptsensor nicht vorbei.
Die Filter im Poco F7 sind eher dezent und können sowohl direkt beim Fotografieren als auch nachträglich in der Galerie angewendet werden. Die Farbvariante behält eine realistische Darstellung mit leicht erhöhter Sättigung, sodass die Farben lebendig, aber nicht übertrieben wirken. Der Schwarz-Weiß-Filter bietet guten Kontrast und ausgewogene Mitteltöne, wobei auf sehr hellen Flächen leichte Detailverluste auftreten können.
Unten sehen Sie ein Beispiel für den Übergang von einem Farbfoto in einen Schwarz-Weiß-Filter „aus der Hand“, bei dem der Effekt direkt bei der Aufnahme ohne Stativ angewendet wurde – der Übergang ist fließend und das Telefon schafft es, Schärfe und Zeichnung im Bereich der Änderung zu erhalten.
Farbfoto, Hauptsensor.
Filter „aus der Hand“.
Nachtaufnahmen beim Poco F7 sind nur mit dem Hauptsensor wirklich brauchbar. Dieser kann Szenen mit einer vernünftigen Detailwiedergabe und nicht stark verfälschten Farben aufnehmen, aber in dunkleren Bereichen verschwinden Details schnell und Rauschen tritt auf. Beleuchtete Objekte leiden oft unter Überstrahlungen und Lens Flares, wodurch helle Lichtquellen hart wirken. Das Ultraweitwinkelobjektiv liefert nachts deutlich schlechtere Ergebnisse, mit geringer Schärfe und starkem Rauschen, sodass die Resultate eher als Notlösung taugen.
Das Poco F7 ist eines der wenigen Telefone, bei denen ich nach ein paar Tagen Test nicht den Drang hatte, die Tage bis zur Rückgabe zu zählen. Es vollbringt keine Wunder, aber das, was es können soll, beherrscht es zuverlässig. Das Display hat angenehme Farben und eine gute Ablesbarkeit. Leistung fehlt auch bei Spielen nicht, der Akku hält problemlos einen Tag durch, und die Konstruktion wirkt stabil und robust. Die Glasrückseite fängt allerdings Fingerabdrücke ein, weshalb Sie das Putztuch öfter zur Hand haben werden. Wenn ich mir das aktuelle Angebot in dieser Preisklasse anschaue, ist Konkurrenz überraschend schwer zu finden – die meisten Mitbewerber haben irgendwo deutlich gespart, sei es bei Leistung, Robustheit oder Ausstattung.
Ich weiß, dass das Poco F7 und das Nothing Phone (3) nicht in derselben Preisklasse spielen, aber als ich beide gleichzeitig auf dem Tisch hatte, drängte sich ein Vergleich geradezu auf. Sie teilen denselben Snapdragon-8s-Gen-4-Chipsatz, einen Metallrahmen, Glasrückseiten und Gorilla Glass 7i. Das Poco hat zudem ein größeres 6,83"-Display (wenn auch mit geringerer maximaler Helligkeit) und eine etwas schwächere Kameraausstattung ohne Teleobjektiv. Auf der anderen Seite bietet es einen massiven 6.500-mAh-Akku und schnelles 90-W-Kabel-Laden, während das Nothing kabelloses Laden unterstützt.
Der Preisunterschied ist jedoch enorm, denn das Nothing Phone (3) in der Ausstattung 16/512 GB kostet 899 EUR. Das Poco F7 kostet deutlich weniger (479 EUR) und wirkt im Alltag dennoch stabiler und flüssiger. Wer maximale Leistung und Ausdauer zu einem vernünftigen Preis sucht, findet im F7 ein starkes Angebot.
Erwähnenswert ist auch OnePlus Nord 5, der preislich sehr nah liegt. Das OnePlus Nord 5 in der Ausstattung 12/512 GB erhalten Sie für ca. 500 EUR, richtet sich jedoch an etwas andere Nutzer. Das Poco F7 mit dem neueren Snapdragon-8s-Gen-4-Chipsatz wirkt schneller und hat mehr Reserven für anspruchsvolle Spiele oder Multitasking.
Der Nord 5 mit der vorherigen Prozessorgeneration bietet im Alltag eine flotte Performance, hat aber unter extremer Last nicht so viel Atem. Das F7 bringt zudem einen größeren Akku mit schnellerem 90-W-Laden, was sich in der Praxis bemerkbar macht. Wenn Sie ein kompakteres Gehäuse und ein einfacheres System bevorzugen, wird Sie der Nord 5 zufriedenstellen. Suchen Sie jedoch maximale Leistung und längere Laufzeit, ist das F7 die klare Wahl.
Das Poco F7 und das Honor 400 liegen auf dem Papier in einer ähnlichen Preiskategorie. In der Variante 8/512 GB ist das Honor 400 für 599 EUR erhältlich. Das Poco F7 setzt auf den neueren Snapdragon 8s Gen 4 und hat damit bei Geschwindigkeit und Flüssigkeit bei anspruchsvolleren Apps oder Spielen die Nase vorn. Das Honor 400 verwendet den Snapdragon 7 Gen 3, der alltägliche Aufgaben problemlos meistert, aber weniger Leistungsreserven für die Zukunft bietet.
Das F7 bringt zudem 12 GB RAM und schnellen 512-GB-UFS-4.1-Speicher mit, was sich beim Multitasking und bei der Arbeit mit großen Dateien bemerkbar macht. Das Honor 400 punktet dagegen mit einer 200-MP-Kamera und einem sehr hellen Display. Wenn für Sie neueste Hardware und Leistung Priorität haben, wirkt das F7 wie die sicherere Wahl.
Zusammengefasst – in dieser Preisklasse hat das Poco F7 heute weniger klare Konkurrenz, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Poco F7
MobiltelefoneDas Poco F7 wirkte während der Nutzung wie ein Telefon, das nichts vorgibt zu sein, sondern genau weiß, was es tun muss. Im Alltag und unter Last war es schnell, flüssig und stabil. Ein großer Pluspunkt ist die Kombination aus großem Akku und schnellem Laden, sodass es Sie nicht so leicht im Stich lässt. Kompromisse gibt es bei den Kameras, die zwar solide Arbeit leisten, aber nicht an die Spitze der Mittelklasse heranreichen, sowie bei der Erwärmung unter längerer Last. Trotzdem hat das F7 im Preis-Leistungs-Verhältnis nur wenige direkte Konkurrenten.
Vorteile
Nachteile
Jan Vavřík
In meiner Freizeit beschäftige ich mich nicht nur mit aktuellen Neuheiten, sondern auch mit nostalgischen Rückblicken in die Welt der Mobiltelefone. Ich bin sowohl mit Apple-Technologie als auch mit dem „grünen Androiden“ vertraut – besonders mit dem aus südkoreanischer Produktion. Außerdem bin ich aktiver Schriftsteller und ein großer Fan von deutschen Boxern, Stephen King, J. R. R. Tolkien, Karel Čapek, Karl May und allem, was mit Griechenland zu tun hat – insbesondere mit der Insel Korfu.
Auf mich wirkt das Poco F7 wie ein ausgereiftes und zuverlässiges Telefon, das hohe Leistung, ein hochwertiges Display und lange Akkulaufzeit mit sehr schnellem Laden kombiniert. Die Konstruktion ist stabil und widerstandsfähig und behält dennoch ein ansprechendes Design und eine angenehme Haptik. Die Hauptkamera liefert ordentliche Ergebnisse, vor allem bei gutem Licht. Einziger deutlicher Nachteil ist aus meiner Sicht die vorinstallierte Software, die ein Teil der Nutzer vermutlich gleich nach dem ersten Start entfernen wird.
• Autor: Jan Vavřík
Das Redmi Turbo 4 Pro hat bereits seine Premiere in China hinter sich, und nun präsentiert sich sein globales Pendant – das Poco F7. Es wird von einem Snapdragon 8 Gen 4-Chipsatz angetrieben, verfügt über einen Metallrahmen und 90-W-Ladefunktion. Der Akku ist bei der globalen Version etwas kleiner, wahrscheinlich aufgrund von Konstruktionsunterschieden und Zertifizierungen. Die Software wurde traditionell von Poco angepasst, aber in puncto Leistung ist es wieder eines der interessantesten Modelle seiner Klasse. Was hat es noch zu bieten?
Das neue Modell Poco F7 setzt auf ein modernes, schlichtes Design und eine hochwertigere Verarbeitung, als es bei dieser Marke bisher üblich war. Neu ist die verstärkte Konstruktion, die eine bessere Widerstandsfähigkeit und ein angenehmeres Gefühl in der Hand verspricht. Optisch besticht vor allem die Ausführung in Cyber Silver, bei der ein Teil der Rückseite einen Transparenzeffekt erzeugt und auch das dezente Logo des Chipsatzherstellers Qualcomm nicht fehlt.
Die Abmessungen des Telefons betragen 163,1 × 77,9 × 8,2 mm und das Gewicht liegt bei 215,7 Gramm, was darauf hindeutet, dass das Poco F7 nicht plump in der Hand liegen wird. Ich gehe davon aus, dass es auch bei längerem Gebrauch bequem in der Hand liegen wird, sogar in einer Hand. Ein großes Plus ist auch die Schutzart IP68.
Das neue Poco F7 5G ist mit einem flachen AMOLED-Panel mit einer Größe von 6,83 Zoll und einer Auflösung von ca. 1,5K+ (2772 × 1280) ausgestattet. Die Bildwiederholfrequenz von 120 Hz sorgt für flüssige Bilder beim Spielen und bei der normalen Nutzung.
Die maximale Helligkeit erreicht bis zu 3.200 Nits, sodass die Lesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung gewährleistet ist. Die Rahmen sind schmal, das Panel unterstützt 12-Bit-Farben, HDR10+, Technologie für den Einsatz bei Nässe, Gorilla Glass 7i-Glas und Dolby Vision.
Poco hat auf seinem globalen Konto auf X (ehemals Twitter) für das Poco F7 den neuen Chipsatz Snapdragon 8s Gen 4 vorgestellt. Dieser bietet hohe Leistung in einem erschwinglicheren Paket.
Technisch gesehen handelt es sich um eine interessant zusammengestellte Konfiguration. Die Hauptrolle spielt ein leistungsstarker Cortex-X4-Kern mit einer Taktfrequenz von 3,2 GHz. Ihm zur Seite stehen sieben Cortex-A720-Kerne in drei Leistungsstufen: drei Kerne laufen mit 3,0 GHz, zwei mit 2,8 GHz und zwei mit 2,02 GHz. All dies zusammen bildet eine Architektur, die an ein gut eingespieltes Orchester erinnert – mit einem Solisten und vielen Begleitern, die wissen, wann sie sich einbringen müssen.
Das Ergebnis? Ein Chipsatz, der anspruchsvolle Nutzer anspricht, ohne dass sie zu den teuersten Hardwarekomponenten greifen müssen. Er wird von 12 GB Arbeitsspeicher und 512 GB internem Speicher unterstützt.
Die Akkukapazität des Poco F7 erreicht angenehme 6.500 mAh, was dem Smartphone auch bei intensiver Nutzung eine ordentliche Laufzeit sichern dürfte. Wenn es doch einmal zum Aufladen kommt, kann das F7 über Kabel in kurzer Zeit wieder aufgeladen werden – konkret lädt ein 90-W-Ladegerät in einer halben Stunde etwa vier Fünftel der Kapazität auf. Das Fehlen einer kabellosen Ladefunktion ist zwar etwas schade, aber zumindest gibt es eine Reverse-Ladefunktion für andere Geräte mit einer Leistung von 22,5 W, die in Situationen nützlich sein kann, in denen das Handy als Notstromquelle dient.
Das Poco F7 5G lässt in Sachen Konnektivität definitiv nichts zu wünschen übrig. Es unterstützt 5G, Wi-Fi 6 (802.11ax), Bluetooth 6.0 und NFC für bequeme kontaktlose Zahlungen. Ein USB-C-Anschluss mit OTG-Unterstützung (On-The-Go) ist ebenfalls vorhanden. Als unauffälliger Bonus gibt es einen Infrarotanschluss, der sich als nützlich erweisen kann, wenn die Fernbedienung in einem schwarzen Loch zwischen den Kissen verschwindet.
Das Poco F7 setzt auf zwei Rückkameras. Der Hauptsensor ist ein 50-Megapixel-Sensor Sony IMX882 mit einer Blende von f/1,5 und optischer Bildstabilisierung was eine ordentliche Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und Bewegungen verspricht. Der zweite 8-Megapixel-Sensor dient offenbar für Ultraweitwinkelaufnahmen. Wir werden sehen, wie sich seine Qualität in einem realen Test bestätigt.
Die Frontkamera des Poco F7 hat 20 MP und ist in die Displayaussparung integriert. Die Auflösung und Schärfe sollten für normale Selfies und Videoanrufe ausreichen. Und die Aussparung? Sie ist da, fällt aber nicht weiter auf – eher wie eine Fußnote.
| Parameter/Modell | Poco F7 | Poco F7 Pro |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,83" | Diagonale: 6,67" |
| Display-Auflösung: 2 772 × 1 280 px, 447 ppi | Display-Auflösung: 3 200 × 1 440 px, 526 ppi | |
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, ƒ/1.5, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1.6 |
| Ultraširoký: 8 Mpx, ƒ/2.2 | Ultraširoký: 8 Mpx, ƒ/2.2 | |
| Frontkamera | 20 Mpx, f/2.2 | 20 Mpx, f/2.2 |
| Chipsatz | Snapdragon 8s Gen 4 | Snapdragon 8 Gen 3 |
| GPU | Adreno 825 | Adreno 750 |
| RAM | 12 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 512 GB | 256 GB |
| Betriebssystem | Android 15 | Android 15 |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ |
| 3,5mm jack | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP68 | IP68 |
| Akku | 6.550 mAh | 6.000 mAh |
| Kabel: 90 W / 22,5W Reverse-Ladefunktion | Kabel: 90 W | |
| Abmessungen | 163,1 × 77, 9 × 8,2 mm | 160,26 × 74,95 × 8, 39 mm |
| Gewicht | 215,7 g | 206 g |
| Packungsinhalt | Displayschutzfolie (werkseitig angebracht), Ladekabel (USB-A auf USB-C), Schutzhülle | Ohne Ladeadapter (muss separat erworben werden), Displayschutzfolie (werkseitig angebracht), Ladekabel (USB-A auf USB-C), Schutzhülle |
| Preis | *479 EUR | 579 EUR (12/256 GB) |
Wie das Poco F7 tatsächlich sein wird, wird erst der endgültige Test zeigen. Aber schon jetzt deutet es Ambitionen an, die es zu einem starken Player in seiner Klasse machen könnten. Der Snapdragon 8 Gen 4 verspricht eine hohe Leistung, das AMOLED-Display mit schneller Bildwiederholfrequenz zielt auf anspruchsvolle Nutzer ab und die 90-W-Ladefunktion gehört zu den schnellsten in seiner Kategorie. Der Metallrahmen und die solide Konstruktion wirken vielversprechend – wenn alles auch in der Praxis funktioniert, könnte es sich um ein sehr wettbewerbsfähiges Gerät handeln.
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Auf dem Papier sieht das Poco F7 sehr vielversprechend aus. Die Frage bleibt jedoch, wie sich das Smartphone in der Praxis bewähren wird. Die technischen Daten auf dem Papier sind eine Sache, aber der endgültige Eindruck des Nutzers kann durch Optimierungen, Verarbeitung und Software-Support erheblich beeinflusst werden. Ob das Poco F7 sein Potenzial ausschöpft, wird sich erst im realen Einsatz zeigen. Auf den ersten Blick handelt es sich um ein solide ausgestattetes Smartphone, das sich nicht verstellt.
• Autor: Jan Vavřík
In China wurde das neue Modell Redmi Turbo 4 Pro vorgestellt, das als Grundlage für das globale Modell Poco F7 dienen wird. Obwohl es einen anderen Namen tragen wird, handelt es sich praktisch um dasselbe Smartphone mit nur geringfügigen Unterschieden. Die technischen Daten versprechen Spitzenleistung, einen luxuriöseren Metallrahmen und schnelles Aufladen. Es wird angekündigt, dass das globale Poco F7 einen etwas kleineren Akku als die chinesische Version haben wird. Was bietet das Turbo 4 Pro und damit auch das Poco F7 noch?
Das Redmi Turbo 4 Pro, also wahrscheinlich das zukünftige Poco F7, setzt auf ein modernes, schlichtes Design und eine solide Verarbeitung. Beim Betrachten der ersten Fotos fällt jedoch auf, dass das Smartphone aussieht, als käme es direkt aus dem Entwicklungszentrum von Apple – die Ähnlichkeit mit dem iPhone 16 ist mehr als nur Zufall.
Neu ist die Verwendung eines Metallrahmens, von dem sich der Hersteller eine bessere Widerstandsfähigkeit und ein angenehmeres Gefühl in der Hand gegenüber Kunststoffmodellen verspricht. Die Konstruktion ist flach, klar und ohne unnötige Schnörkel. Die Abmessungen des Telefons betragen 163,10 × 77,93 × 7,98 mm und das Gewicht liegt bei 219 Gramm. Sehr gut finde ich auch die Schutzart IP68.
Das Modell Redmi Turbo 4 Pro, das unter dem Namen Poco F7 auf den globalen Markt kommen soll, wurde mit dem Snapdragon 8s Gen 4 Chipsatz ausgestattet – also einem Bauteil, das auf einem 4-nm-Prozess basiert. Der Prozessor sollte also über ausreichend Leistung verfügen. Außerdem ist eine WildBoost 3.0-Kühlung vorhanden, die verspricht, dass das Herz des Telefons bei Belastung nicht wie ein Heizkörper im Januar heiß wird. Neben dem Chipsatz stehen bis zu 16 GB RAM und bis zu 1 TB interner Speicher zur Verfügung, sodass keine Wartezeiten beim Laden von Anwendungen oder Spielen zu erwarten sind.
Was die Konnektivität weiterer Elemente angeht, ist beispielsweise der Infrarotanschluss erwähnenswert – ein kleines Detail, auf das die meisten Marken längst verzichtet haben, an dem Poco jedoch festhält. Natürlich fehlen auch 5G, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 nicht. Der Hersteller rühmt sich auch mit soliden Stereolautsprechern. Nun, auf dem Papier sieht die Ausstattung solide aus – jetzt muss sich das nur noch in der Praxis bestätigen.
Das Display des Redmi Turbo 4 Pro sieht laut den technischen Daten solide aus. Es handelt sich um ein 6,83-Zoll-AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 2772 × 1280 Pixeln, was ein idealer Kompromiss für das Auge und den Akku ist. Die Bildwiederholfrequenz von 120 Hz ist heute bereits Standard, die maximale Helligkeit von bis zu 1.800 Nits bei normaler Nutzung und bis zu 3.200 Nits in Spitzenzeiten lässt darauf schließen, dass Sonnenlicht kein Hindernis sein wird. Erfreulich ist auch die Unterstützung von Dolby Vision.
Die Rahmen der Neuheit sind dünn und gleichmäßig, mir gefallen die Symmetrie und der Stil. Das Ergebnis ist ein Panel, das gut aussieht und sich auch im normalen Betrieb bewähren dürfte.
Die Kamera des Redmi Turbo 4 Pro und vielleicht auch des zukünftigen globalen Poco F7 wird meiner Meinung nach nicht das Hauptargument sein, warum wir uns für dieses Smartphone entscheiden werden, aber sie wird den normalen Nutzer sicherlich nicht enttäuschen. In Sachen Kamera hält sich das Handy eher im Mittelfeld.
Die Hauptkamera verfügt über einen Sensor mit einer Auflösung von 50 MP, einer Lichtempfindlichkeit von f/1,5 und optischer Bildstabilisierung, was insbesondere bei Tageslicht für gute Ergebnisse sorgen dürfte. Der sekundäre 8-MP-Weitwinkelmodul mit einer Blende von f/2,2 entspricht meiner Meinung nach dem üblichen Mittelklasse-Standard und eignet sich für gelegentliche Landschafts- oder Gruppenaufnahmen. Auf der Vorderseite des Geräts befindet sich eine 20-MP-Kamera, die in erster Linie für Selbstporträts und Videoanrufe gedacht ist.
| Parameter/Modell | Redmi Turbo 4 Pro | Poco F7 Pro |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,83" | Diagonale: 6,67" |
| Display-Auflösung: 2 772 × 1 280 px, 447 ppi | Display-Auflösung: 3 200 × 1 440 px, 526 ppi | |
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 90 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 90 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, ƒ/1.5 | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1.6 |
| Ultraweitwinkel-Kamera: 8 Mpx, ƒ/2.2 | Ultraweitwinkel-Kamera: 8 Mpx, ƒ/2.2 | |
| Frontkamera | 20 Mpx, f/2.2 | 20 Mpx, f/2.2 |
| Chipsatz | Snapdragon 8s Gen 4 | Snapdragon 8 Gen 3 |
| GPU | Adreno 825 | Adreno 750 |
| RAM | 12/16 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256 GB, 512 GB, 1T | 256 GB |
| Betriebssystem | Android 15 | Android 15 |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ |
| 3,5mm Klinke | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP68 | IP68 |
| Akku | 7.550 mAh | 6.000 mAh |
| Kabel: 90 W / 22,5W Schnelles Reverse-Laden über Kabel | Kabel: 90 W | |
| Abmessungen | 163,10 × 77, 93 × 7,98 mm | 160,26 × 74,95 × 8, 39 mm |
| Gewicht | 219 g | 206 g |
| Packungsinhalt | In China: Netzteil, USB-Kabel Typ C, Schutzhülle, Bedienungsanleitung, Schutzfolie für das Display (werkseitig auf dem Mobiltelefon angebracht) | Ohne Ladegerät (muss separat erworben werden), Schutzfolie für das Display (werkseitig aufgebracht), Ladekabel (USB-A auf USB-C), Schutzhülle |
| Preis | *Ca. 400 - 440 EUR | 579 EUR |
In China wird das Redmi Turbo 4 Pro in der Basisversion mit 12/256 GB für umgerechnet etwa 290 EUR inklusive Steuern verkauft, was meiner Meinung nach angesichts der Ausstattung ein sehr attraktives Angebot ist. Bei uns wird das Poco F7 jedoch wahrscheinlich preislich höher angesiedelt sein. Es ist zu erwarten, dass es letztendlich irgendwo zwischen dem X7 Pro und dem F7 Pro liegen wird, also schätze ich etwa 400 bis 440 Euro.
Wie bei anderen Modellen der Marke wird die Akkukapazität wahrscheinlich etwas geringer ausfallen als bei der chinesischen Version, die 7.550 mAh bietet. Wenn es sich bei uns um etwa 6.500 bis 7.000 mAh handeln würde, wäre das immer noch ein sehr ordentlicher Wert. Ich habe jedoch den Eindruck, dass der europäische Markt für den Hersteller in Bezug auf seine Prioritäten eher zweitrangig ist.
Das neue Redmi Turbo 4 Pro scheint bislang ein sehr gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone zu sein, das mich nicht nur durch seine Leistung, sondern auch durch seine Verarbeitung und sein Display überzeugt hat. Natürlich wird die für den globalen Markt bestimmte Version mit dem Namen Poco F7 wohl einige Kompromisse eingehen müssen – der Akku wird wahrscheinlich etwas kleiner ausfallen und die Kameras sind eher auf normale Nutzer als auf mobile Fotografie-Enthusiasten ausgerichtet. Dennoch haben wir hier ein interessantes Paket, das zu einer sehr wettbewerbsfähigen Option werden kann.
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Das chinesische Redmi Turbo 4 Pro – auf den ersten Blick kein Blockbuster, sondern eher ein Smartphone, das ruhig seinen Weg geht. Es bietet eine ausgewogene Kombination aus Leistung, Akkulaufzeit und Verarbeitung. Punkte verliert es durch die Kamera und die wahrscheinlich geringere Akkukapazität bei der Einführung auf dem globalen Markt in Form des Modells Poco F7. Sobald wir das Poco F7 zur Verfügung haben, werden wir Ihnen gerne einen ausführlichen Testbericht liefern.