Die Sensorgröße von 1/4 Zoll bezieht sich auf die physischen Abmessungen des Chips im Inneren der Kamera, der für das Einfangen von Licht und dessen Umwandlung in ein digitales Bild verantwortlich ist. Dieser Wert, der historisch von der Größe von Bildaufnahmeröhren in Fernsehkameras abgeleitet wurde, stellt nicht die genaue Diagonale des Chips dar, sondern dient als standardisierte Bezeichnung für eine Größenkategorie. Der Sensor besteht aus Millionen lichtempfindlicher Punkte, den Pixeln. Bei einem Sensor mit einer Größe von 1/4 Zoll, der zu den kleineren Typen gehört, muss eine bestimmte Anzahl von Pixeln auf die gegebene Fläche passen. Wenn es viele Pixel gibt, sind die einzelnen Pixel sehr klein und können weniger Licht einfangen. Dies zeigt sich vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen, zum Beispiel in Innenräumen oder in der Dämmerung, wo auf Fotos mehr digitales Rauschen entstehen kann, ein Bildfehler, der Körnigkeit ähnelt. Kameras mit dieser Sensorgröße erzielen daher optimale Ergebnisse hauptsächlich bei Tageslicht und in gut beleuchteten Räumen.