APS-H ist eine Bezeichnung für die Größe eines Bildsensors, der in einigen Digitalkameras verwendet wird. Seine Abmessungen betragen etwa 28 × 19 mm, was ihn zwischen dem kleineren, häufiger verwendeten APS-C-Format und dem größeren, sogenannten „Vollformat“-Sensor einordnet, dessen Größe einem Kleinbildfilmfeld entspricht. Im Vergleich zu einem Vollformat-Sensor ist APS-H kleiner und erfasst daher nur einen bestimmten Bildausschnitt, den das Objektiv auf ihn projiziert. Dieses Phänomen wird als „Crop-Faktor“ oder Brennweitenumrechnungsfaktor bezeichnet, und im Falle von APS-H beträgt sein Wert etwa 1,3×. In der Praxis bedeutet dies, dass das verwendete Objektiv einen Bildwinkel hat, der dem 1,3-fachen seiner Brennweite entspricht. Ein Objektiv mit einer Brennweite von 100 mm verhält sich beispielsweise an einer Kamera mit APS-H-Sensor wie ein Objektiv mit 130 mm Brennweite an einem Vollformatgehäuse. Dieses Format wurde in der Vergangenheit hauptsächlich in professionellen Spiegelreflexkameras eingesetzt, wo es einen Kompromiss zwischen Bildqualität und Serienbildgeschwindigkeit bot.