Vollformat ist die Bezeichnung für die Größe des Bildsensors in einer Digitalkamera. Dieser Name bezieht sich auf den klassischen 35-mm-Kleinbildfilm, da der Sensor die gleichen Abmessungen wie ein einzelnes Filmbild aufweist, also etwa 36 × 24 mm. Dank seiner größeren Fläche kann ein Vollformatsensor mehr Licht einfangen als kleinere Sensortypen. Dies wirkt sich auf die Bildqualität aus, insbesondere beim Fotografieren unter schlechten Lichtverhältnissen, wo die Bilder weniger digitales Rauschen enthalten, was eine unerwünschte Körnigkeit im Bild ist. Im Vergleich zu kleineren, sogenannten „Crop“-Sensoren (zum Beispiel APS-C) erfasst Vollformat bei Verwendung desselben Objektivs ein größeres Sichtfeld. Es ermöglicht auch eine geringere Schärfentiefe, also eine stärkere Unschärfe des Hintergrunds hinter dem fokussierten Objekt.