OpenGL 4.5 (genehmigt am 11. August 2014) fügte der Kern-API lange geforderte Funktionen hinzu, um die Arbeit der Entwickler zu vereinfachen und den Treiber-Overhead zu reduzieren. Dazu gehört Direct State Access (DSA), mit dem Texturen, Puffer und Framebuffer konfiguriert werden können, ohne dass ein globaler "Bind" erforderlich ist. Version 4.5 bietet außerdem vollständige Robustheits- und Sicherheitsprofile - Anwendungen können explizit auswählen, wie die GPU auf fehlerhafte Speicherzugriffe reagieren soll, wodurch Abstürze und die Aufdeckung von Fehlern während der Entwicklung minimiert werden. Neue Synchronisationsbefehle (ARB_multi_bind) beschleunigen das Rendering, da mehrere Ressourcen gleichzeitig verbunden werden können. In der Praxis ist 4.5 ab 2018 zur Mindestanforderung für die meisten professionellen Visualisierungsprogramme geworden.