Digitaluhren zeigen die Zeit in numerischer Form auf einem elektronischen Display an – bei den meisten heutigen Modellen handelt es sich um ein LCD (Flüssigkristalldisplay) mit Hintergrundbeleuchtung zum Ablesen im Dunkeln. LED-Displays, die typisch für die ersten Digitaluhren aus den 70er Jahren waren, werden heute aufgrund des höheren Energieverbrauchs nur noch selten verwendet. Für die Genauigkeit sorgt ein Quarzwerk, wodurch Digitaluhren spürbar präziser sind als mechanische oder automatische Modelle.
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Einfache Digitaluhren halten in der Regel mehrere Jahre mit einer Batterie, während Solarmodelle bei regelmäßiger Lichteinstrahlung noch länger funktionieren können.
Neben der Zeitanzeige bieten sie in der Regel einen Wecker, eine Stoppuhr, einen Kalender und die Umschaltung zwischen dem 12- und 24-Stunden-Format. Fortschrittlichere Modelle verfügen zusätzlich über einen Schrittzähler, eine Herzfrequenzmessung oder eine Verbindung zum Telefon. Auch Smartwatches, Sporttester und Fitnessarmbänder nutzen digitale Anzeigen, bilden jedoch eigenständige Produktkategorien, die sich vor allem auf die Überwachung der körperlichen Aktivität konzentrieren.
Dank der leichten Ablesbarkeit, der praktischen Funktionen und bei vielen Modellen auch der hohen Wasserdichtigkeit (ausgedrückt in ATM/BAR) sind Digitaluhren sowohl für den Sport als auch für das tägliche Tragen beliebt. Eine besondere Kategorie bilden kombinierte Uhren (manchmal auch als Hybriduhren bezeichnet), die ein analoges Zifferblatt mit einem digitalen Display verbinden.
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Der Grad der Wasserdichtigkeit in ATM oder BAR gibt an, für welche Wasseraktivitäten die Uhr geeignet ist – von der Regenbeständigkeit bis hin zum Tiefseetauchen. Eine detaillierte Übersicht der einzelnen Stufen und Tipps zur Auswahl finden Sie im Artikel Wie Sie eine Uhr zum Schwimmen oder Tauchen auswählen.
Die Abweichung eines herkömmlichen Quarzwerks beträgt nicht mehr als etwa 15 Sekunden pro Monat, wodurch Digitaluhren mechanische und automatische Modelle spürbar übertreffen. Smartwatches synchronisieren die Zeit zudem regelmäßig über die Internetverbindung des gekoppelten Telefons, einige Sport- und Outdoor-Modelle nutzen das GPS-Signal oder Funksender von Atomuhren.