Die Sensorgröße von 1 Zoll gibt den Typ des Bildchips in der Kamera an. Die Bezeichnung "1 Zoll" ist ein etablierter Handelsname und entspricht nicht der tatsächlichen physikalischen Größe, die Diagonale des Sensors beträgt nämlich etwa 15,9 mm. Dieser Sensortyp ist deutlich größer als die üblicherweise in Mobiltelefonen oder einfachen Gerätemodellen verwendeten Sensoren. Aufgrund seiner größeren Oberfläche kann er deutlich mehr Licht einfangen, was zu einer besseren Qualität der Fotos und Videos führt, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen wie der Dämmerung. Der größere Sensor erzeugt auch weniger digitales Rauschen, d. h. die unerwünschte Körnigkeit eines Bildes, die bei schwachem Licht auftritt. Gleichzeitig bietet er in der Regel einen größeren Dynamikbereich, d. h. die Fähigkeit der Kamera, Details sowohl in zu dunklen als auch in zu hellen Teilen des Bildes gleichzeitig zu erhalten, wodurch das so genannte Über- und Unterbelichten verringert wird.