Eine feste Brennweite bezeichnet einen Objektivtyp, der keine Änderung des Blickwinkels, d.h. des Heran- oder Herauszoomens der Szene, ermöglicht. Sein Gegenteil ist ein Objektiv mit variabler Brennweite, gemeinhin als „Zoomobjektiv“ bezeichnet. Bei einem Objektiv mit fester Brennweite ist die Brennweite, die in Millimetern angegeben wird und die Bildbreite bestimmt, auf einen einzigen, unveränderlichen Wert eingestellt. Möchte der Fotograf die Komposition ändern und festlegen, wie viel von der Szene das fotografierte Objekt einnimmt, muss er sich diesem physisch nähern oder sich von ihm entfernen. Diese Objektive weisen oft eine einfachere optische Konstruktion auf, was zu einer besseren Bildqualität und höheren Lichtstärke führen kann. Eine höhere Lichtstärke bedeutet, dass mehr Licht durch das Objektiv fällt, was das Fotografieren unter schlechteren Lichtverhältnissen erleichtert und eine bessere Arbeit mit geringer Schärfentiefe, also einem unscharfen Hintergrund, ermöglicht.