Blitzlicht ist eine Art der künstlichen Beleuchtung, die im Gegensatz zu Dauerlicht keinen kontinuierlichen Lichtstrom erzeugt, sondern einen einzigen sehr kurzen und intensiven Lichtimpuls, einen "Blitz". Der Hauptnutzen dieses Prinzips liegt in seiner Fähigkeit, Bewegungen effektiv einzufrieren. Dank der extrem kurzen Dauer des Blitzes können auch sehr schnelle Ereignisse wie ein sich bewegender Sportler oder ein Wassertropfen, der auf die Oberfläche trifft, scharf eingefangen werden. Die hohe Lichtintensität ermöglicht es auch, das Umgebungslicht zu überstrahlen, das oft bei Außenaufnahmen in direktem Sonnenlicht verwendet wird, um die Schatten im Gesicht des Motivs zu beleuchten. Es gibt tragbare Systemblitze, die direkt auf der Kamera montiert werden, und leistungsstärkere Studioblitze, die auf Stativen befestigt werden. Die Stärke des Lichts bestimmt seine maximale Intensität und Reichweite. Die Steuerung kann manuell erfolgen, wobei der Fotograf die Leistung des Blitzes selbst einstellt, oder automatisch im TTL-Modus, wobei die Kamera mit dem Blitz kommuniziert und die Leistung für ihn einstellt. Einige Modelle bieten eine High-Speed-Synchronisationsfunktion (HSS), mit der der Blitz auch bei sehr kurzen Verschlusszeiten der Kamera verwendet werden kann. Die Farbtemperatur des Blitzes ist in der Regel so kalibriert, dass sie dem Tageslicht entspricht und eine natürliche Farbwiedergabe gewährleistet.