Sie sind sich noch unsicher, welches Headset Sie kaufen sollen? Die neuesten Hi-Tech-Modelle sind bereits ab wenigen Dutzend Euro erhältlich. Zögern Sie nicht und lesen Sie unsere praktischen Tipps, die Ihnen bei der Auswahl helfen.

Eine fiktive digitale Welt lässt sich heutzutage relativ einfach simulieren – dazu dienen uns spezielle Brillen bzw. ein Headset, das an ein Smartphone, einen PC oder an eine Spielekonsole angeschlossen werden kann.
Die günstigste Möglichkeit, in die Welt der virtuellen Realität einzutauchen, bieten VR-Brillen für das Handy. Diese dienen im Grunde nur als Halterung für das Smartphone, dessen Bildschirm das integrierte Display ersetzt. So können Sie virtuelle Erlebnisse bereits ab knapp 7 Euro genießen.
Eine weitaus ausgefeiltere Lösung sind VR-Brillen für den PC. Hier müssen Sie jedoch mit höheren Kosten rechnen, da die Darstellung einer detailreichen 3D-Welt erhöhte Anforderungen an die Hardware des Computers stellt.
Ein Kompromiss könnten daher Brillen für Spielkonsolen sein, die Sie einfach anschließen können, ohne sich um die Hardwarekonfiguration des Ausgangsgeräts kümmern zu müssen.
Was die virtuelle Realität betrifft, muss man sich bewusst machen, dass es sich um eine extrem anspruchsvolle Technologie handelt, mit der leider nicht jedes Gerät zurechtkommt.
VR mit dem Handy – Unverzichtbar sind Bewegungssensoren (Beschleunigungsmesser und Gyroskop), eine hohe Bildschirmauflösung (mindestens Full HD) und leistungsstarke Prozessoren (Quad-Core und mehr).
VR mit dem Computer – Achten Sie bei der Auswahl eines PCs oder Laptops auf die Geschwindigkeit und Größe der Festplatte, die Größe des Arbeitsspeichers (RAM) und nicht zuletzt auf die Leistung der Grafikkarte. Unverzichtbar sind moderne Anschlüsse, z. B. HDMI 1.4. Viele ausgewählte Desktop-PCs sowie Laptops sind für Virtual Reality geeignet.
VR mit der Spielekonsole – wenn Sie eine Spielkonsole besitzen, können Sie in gewisser Weise aufatmen. Bei der Auswahl des Headsets und des weiteren Zubehörs müssen Sie lediglich auf die gegenseitige Kompatibilität achten. Eine Hardware-Aufrüstung der Konsole ist nicht erforderlich. Derzeit ist in dieser Hinsicht die PlayStationam weitesten fortgeschritten.
Die günstigsten Virtual-Reality-Brillen dienen lediglich als Halterung für Mobiltelefone – man muss nur das Handy hineinstecken, das Gerät in einen speziellen VR-Modus schalten und sich mithilfe der beiden Linsen in das Geschehen hineinziehen lassen. Durch ihren niedrigen Preis überzeugen die Brillen von ColorCross, mit denen man problemlos für weniger als 8 Euro Virtual Reality genießen kann. Gegen Aufpreis erhalten Sie beispielsweise eine Brille mit komfortablem EVA-Schaumstoff, mit verstellbaren Linsen oder auch eine Brille mit kabelloser Bluetooth-Fernbedienung.
Ein beliebtes Headset ist das HTC Vive, das Sie im Rahmen eines günstigen Sets erhalten, in dem das Headset mit einem hochwertigen OLED-Display und integriertem Sound, zwei Controller mit haptischem Feedback sowie mehrere Kabel einschließlich Adapter enthalten sind. Dieses Produkt ist ausschließlich für Computer oder Laptops bestimmt.
Interessant ist auch das Playstation VR Kit – ein Paket, das die PlayStation VR-Brille, die PlayStation 2 Eye-Kamera, einen Move-Controller, das Spiel „VR Worlds“ sowie die Spielkonsole selbst enthält. In einem Karton erhalten Sie somit alles, was Sie für ein umfassendes Virtual-Reality-Erlebnis benötigen.
Überlegen Sie, ob Ihnen ein Headset ausreicht oder ob Sie weiteres Zubehör benötigen.
Zu einer überzeugenden virtuellen Realität gehört auch eine perfekte Beschallung. Entscheiden Sie sich für hochwertige Kopfhörer oder moderne Lautsprecher. Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, entscheidend ist die Unterstützung von sogenanntem Raumklang. Kopfhörer haben noch einen weiteren angenehmen Vorteil – sie schirmen Umgebungsgeräusche ab.
Es gibt auch eine ganze Reihe verschiedener Fernbedienungen, sowohl kabelgebundenen als auch kabellosen. Ein spannender Action-Shooter oder ein anstrengendes Tennismatch werden dadurch umso „realistischer“. Zu den fortschrittlichsten gehören wohl spezielle Handschuhe für VR oder revolutionäre Headsets, die Sie auch mithilfe eines weiteren Sinnes – des Geruchssinns – in die virtuelle Realität entführen!
Es gibt auch spezielle VR-Kameras, die 360°-Videos oder beeindruckende Fotos erstellen können. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. In Zukunft werden wir Aufnahmen dieser Kameras regelmäßig bei Besichtigungen von Wohn- oder Gewerbeflächen, im Rahmen von Lehr- oder Erkundungsanwendungen, Tutorials oder Simulatoren – z. B. für das Militär usw. – sehen.
Die Bezeichnung VR Ready wurde ursprünglich für Kunden eingeführt, die sich bei den neuesten Technologien nicht mehr zurechtfanden. Wenn Sie einen Computer, eine Grafikkarte oder eine andere Komponente mit dieser Bezeichnung kaufen, müssen Sie sich keinesfalls Sorgen machen, dass diese für die Simulation der virtuellen Realität nicht ausreichen könnte.
Mit steigender Qualität, besserer Bildwiedergabe oder hochwertigerem Sound kann es leicht passieren, dass Sie den Bezug zum Raum verlieren, in dem Sie sich physisch befinden. Wir raten davon ab, Virtual Reality im Freien zu nutzen; viel besser ist es, dies zu Hause oder in einer sicheren Umgebung zu tun. Das Eintauchen in die virtuelle Realität kann oft so verwirrend sein, dass Sie im Extremfall leicht das Gleichgewicht verlieren können – wir empfehlen, auf einem Drehstuhl zu sitzen und genügend Platz um sich herum zu haben. Idealerweise sollte Sie beim ersten Mal eine zweite Person beobachten.
Es kann sein, dass manche Apps oder Spiele für Sie zu intensiv sind. Vermeiden Sie anfangs verschiedene Horrorfilme oder Achterbahnen – es kann leicht zu sogenannter Kinetose – einem mit Übelkeit verbundenen Zustand – kommen. Dies wird durch einen logischen Aspekt der virtuellen Realität verursacht – die Augen sehen, dass Sie sich heftig bewegen, das Gehirn glaubt dies daher auch, doch gleichzeitig informieren die sensomotorischen Organe im Ohr das Gehirn darüber, dass Sie sitzen. Sollte die Kinetose tatsächlich auftreten, zögern Sie nicht, die Brille sofort abzunehmen und gönnen Sie sich eine kleine Pause.
Dank der geringen Anfangsinvestition kann fast jeder Virtual Reality ausprobieren.
Ein leistungsstarkes Handy reicht schon aus, Sie sind fast bereit
Ein extrem leistungsstarker Computer wird in naher Zukunft ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten bieten.
Denken Sie an eine schnelle Festplatte, einen modernen Prozessor und eine leistungsstarke Grafikkarte
Sie müssen sich nicht um Hardware- oder sonstige Verbesserungen kümmern.
Schöpfen Sie das bisher ungenutzte Potenzial Ihrer Spielkonsolen aus
Ein neuer Blick auf die Welt aus der Vogelperspektive.
Werden Sie zu den Augen Ihrer Drohne und entdecken Sie eine neue Dimension der Realität
VR-Brillen, zu denen Sie nichts weiteres benötigen
VR-Brillen, für die Sie weder einen PC noch eine Spielkonsole oder ein Smartphone benötigen.
Die Basis bilden in der Regel spezielle Brillen, die meist mit integrierten Kopfhörern ausgestattet sind. Modernere Headsets verfügen zudem über fortschrittlichere Funktionen, beispielsweise können sie die Bewegung der Augäpfel verfolgen oder für ein intensiveres Erlebnis auch einen weiteren Sinn einbeziehen, nämlich den Geruchssinn.
Progressive digitale Dimension, die mit Hilfe einer 360 Grad oder eines sphärischen Kamerasystems erreicht wird, das dank einiger Linsen die gesamte Szene rundum aufnimmt. Im Video kann man daher nicht nur eine Perspektive, sondern mit Hilfe von horizontalen und vertikalen Schiebereglern die Umgebung „absuchen“.
Ein modernes Element, das in erster Linie dazu dient, die Bedienung von Apps und Spielen komfortabler zu gestalten. Die haptische Technologie reagiert äußerst empfindlich auf Berührungen – modernere Geräte mit dieser Technologie erkennen sogar den Grad der Berührung bzw. die Stärke des Drucks. Jede unterschiedliche Druckstärke kann in Ihrer Anwendung eine andere Wirkung haben. Je nach Einstellungsmöglichkeiten können Sie „Rückkopplungsvibrationen“ aktivieren, die Sie über ein empfangenes Signal informieren. Bei Autorennspielen haben Sie beispielsweise ein Lenkrad ohne Pedale, das Sie drehen können. Wenn Sie die rechte Seite stark drücken, beschleunigen Sie, und wenn Sie die linke Seite drücken, verlangsamen Sie. Dass Sie das Lenkrad mit ausreichender Kraft gedrückt haben und Ihr Fahrzeug beispielsweise zu bremsen beginnt, spüren Sie an leichten „Rückkopplungsvibrationen“.
Krankheit, die vor allem durch Bewegungen entsteht und von Übelkeit begleitet wird. Verantwortlich dafür ist das Gleichgewichtsorgan im Ohr – ein sensomotorischer Körper, der das Gleichgewicht wahrnimmt – informiert das Gehirn, dass die Bewegung grundlegend anders ist als vom Auge wahrgenommen. Dieser Zustand „verwirrt“ Ihren Körper so, dass es zu Übelkeit, Blässe, Schwitzen und Herzrasen kommt. Stellen Sie sich vor, sie haben ein Headset auf und sitzen in aller Ruhe auf dem Stuhl. Die Handlung in der VR aber spielt sich in einem Vergnügungspark ab, wo sie sich auf einer Adrenalin-Fahrt in einer Achterbahn befinden. Das Gehirn meldet, dass Sie sich nicht bewegen, aber Ihre Augen sehen etwas anders. Es kommt zu den typischen Symptomen der Reisekrankheit.