PWM ist die Abkürzung für „Pulsweitenmodulation“ und stellt eine Technologie zur präzisen Steuerung der Lüfterdrehzahl in Computern dar. Im Gegensatz zur älteren Methode, bei der die Geschwindigkeit durch Senkung der Spannung verändert wurde, erhält ein PWM-Lüfter ständig die volle Spannung, jedoch in schnellen Impulsen. Die Lüftergeschwindigkeit ergibt sich aus der Breite, also der Dauer dieser Impulse. Längere Impulse bedeuten höhere Drehzahlen, kürzere Impulse hingegen niedrigere. Diese Art der Regelung ermöglicht einen viel breiteren und gleichmäßigeren Drehzahlbereich, selbst bei sehr niedrigen Werten, ohne dass die Gefahr besteht, dass der Lüfter stehen bleibt. Die Drehzahlsteuerung mittels PWM erfolgt automatisch. Das Mainboard misst die Temperatur der Komponenten, zum Beispiel des Prozessors, und passt danach das Signal für den Lüfter an. Bei geringer Auslastung dreht sich der Lüfter langsam und leise, bei hoher Leistung erhöhen sich die Drehzahlen, um eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten. Lüfter und Kühler mit PWM-Unterstützung erkennt man daran, dass sie einen 4-Pin-Anschluss besitzen, im Gegensatz zu den älteren 3-Pin-Modellen. Der vierte Pin dient dazu, das PWM-Steuersignal zu übertragen.