• Autor: Jan Vavřík
Die Nothing Headphone (a) Kopfhörer sind ein Modell, das nicht auf Unauffälligkeit setzt. Ganz im Gegenteil – schon auf den ersten Blick machen sie deutlich, dass sie sich nicht in die graue Masse einreihen wollen. Das Hauptargument ist jedoch die Akkulaufzeit, die laut Hersteller bis zu 135 Stunden Wiedergabe erreichen kann. Das bedeutet in der Praxis vor allem eines: Das Aufladen wird nicht mehr zur täglichen Routine, sondern eher zu einer gelegentlichen Erinnerung. Hinzu kommen aktive Geräuschunterdrückung und Unterstützung für Hi-Res-Audio. Was bieten sie noch?
Das Design entspricht ganz dem Stil der Marke Nothing – markant, leicht industriell und auf jeden Fall unverwechselbar. Neben klassischen Farben gibt es auch gewagtere Varianten; wenn Sie also genug davon haben, dass „alles schwarz ist, nur ein bisschen anders“, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten.
Konstruktiv handelt es sich bei den Headphone (a) um klassische Over-Ear-Kopfhörer mit geschlossener Bauweise. Sowohl die Ohrpolster als auch der Kopfbügel sind gepolstert, sodass sie auch längeres Hören ohne unangenehmen Druck ermöglichen sollten. Das Gewicht von rund 307 Gramm entspricht dem üblichen Standard – ganz leicht sind sie jedoch nicht.
Ein großes Plus ist die Bedienung. Nothing setzt hier nicht auf Touch-Gesten, sondern nutzt physische Bedienelemente – ein Drehrad, einen Schalter und Tasten. In der Praxis bedeutet das weniger Fehler und mehr Sicherheit. Man dreht einfach, klickt und fertig. Das Gerät verfügt zudem über die Schutzklasse IP52, sodass es Schweiß oder den normalen Einsatz im Freien problemlos bewältigt.
Hier hat Nothing beim Modell Headphone (a) wirklich ins Schwarze getroffen. Bis zu 135 Stunden Wiedergabezeit ohne ANC bedeuten, dass die Kopfhörer problemlos tagelang durchhalten, ohne dass man sich um das Kabel kümmern muss. In der Praxis wirkt es eher wie ein Gerät, das „irgendwann“ leer wird, als wie etwas, das man jeden Abend im Auge behalten muss.
Bei aktiviertem ANC oder bei anspruchsvolleren Übertragungen sinkt die Akkulaufzeit der Kopfhörer, bleibt aber immer noch deutlich über dem üblichen Standard. Mit anderen Worten: Selbst im ungünstigsten Fall sprechen wir von einer Akkulaufzeit, die mehrere Tage Nutzung abdeckt.
Laut Hersteller erfüllt die Schnellladefunktion genau ihren Zweck. Ein kurzer Ladevorgang liefert Energie für mehrere Stunden Hörgenuss, und eine vollständige Aufladung dauert etwa zwei Stunden. Das Aufladen ist somit eher eine Formalität, und wir freuen uns schon sehr darauf, die Nothing Headphones in unserem Redaktionstest ausprobieren.
Für den Klang der Nothing Headphone (a) sorgen 40-mm-Treiber, und auch die Unterstützung von Hi-Res-Audio einschließlich des LDAC-Codecs fehlt nicht. Die Kopfhörer meistern somit auch eine hochwertigere drahtlose Übertragung und sind nicht nur „etwas für den Hintergrund“.
Die Kopfhörer verfügen über eine aktive Geräuschunterdrückung mit mehreren Modi sowie einen Transparenzmodus, der Umgebungsgeräusche durchlässt. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn man hören möchte, was um einen herum vor sich geht, aber die Kopfhörer nicht abnehmen möchte.
Auch eine kabelgebundene Verbindung ist möglich – sowohl über USB-C als auch über die klassische 3,5-mm-Klinkenbuchse. Das ist eine praktische Absicherung für den Fall, dass Ihnen der Akku tatsächlich ausgeht.
Für Anrufe stehen mehrere Mikrofone mit Funktionen zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit zur Verfügung.
Die Nothing Headphone (a) Kopfhörer sind das preisgünstigere Modell im Sortiment der Marke und kosten 169 Euro. In dieser Preisklasse ist die Konkurrenz zwar keineswegs schwach, doch ist der Preis dennoch erschwinglich genug, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
Die Kopfhörer sind in mehreren Farbvarianten erhältlich, wobei einige auffälligere Modelle erst später auf den Markt kommen sollen. Nothing setzt also erneut nicht nur auf die Ausstattung, sondern auch darauf, dass der Nutzer je nach Stil wählen kann.
Die Nothing Headphone (a) Kopfhörer setzen nicht auf ein einzelnes herausragendes Merkmal, sondern auf eine ausgewogene Gesamtleistung. Der Schwerpunkt liegt auf der Akkulaufzeit, die zu den Stärken des Modells zählt. Die übrigen Eigenschaften weichen nach den vorliegenden Informationen nicht wesentlich vom Durchschnitt ab – es handelt sich weder um ein Modell, das in einem bestimmten Bereich deutlich dominiert, noch um eines, das offensichtliche Schwächen aufweist.