Sie bestehen aus zwei flachen, ringförmigen Scheiben, die einander gegenüberliegend montiert sind. An ihren Innenseiten haben sie scharfe Zähne oder Klingen, die das eigentliche Schleifen übernehmen. Das Prinzip des Mahlens besteht darin, dass ein Stein fixiert ist und der andere rotiert. Die Kaffeebohnen fallen in die Mitte zwischen die Steine und werden durch die Zentrifugalkraft an deren äußeren Rand befördert. Auf dieser Reise verengt sich der Spalt zwischen den Steinen allmählich, wodurch die Bohnen in immer kleinere Partikel zerquetscht und gemahlen werden, bis sie am äußeren Rand mit der gewünschten Grobheit herausgedrückt werden. Der Mahlgrad wird durch Veränderung des Abstands zwischen den beiden Steinen eingestellt. Das Mahlen auf flachen Steinen führt zu einem sehr konsistenten und gleichmäßigen Mahlgrad. Das bedeutet, dass die meisten gemahlenen Kaffeepartikel in Größe und Form sehr ähnlich sind. Aufgrund dieser Gleichmäßigkeit kann das Wasser während der Extraktion gleichmäßig auf alle Kaffeepartikel einwirken, was zu einem ausgewogenen Geschmack des entstehenden Getränks beiträgt. Diese Art des Mahlens wird häufig für die Espressozubereitung verwendet, bei der Präzision und Gleichmäßigkeit für die richtige Extraktion unter hohem Druck entscheidend sind.