In der heutigen Welt der Smartphones ist es erfreulich, wenn ein Modell seinem ursprünglichen Design treu bleibt, sich keinem Druck von außen beugt und dennoch mit besseren und leistungsstärkeren Komponenten einen beeindruckenden Fortschritt macht. Dazu möchte auch das Motorola Edge 70 Pro. Es gehört zu den eleganten Smartphones, die neben ihrer Rolle als Arbeitsbegleiter mühelos auch die Aufgaben anderer Geräte wie einer Kamera oder einer Spielkonsole übernehmen können. Motorola sieht vielleicht nicht so aus, aber genau so hat der Hersteller es ausgestattet. Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, ob alles zusammenpasst und als Ganzes funktioniert.
Es ist immer noch im Gange. Es ist noch nicht ganz vom Tisch. Motorola hat nicht nur in der Mittelklasse weiterhin einige Modelle im Angebot, die Liebhaber eines geschwungenen Designs begeistern werden. Schon beim Auspacken aus der Verpackung zeigt das Smartphone seine Vorzüge. Schlichtheit und Eleganz liegen ihm im Blut. Das riesige Display, das über alle vier Seiten hinausragt, lässt das Smartphone optisch schlanker wirken, sodass es noch dünner erscheint als die tatsächlichen 7,2 mm. Das Motorola Edge 70 Pro wirkt sogar so zerbrechlich, dass ich in der Verpackung sofort eine Schutzhülle aus transparentem, robustem Kunststoff gefunden habe. Deren Anbringung verschiebe ich jedoch noch auf später.
Die Rückseite des Motorola Edge 70 Pro fühlt sich nämlich sehr angenehm an. Das hier getestete Modell in Dunkelblau besticht durch eine Rückseite, deren Material an Stoff erinnert, sich aber gleichzeitig wie weiches Kunstleder anfühlt. Sehr schön. Dennoch scheint das Material nicht anfällig zu sein. Fingerabdrücke sieht man hier natürlich keine. Sie bleiben lediglich an dem hervorstehenden Bereich mit den Kameras haften, der aus einem Kunststoff gefertigt ist, der an geschliffenes Aluminium erinnert.
In der Hülle sammelt sich schon schnell Fingerabdrücke auf dem Handy an, außerdem lässt es sich nur sehr schwer wieder herausnehmen. Ich hatte sogar Angst, dass die Hülle zerbrechen könnte. Ein großer Vorteil ist jedoch der Magnetring auf der Rückseite. Damit lässt sich das Motorola Edge 70 Pro ganz einfach magnetisch befestigen und über Qi2 kabellos aufladen. Mit einem solchen Bonus im Lieferumfang hatte ich nicht gerechnet. Außerdem trägt dies dazu bei, die Bekanntheit der magnetischen Befestigung zu steigern, die wir bereits als MagSafe bei iPhones kennen.
Schade, dass das neue Motorola-Modell einen Kunststoffrahmen hat. Aluminium würde besser zu ihm passen. Man muss jedoch anerkennen, dass es zumindest wie Aluminium wirkt. Die Tasten befinden sich auf der rechten Seite. Oben befindet sich die doppelte Lautstärketaste, darunter der Ein-/Aus-Schalter. Auch auf der linken Seite hat sich eine Taste eingenistet. Es handelt sich um die AI-Taste, der bestimmte Funktionen zugewiesen werden können. Motorola unterscheidet dabei zwei Betriebsmodi: Drücken und Halten sowie zweimaliges Drücken. Die Möglichkeiten sind jedoch begrenzt; im Grunde geht es nur darum, Moto AI ein- oder auszuschalten oder den Hörmodus zu aktivieren. Dem Ein-/Aus-Schalter lassen sich zwei weitere Aktionen zuweisen. Die Möglichkeit, eine ausgewählte App zu starten oder viele andere Aktionen auszulösen, fehlt leider.
Ich habe zwar von Zerbrechlichkeit gesprochen, aber tatsächlich ist das neue Motorola Edge 70 Pro ziemlich robust. Vielleicht auf etwas unauffällige Weise, aber es erreicht die Obergrenze dessen, was „normale“ Smartphones leisten können. Die Staub- und Wasserdichtigkeit entspricht der Schutzklasse IP68 / IP69 und das Gerät verfügt sogar über die Militärzertifizierung MIL-STD-810H. Wenn Sie es zudem in einer Schutzhülle aufbewahren, sollte es gelegentliche Stürze ohne Folgen überstehen. Das Gleiche gilt für das Eintauchen unter Wasser sowie für staubige Umgebungen.
Beim neuen Motorola Edge 70 Pro ist das Display etwas Einzigartiges. Der Hersteller übertreibt nicht, wenn er sagt, dass es über alle vier Seiten hinausragt. An den Seiten fließt das Bild deutlich stärker über, aber auch an der Ober- und Unterseite geschieht dies auf sehr sanfte Weise. Insgesamt nimmt es über 95,5 % der Vorderseite ein. Das ist natürlich ein Designelement, das die Bildqualität nicht verbessert, aber dennoch hatte ich während des gesamten Testzeitraums das Gefühl, als wolle sich das Display aus dem Gehäuse nach oben heben und sich so dem Nutzer noch nähern. Für mich ist das ein gelungenes Detail, das seinen Zweck erfüllt. Wem ein abgerundetes Display nicht zusagt, sollte seine Aufmerksamkeit lieber anderweitig richten.
Was die technischen Aspekte der Bilddarstellung angeht, haben wir es hier mit einem klassischen 6,78-Zoll-AMOLED-Panel zu tun, das wir bereits bei vielen anderen Smartphones gesehen haben. Mit einer Auflösung von 2.772 × 1.272 Pixeln erreicht es eine Pixeldichte von 450 ppi. Motorola hat es mit einer Blaulichtfilterung ausgestattet, minimiert zudem das Ghosting des Bildes, unterstützt HDR10+, sorgt mit der Pantone-Farbpalette für eine präzise Farbwiedergabe und unterstützt zudem 10-Bit-Farben, sodass es über 1 Milliarde Farbtöne anzeigen kann.
Das Display war durchweg sehr angenehm zu betrachten. Selbst sonnige Tage stellten kein Problem dar, da das Smartphone die Helligkeit auf das Maximum hochfahren konnte. Der Hersteller gibt 5.000 Nits an, doch dieser Wert gilt natürlich nur für einen Teil des Bildes und für einen kurzen Zeitraum. Ein Praxistest des Edge 70 Pro hat jedoch gezeigt, dass das Smartphone auch bei längerem Aufenthalt in der Sonne gut funktioniert. Wenn überhaupt, stören die Reflexionen des gebogenen Displays, aber dafür müsste dessen Oberfläche matt sein und die Farben gedämpft werden. Abschließend lobe ich noch die 144-Hz-Unterstützung für Gamer, die diese Funktion zu schätzen wissen werden.
Der Hersteller hat in sein Motorola Edge 70 Pro einen Chip verbaut, der dem Zusatz „Pro“ gerecht wird. Schließlich würde jeder erwarten, dass das Smartphone sowohl für berufliche Aufgaben als auch für anspruchsvolleres Gaming gerüstet ist und dass sein Betriebssystem Android 16 flüssig und reibungslos läuft. Das Modell ist mit dem Mediatek Dimensity 8500 Extreme-Chip ausgestattet. Diese 8er-Serie ist eigentlich nur einen kleinen Schritt von der Spitzenklasse der 9er-Serie entfernt. Es gibt zwei Konfigurationen: 8 GB RAM in Kombination mit 256 GB Speicherplatz und 12 GB RAM mit 512 GB.
Die getestete Variante lief sensationell, es handelte sich dabei um die höherwertige Variante. Ich glaube jedoch nicht, dass 8 GB RAM nicht ausreichen würden. Vor allem, da das Smartphone virtuellen RAM unterstützt, den es aus dem Speicher des Smartphones bezieht. Zu den getesteten 12 GB können noch bis zu 12 GB hinzukommen. Die aktivierte KI-Optimierungsfunktion hielt den Arbeitsspeicher die meiste Zeit auf insgesamt 16 GB.
Mit seinem 4-nm-Chip mit 8 Kernen ist das Smartphone auch für hohe Grafikleistung prädestiniert. Dafür sorgt der Mali-G720 MC8, der derzeit zu den besten Grafikchips von Mali zählt. Spieler profitieren zudem von der bereits erwähnten Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und einer Berührungserfassungsrate von 360 Hz. Der Speicher ist vom Typ UFS 4.1, also die schnellste Übertragungsart. Ich habe auch grafisch anspruchsvolle Spiele ausprobiert, die das Smartphone etwas erwärmt haben, doch es kam weder zu Bildrucklern noch zu anderen Leistungseinbußen.
Motorola nimmt die Datensicherheit ernst. Der Nutzer kann sich per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung am Smartphone anmelden. Das Entsperren und auch andere Aktionen im System werden durch ein haptisches Tippen ergänzt. Das hat mir gut gefallen und ist bei ausgeschalteten Tönen ein zuverlässiges Erkennungsmerkmal für den Tastendruck. Das Android 16-System verfügt über ein sehr dezentrales Farbschema mit Anpassungsmöglichkeiten (Form der Symbole oder Schriftart). Das Motorola Edge 70 Pro gruppiert seine Apps in Ordnern; außerdem befindet sich auf dem Startbildschirm separat die App „Moto AI“ und es gibt in den Einstellungen einen eigenen Eintrag namens „Smart Pen“ für die schnelle Kopplung des Moto Pen Ultra.
Im System gibt es auch die Funktion „Edge Lights“. Diese nutzt das gebogene Display so aus, dass Sie auch dann, wenn das Handy mit dem Display nach unten liegt, durch das Aufleuchten dieser seitlich gerichteten Ränder über Benachrichtigungen oder eingehende Anrufe informiert werden. Schade nur, dass Motorola auf seiner Website die Unterstützung weiterer Android-Versionen für maximal 3 Jahre angibt. Wenn Sie also vorhaben, das Smartphone über einen längeren Zeitraum zu nutzen, müssen Sie mit dem Verlust einiger zukünftiger neuer Funktionen rechnen.
Der Akku des Motorola Edge 70 Pro hält wie ein Fels in der Brandung. Bei voller Ladung reicht seine Kapazität bei relativ aktiver Nutzung problemlos für ganze zwei Tage. Ich kann sagen, dass ich mir wegen der Akkulaufzeit wirklich keine Sorgen machen musste. Es ist fast schon überflüssig, das Gerät jeden Tag aufzuladen. Der TurboPower-Ladevorgang wird Ihnen jedoch Spaß machen.
Sobald das Kabel angeschlossen ist, wird sofort die Prozentanzeige einschließlich der Dezimalstelle angezeigt, was die Leistungsfähigkeit des Handys eindrucksvoll verdeutlicht. Schade, dass man diese detaillierte Anzeige nicht die ganze Zeit verfolgen kann, denn ihr Anstieg ist beeindruckend. Das verdankt das Edge 70 Pro der 90-W-Schnellladefunktion. Kabelloses Laden erfolgt allerdings mit deutlich langsameren 15 W. Dieses Modell kann auch andere Geräte durch Auflegen auf die Rückseite
Insgesamt vier Ringe auf der Rückseite des Smartphones lassen auf drei Kameras und eine LED-Blitzleuchte schließen. Auf der Vorderseite befindet sich dann die übliche Selfie-Kamera. Die Kameras sind wie folgt:
Hier wird deutlich, dass Motorola das neue Modell mit Kameras gleicher Auflösung ausgestattet hat. Diese 50 Mpx können bereits nützlich sein, um die erforderlichen Details festzuhalten, sowie für die Arbeit der KI oder bei manuellen Bearbeitungen.
Die Hauptkamera erwies sich während des Tests als zuverlässiges Allroundtalent. Sie konnte die Farbwiedergabe stets naturgetreu einfangen und hatte erst bei ausgesprochen anspruchsvollen Motiven wie Gegenlicht Probleme. Beim Fotografieren kann man per Knopfdruck zwischen dem natürlichen und dem lebendigen Farbstil wechseln, wobei man die KI anhand der Bildbearbeitungen lernen lassen kann, wie der ideale, auf jeden Nutzer zugeschnittene Stil aussehen soll. Außerdem kann man zwischen mehreren Filtern wählen und den Action-Modus aktivieren, um schnelle Bewegungen ohne Unschärfe festzuhalten.
Beim Fotografieren können Sie das Wasserzeichen aktivieren, die Google Lens-Funktion deaktivieren oder den Auslöser per Handbewegung aktivieren. Einer der Modi ist „Bildüberlappung“ zum Kombinieren von zwei aufgenommenen Bildern; außerdem können Sie in den Profi-Modus wechseln, der eine schnelle Anpassung von Fokus, Weißabgleich und Kontrast ermöglicht. Das Motorola Edge 70 Pro fotografiert standardmäßig mit einer Auflösung von 12,6 MP, aber wenn Sie möchten, können Sie auch die vollen 50 MP für mehr Detailgenauigkeit bei guten Lichtverhältnissen nutzen.
Die Weitwinkelaufnahmen haben mich durch ihren großen Bildausschnitt begeistert. Da passt wirklich viel hinein. Beim Fotografieren sieht das Bild schön aus, aber nach einem Blick in die Galerie und beim Vergrößern wird klar, dass es für eine gründliche Betrachtung der Details nicht ausreicht. Auch hier bleibt jedoch die Farbtreue erhalten.
Bei Nachtaufnahmen hat mich die kurze Fokussierzeit gestört, die sich nicht ändern lässt. Man kann also nicht immer alle kleinen Details aus dem Bild herausholen, einiges bleibt in der Dunkelheit verborgen. Es ist erkennbar, dass das Smartphone nach der Aufnahme eine Weile damit beschäftigt ist, das Bild aufzuhellen, und erst danach das Ergebnis präsentiert. Die Ergebnisse sind nicht schlecht, aber im Vergleich zu den besten Fotohandys hinken sie deutlich hinterher.
Bei Verwendung des Teleobjektivs ist eine Farbverschiebung erkennbar, die jedoch nicht unbedingt stört. Vielmehr sollten wir uns auf die Verwendbarkeit des herangezoomten Bereichs konzentrieren. Hier leistet das Teleobjektiv gute Arbeit, und insgesamt ist die Aufnahme mit der der Hauptkamera vergleichbar. Beim Zoomen haben Sie die Wahl zwischen 2-fach, maximal 3,5-facher optischer Vergrößerung und sogar 7-fach. Bei künstlicher Beleuchtung verliert das Teleobjektiv Edge 70 Pro jedoch sichtbar an Qualität. Eine Vergrößerung über das 3,5-Fache hinaus lohnt sich definitiv nicht.
Auch die Frontkamera liefert sehr schöne Selfies und verfügt über einen Filter, der für makellose Haut sorgt. Selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen gibt sie die Hautdetails mühelos wieder. Das Motorola Edge 70 Pro nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 4K bei 60 Bildern pro Sekunde auf. Zeitlupenvideos sind mit einer Bildrate von 240 fps möglich, was einer 10-fachen Verlangsamung entspricht.
Das Motorola Edge 70 Pro wurde mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 610 EUR in das Sortiment des Herstellers aufgenommen. Damit landet es bereits in einem Segment, in dem die Konkurrenz stark ist und sich nicht einschüchtern lässt. Da das Portfolio von Motorola jedoch aus mehreren Modellen besteht, ist es interessant, das Edge 70 Pro mit seinen nächsten „Nachbarn“ zu vergleichen.
Hier haben wir das Motorola Edge 70, das bereits im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Es verwendet einen anderen Chip, nämlich den Snapdragon 7 Gen 4. Ein Nachteil ist jedoch das Fehlen eines Teleobjektivs, außerdem hat es eine geringere Akkukapazität von 4.800 mAh und lädt sich aufgrund der Leistung von 68 W etwas länger auf. Ansonsten macht es aber einen durchaus guten Eindruck. Es hat auch unseren Test durchlaufen: Motorola Edge 70 (TEST): Ein außergewöhnlich schlankes, leichtes und widerstandsfähiges Mobiltelefon. Trotz einiger Mängel hat es mich sehr beeindruckt.
Wenn Sie gerne einmal ein faltbares Smartphone ausprobieren möchten, erhalten Sie für einen geringen Aufpreis von etwa 80 Euro das Motorola Razr 70. Dieses verfügt über ein sehr schönes 6,9-Zoll-Display, jedoch nur eine Doppelkamera ohne Teleobjektiv, einen schwächeren Mediatek-Prozessor und einen nur durchschnittlichen 4.800-mAh-Akku.
Wenn Ihnen Motorola zu gewöhnlich ist, können Sie den Anbieter Nothing ausprobieren. Gerade das Modell Nothing Phone (4a) Pro ist sehr gelungen. Die ursprüngliche transparente Glasrückseite wurde durch eine Aluminiumrückseite ersetzt, die jedoch weiterhin ein interessantes Element aufweist. Dabei handelt es sich um ein rundes Display, das sowohl Benachrichtigungen als auch Emojis anzeigen kann. Das System gehört zudem zu den am besten optimierten, und das Display unterstützt bis zu 144 Hz. Der Akku ist allerdings eher durchschnittlich, die Schutzklasse liegt bei IP65 und es fehlt die kabellose Ladefunktion. Mehr dazu im Testbericht Nothing Phone (4a) Pro (TEST): Endlich ein Smartphone, das nicht aussieht wie alle anderen.
Wenn Sie nicht unbedingt ein Smartphone mit riesigem Display benötigen, überzeugt das Vivo V70 zu einem ähnlichen Preis. Dieses Smartphone verzichtet auf abgerundete Kanten und setzt mit seinem Design auf Bewährtes. Das Display hat eine Diagonale von 6,59 Zoll, der Prozessor ist derselbe wie im Nothing Phone – ein Snapdragon 7 Gen 4. Das Smartphone verfügt über ein Teleobjektiv, die höchste Schutzklasse IP68/IP69 sowie einen Akku mit einer Kapazität nach Motorola-Vorbild, also 6.500 mAh und 90-W-Ladefunktion. Auch hier fehlt jedoch die Möglichkeit zum kabellosen Laden. Mehr dazu im Artikel Vivo V70 und V70 Elite (VORSTELLUNG): Was verbessert die neue Generation und welches Modell kommt nach Europa?.
| Parameter/Modell | Motorola Edge 70 Pro | Nothing Phone (4a) Pro | Vivo V70 |
|---|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,78" | Diagonale: 6,83" | Diagonale: 6,59" |
| Auflösung: 2 772 × 1 272 px, 450 ppi | Auflösung: 2 800 × 1 260 px, 440 ppi | Auflösung: 2 750 × 1 260 px, 459 ppi | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 144 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | |
| Schutz: Gorilla Glass 7i | Schutz: Gorilla Glass 7i | Schutz: Schott Xensation Core | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,8, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,9, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,9, OIS |
| Weitwinkelkamera: 50 Mpx, f/2,0 | Weitwinkelkamera: 8 Mpx, f/2,2 | Weitwinkelkamera: 8 Mpx, f/2,2 | |
| Teleobjektiv: 50 Mpx, f/2,5, OIS | Teleobjektiv: 50 Mpx, f/2,9, OIS | Teleobjektiv: 50 Mpx, f/2,7, OIS | |
| Frontkamera | 50 Mpx, f/1,9 | 32 Mpx, f/2,2 | 50 Mpx, f/2,0 |
| Chipsatz | Mediatek Dimensity 8500 Extreme | Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 | Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 |
| GPU | Mali-G720 MC8 | Adreno 722 | Adreno 722 |
| RAM | 8 / 12 GB | 8 / 12 GB | 8 GB |
| Interner Speicher | 256 / 512 GB | 128 / 256 GB | 256 / 512 GB |
| Betriebssystem | Android 16 | Android 16 | Android 16 |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3,5mm Klinke | ✕ | ✕ | ✕ |
| Sschutzart | IP68 / IP69 | IP65 | IP68 / IP69 |
| Akku | 6.500 mAh | 5.080 mAh | 6.500 mAh |
| Schnellladung / kabelloses Laden: 90 W / 15 W | Schnellladung / kabelloses Laden: 50 W / - | Schnellladung / kabelloses Laden: 90 W / - | |
| Abmessungen | 162,7 × 75,6 × 7,2 mm | 163,7 × 76,6 × 8 mm | 157,5 × 74,3 × 7,4 mm |
| Gewicht | 183 g | 210 g | 187 g |
| Packungsinhalt | Smartphone, USB-C-Kabel, Schutzhülle, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung | Smartphone, USB-C-Kabel, Schutzhülle, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung | Smartphone, USB-C-Kabel, Schutzhülle, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung |
| Preis | 599 EUR | ab 479 EUR | ab 499 EUR |
Motorola Edge 70 Pro
HandysDas neue Motorola Edge 70 Pro zielt mit seiner Ausstattung darauf ab, zu den am besten ausgestatteten Smartphones der Mittelklasse zu gehören. Im Vergleich zu anderen Modellen zeichnet es sich beispielsweise durch kabelloses Laden aus – wenn auch etwas langsamer – sowie durch ein Teleobjektiv, das wie die übrigen Kameras eine hohe Auflösung von 50 Mpx bietet. Vor allem aber besticht es durch ein seltenes Design, bei dem das Display über die gesamte Vorderseite hinausragt, was seine Qualitäten noch stärker hervorhebt. Es fällt mir schwer, irgendwelche Nachteile zu finden, da es meine Erwartungen voll und ganz erfüllt, ja sogar übertroffen hat. Auf lange Sicht könnte es vielleicht nur durch die kürzere Unterstützung neuer Android-Versionen enttäuschen. Seine Langlebigkeit gehört also nicht zu den besten. Ansonsten kann man es aber nur empfehlen.
Vorteile
Nachteile

Ondřej Chabr
Ein Fan moderner Technologien und von Unternehmen, die die Welt verändern. Ich schreibe und lese gern über Technik. Außerdem liebe ich das Reisen mit meiner Familie – und schaue mit Vorliebe britische Sitcoms.
• Autor: Ondřej Chabr
Das US-Unternehmen Motorola stellt das neue Smartphone Motorola Edge 70 Pro vor, das an die sehr gute Ausstattung des Vorgängermodells Edge 60 Pro anknüpfen soll. Es scheint, als hätte sich das Unternehmen dieser Herausforderung nicht gescheut. In mancher Hinsicht wird die Ausstattung sogar noch verbessert.
Das neue Edge 70 Pro besticht durch seine eleganten Linien. Die Seiten der Vorder- und Rückseite sind abgerundet. Die Ausbuchtung auf der Rückseite geht fließend in die Rückseite über. Motorola setzt auf die bewährte Farbpalette von Pantone und bietet das Modell Edge 70 Pro in einzigartigen Farbvarianten an. Bei uns stehen die Farben Blau, Braun und Rot zur Auswahl.
Das Gehäuse des Edge 70 Pro ist mit nur 7 mm rekordverdächtig dünn und mit einem Gewicht von unter 200 Gramm zudem angenehm leicht. Dennoch zeichnet es sich durch extreme Widerstandsfähigkeit aus. Neben der Standard-Schutzklasse IP68 bietet es auch IP69, was Schutz vor spritzendem heißem Wasser bedeutet. Darüber hinaus erfüllt es den Militärstandard MIL-STD 810H. Die Vorderseite wird durch das widerstandsfähige Corning Gorilla Glass 7i geschützt.
Auf der Vorderseite des Motorola Edge 70 Pro dominiert ein riesiges 6,8-Zoll-Extreme-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.772 × 1.272 px. Was das Gerät jedoch wirklich zu Recht vorweisen kann, ist seine Helligkeit. Die maximale Spitzenhelligkeit erreicht unglaubliche 5.200 Nits, was auch in den kommenden Sommermonaten für perfekte Lesbarkeit sorgt. Neu ist die Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Damit wird es mühelos zum idealen Gerät für mobiles Gaming. Erwähnenswert ist auch die hochwertige Farbwiedergabe dank der Unterstützung von 10-Bit-Farben, und HDR10+ fehlt ebenfalls nicht.
Das Herzstück des neuen Edge 70 Pro bildet der brandneue Mediatek Dimensity 8500 Extreme-Chip. Laut Hersteller bietet er eine um 25 % höhere Spitzenleistung und eine um 30 % bessere Energieeffizienz als die Vorgängergeneration. In Kombination mit 12 GB RAM, das Sie mithilfe der Funktion virtuelles RAM erweitern können, und dem schnellen UFS 4.1 Speicher ist dies ein Gerät, das nicht nur mobile Gamer, sondern auch Enthusiasten produktiver Arbeit mit vollem Multitasking im Blick haben werden.
Die Software läuft auf dem neuesten Android 16, und Motorola verspricht drei Jahre lang Hauptupdates. Ein großer Schwerpunkt liegt – wie könnte es anders sein – auf der KI. Dank der Integration von Google Gemini können Sie direkt auf dem Smartphone Texte erstellen, Fotos mit fortschrittlichen Tools wie dem Magic Editor bearbeiten und natürlich alle Vorteile des intelligenten Assistenten Gemini sowie von Gemini Live nutzen.
Das größte Highlight des Motorola Edge 70 Pro ist zweifellos der Akku. Dank der Silizium-Kohlenstoff-Technologie ist es gelungen, eine Kapazität von 6.500 mAh in das schlanke Gehäuse zu packen. Motorola verspricht bis zu 51 Stunden Laufzeit mit einer einzigen Akkuladung. Und wenn der Akku doch einmal leer ist, gibt es die 90-W-TurboPower-Ladefunktion. Der Hersteller hat auch das beliebte kabellose Laden nicht vergessen, das mit einer Leistung von 15 W verfügbar ist.
Das Motorola Edge 70 Pro setzt auf die bewährte Qualität der Sony-Sensoren. Der 50-MP-Hauptsensor Sony LYTIA 710 mit optischer Bildstabilisierung verspricht erstklassige Aufnahmen auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen. Dazu gehört auch eine Sekundärkamera mit derselben Auflösung. Das ist für eine Weitwinkelkamera natürlich gar nicht schlecht. Und damit es nicht aus der Reihe tanzt, verfügt auch die letzte Kamera über die gleiche Pixelanzahl. Dabei handelt es sich um ein Teleobjektiv mit bis zu 3,5-fachem optischen Zoom.
Das ist aber noch nicht alles: Es gibt nicht nur eine 50-Megapixel-Kamera, sondern auch eine Frontkamera für Selfies. Außerdem verfügt sie über eine Blende von f/1,9. Das Smartphone nimmt Videos in 4K-Qualität und mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde auf.
Das Smartphone Motorola Edge 70 Pro ist bereits im Handel erhältlich. Die günstigere Variante mit 8+256 GB Speicher ist ab 599 EUR erhältlich. Die großzügigere Variante mit 12+512 GB ist dann für 799 EUR erhältlich.
| Parameter/Modell | Motorola Edge 70 Pro | Motorola Edge 60 Pro |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,8" | Diagonale: 6,7" |
| Auflösug: 2 772 × 1 272 px, 449 ppi | Auflösug: 2 712 × 1 220 px, 444 ppi | |
| Typ: AMOLED | Typ: P-OLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 144 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | |
| Schutz: Gorilla Glass 7i | Schutz: Gorilla Glass Victus 2 | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,8, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,8, OIS |
| Weitwinkelkamera: 50 Mpx, f/2,0 | Weitwinkelkamera: 50 Mpx, f/2,0 | |
|
|
Teleobjektiv: 10 Mpx, f/2,0 | |
| Frontkamera | 50 Mpx, f/1,9 | 50 Mpx, f/2,0 |
| Chipsatz | Mediatek Dimensity 8500 Extreme | Mediatek Dimensity 8350 |
| GPU | Mali-G720 MC8 | Mali-G615 MC2 |
| RAM | 8 / 12 GB | 8 / 12 GB |
| Interner Speicher | 256 GB | 256 / 512 GB |
| Betriebssystem | Android 16 | Android 15 |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ |
| 3,5mm Klinke | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP68 / IP69 | IP68 / IP69 |
| Akku | 6.500 mAh | 6.000 mAh |
| Schnellladung / kabelloses Laden: 90 W / - | Schnellladung / kabelloses Laden: 90 W / 15 W | |
| Abmessungen | 162,7 × 75,6 × 7/7,3 mm | 160,7 × 73 × 8,2 mm |
| Gewicht | 183/190 g | 186 g |
| Packungsinhalt | USB-C kabel, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung | USB-C kabel, Hülle, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Bedienungsanleitung |
| Preis | ab 599 EUR* | ab 338,99 EUR* |
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