Hauptparameter
Flugeigenschaften
80 %
Bildqualität
80 %
Apps und Funktionen
90 %
DJI gelang es mit der intelligenten Drohne Spark nicht nur neue Maßstäbe zu setzen, sondern auch das Fliegen mit Quadrocoptern auf ein ganz neues Niveau zu hieven. Sie ist zwar die kleinste Drohne aus dem Hause DJI, verfügt allerdings über eine bahnbrechende Gestensteuerung. Sie lässt sich einfach mit Händen und Handflächen steuern. Ihre kompakte Größe kombiniert mit perfekter Bildqualität und einem guten Preis-Leistungsverhältnis machen sie zu einem heißen Kandidaten, ganz oben auf die Bestsellerliste zu stürmen. Wir haben die Spark getestet und sagen Ihnen, was sie alles kann.

Die DJi ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt und trotz ihrer geringen Abmessungen sehr robust und stabil. Der Ladeport (microUSB) befindet sich auf der hinteren Seite des Gehäuses unter einer Abdeckung mit der Aufschrift „Spark“. Daneben liegt der Slot für die microSD Karte. Unterhalb der Abdeckung befindet sich der Akku, der auch abnehmbar ist. Der Vorteil, wenn Sie mehrere Akkus haben, können Sie fliegen und zugleich einen Akku laden. Vier grüne LEDs zeigen den Ladezustand an. Leuchten alle vier LEDs auf, hat der Akku seine volle Ladung von insgesamt 1480 mAh. In etwa 80 Minuten haben Sie Ihren Akku aufgeladen.
Auf dem Gehäuse der DJI Spark bzw. auf deren herausnehmbaren Akkus ist eine Taste, der 6 Funktionen zugewiesen sind.
Auf der Frontseite befinden sich der Gimbal mit Kamera und die Sensoren für das Hinderniserkennungssystem mit Infrarot-Dioden. Diese funktionieren auch bei Nacht und können das Hindernis 5 m im Voraus erkennen. Die Kamera wird durch einen 2-Achsen-Gimbal stabilisiert. Die Video-Stabilisierung ist also mechanisch und nicht digital. Dadurch werden die Aufnahmen richtig gut! Die anderen Sensoren, die auf dem „Bauch“ der DJI Spark angebracht sind, beobachten den Raum unterhalb der Drohne und helfen beim Landen. Vier Kontakte auf der Batterie dienen dazu, dass Sie Ihr Gefährt drahtlos induktiv landen können. Dafür verwenden Sie die bisher noch nicht ausgelieferte Ladestation (Charging Hub).
Aus Sicherheitsgründen befindet sich der Akku bei der Auslieferung im Ruhezustand. Dieser ist zwar komplett geladen, dennoch kann die Drohne erst dann gestartet werden, wenn sie an die Steckdose angeschlossen wird. Während des Landes müssen Sie zunächst die DJI GO App auf Ihr Handy herunterladen. Man findet diese sowohl bei Google Play als auch bei iTunes. Die Installationsdatei hat etwa 100 MB, allerdings hat die App nach der Installation auf unserem Handy 482 MB besetzt. Nach dem Ausführen der DJI GO App fordert sie Sie auf, sich auf DJI-Konto anzumelden. Selbstverständlich müssen Sie sich vorher registrieren. Auf dem Starbildschirm wählen Sie dann das konkrete Drohnenmodell.
Nach und nach wird die Spark mit der App verbunden, was mittels QR-Code geht. Sie müssen diesen nur mit der App fotografieren (in der oberen rechten Ecke des Bildschirms wählen Sie "QR-Code scannen"). Den einmaligen QR-Code finden Sie auf der Spark zusammen mit der WiFi SSID auf dem Etikett unter der Batterie. Das gleiche Etikett ist auch auf der Styroporverpackung angebracht. Wenn Sie den QR-Code erfassen, muss Ihr Handy bzw. Tablet mit dem Internet verbunden sein. Auch für das weitere Fortfahren muss die Drohne mit dem WLAN verbunden sein.
Während unseres gesamten Tests gelang es der Spark natürlich nicht, ein WiFi-Signal zu senden. Die DJI GO App verrät, wie man dieses Problem löst: Sollte also der Quadrocopter das ausgesuchte WiFi Gerät nicht finden, halten Sie 6 Sekunden den Einschaltknopf gedrückt, dann schaltet die DJI Spark auf den „Mobile Device Control Modus“. Alle zur Verfügung stehenden Geräte sollten jetzt auf Ihrem Smartphone aufgelistet werden. Geholfen hat uns das allerdings nicht. Wir haben das Problem gelöst, indem wir die WLAN-Einstellungen zurückgesetzt haben (Taste für 9 s gedrückt halten). Dies mussten wir leider nach jedem Start machen.
Sobald Sie eine WiFi-Verbindung zur Spark hergestellt haben, ändert sich die Begrüßungsanzeige der App. Statt ENTER erscheint GO FLY. Jetzt kann der Spaß beginnen. Falls Sie noch nie eine DJI Drohne hatten, machen Sie sich gefasst, dass am Anfang 16 Minuten Flugzeit verdammt kurz sind. Für fast alle Einstellungen, die in der App vorgenommen werden, ist es notwendig, dass die Spark mindestens eingeschaltet und mit dem Handy verbunden ist. Einige Optionen, wie zum Beispiel das Ändern des Steuer-Modus, kann nur während des Fluges geändert werden. Bis Sie sich überhaupt in der Umgebung der App orientiert und nur ein paar vorsichtige Startmanöver versucht haben, ist der Akku schon auf 20%. Da ist es höchste Zeit, schnell das Fluggerät sicher zu landen.
Sehr hilfreich war das Video, das DJI ins Netz gestellt hat. Anstatt jede einzelne Funktion in der Praxis zu auszuprobieren, sollten Sie besser nachlesen, wie die Drohne gesteuert wird. So vermeiden Sie böse Überraschungen, wenn Sie sie einschalten. Da der Kontrollbildschirm viele Informationen und Schaltflächen enthält, kann er auf den ersten Blick etwas unverständlich und überfüllt wirken. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Sie werden feststellen, dass die Aufteilung der einzelnen Elemente sehr funktional ist.
Die obere Leiste ist sehr informativ. Auf deren linken Seite erfahren Sie, ob die DJI flugbereit ist, und was gegebenenfalls einen Start verhindert – zusätzlich zu den Textinformationen wird der Status in Farben angezeigt (grün/gelb/rot). Dieses Panel wird durch eine ungefähre Restfluganzeige unterstrichen. Außerdem findet man darauf Ikonen für den Status des GPS-Signals, die WLAN-Leistung zum Handy/Controller und eine Akkuanzeige. Auf der rechten Seite des Bildschirms sehen Sie den Auslöser und die Ikonen für die Foto- und Video-Einstellungen. Auf der unteren Seite werden die Flughöhe der Drohen, deren Entfernung vom Controller/Handy und die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt. Auf der linken Seite des Bildschirms befinden sich die Schaltflächen für „Abheben (Take off), Landen und zum Wechseln des Flugmodus.
Wenn Sie die Spark in die Luft bringen wollen, gibt es nur einen Weg – Einfach auf die Ikone „Take off“ drücken und danach über den Bildschirm wischen. Der Propeller dreht sich und die Drohne erhebt sich auf bis zu 1,2 m, wo sie dann fast auf der Stelle schwebt und auf weitere Befehle wartet. Je nach gewählten Steuermodus verwendet der Pilot beide Daumen zum Aufsteigen, Absinken, Drehen, Vorwärts- und Rückwärtsflug, aber auch für die seitlichen Manöver. Die Werkseinstellungen sind Mod 2 (siehe Abb. Oben), was zumindest für Anfänger am natürlichsten ist.
Die App selbst empfiehlt Anfängern den sog. Beginner Mode, also den Anfängermodus. Dieser verwendet alle Unterstützungssysteme, die einen Aufprall verhindern und die Drohne nicht mehr als 30 Meter vom Piloten entfernen lassen. Dieser reduziert aber auch die „Spritzigkeit“ der Reaktion und die Fluggeschwindigkeit. Das alles können Sie später ändern. Bei eingeschalteter Hinderniserkennung ist die Fluggeschwindigkeit auf 3 m/s, also 10,8 km/h begrenzt.
Die maximale Flughöhe ist auf 50 Meter begrenzt. Die Reichweite begrenzt das WLAN auf 100 Meter, wenn man für die Steuerung ein mobiles Gerät verwendet. Das hängt jedoch vom Ausmaß des Störsignals ab. Uns ist es gelungen, diese Entfernung außerhalb bebauter Gebiete zu überschreiten, in einer dicht bebauten Stadt war die Verbindung aber deutlich schlechter. Wenn Sie nicht den stabilsten Kanal verwenden, kann es passieren, dass die App in der Statusleiste bereits in einer Entfernung von 20 m vor „Poor radio channel quality“ warnt. Sie brauchen sich jedoch keine Sorgen machen, dass die Verbindung sofort abreißt. Die Drohne reagiert auch nach 50 m gut, nur die Videoübertragung klappt oft nicht mehr. Sobald die Signalqualität auf ein Niveau sinkt, wo die Drohne keine Befehle mehr empfangen kann, wird das Display grau und sie verlieren die Verbindung. Keine Angst, die Drohne bleibt auf der Stelle „hängen“. Sie müssen nur ein paar Sekunden warten, bis die Verbindung wieder hergestellt ist und die Drohne zu Ihnen näher kommt oder Sie gehen einfach ein paar Schritte zu ihr. Diese Probleme gibt es nicht, wenn Sie eine Fernbedienung verwenden, da sie eine viel größere Reichweite hat – theoretisch bis zu 2 km.
Da die DJI Spark so klein ist, kann man sie leicht aus dem Blick verlieren, vor allem wenn Bäume und Sträucher im Hintergrund sind. Bei der Richtungsbestimmung der Drohne helfen Ihnen sowohl die leuchtenden Ringe unter den Rotoren als auch die grünen LEDs der Akkuanzeige, die aber in einer größeren Entfernung nicht mehr allzu gut zu sehen sind. Die maximale Fluggeschwindigkeit beträgt 50 km/h bei Windstille. Allerdings kann die nur mit der Fernbedienung erreicht werden. Denn nur auf dem Controller können Sie auf den Sportmodus umschalten. Während des Tests haben wir 35 km/h erreicht, was absolut ausreichend ist. Die Drohne haben wir auch bei windigem Wetter fliegen lassen und die Rotoren sind mit den Windböen hervorragend zurechtgekommen. Auf dem Video macht sich dank der Stabilisierung der Wind nicht bemerkbar. Allerdings kann die Windgeschwindigkeit gut beobachtet werden – DJI meint, dass die Spark mit einer Wind geschwindigkeit von bis zu 28 km/h schafft.
Ohne Start und Landungen sind 15 Minuten Flug möglich. Sobald der Akkuladestand unter 15% sinkt, beginnt die Spark langsam zu sinken, die App weist Sie selbstverständlich auf den kritischen Zustand hin und das so vehement, dass es richtig chaotisch wird. Während Pop-up-Warnungen auftauchen, das Fenster Ihnen eine Auto-Landung anbietet und Sie versuchen es zu schließen, sinkt die Spark. Uns wäre es lieber gewesen, wenn alle Warnungen unterdrückt worden wären und wir die Spark manuell zurückgeholt hätten.
DJI produziert seit vielen Jahren Drohnen und ist weltweit führend auf diesem Gebiet. In dieser Zeit haben die Entwickler nicht nur die Anwendungsumgebung optimiert, sondern auch ein einzigartiges System zur Objekterkennung und –Verfolgung entwickelt. Übernommen von seinen älteren Geschwistern Mavic Pro und Phantom hat die DJI Spark die smarte Trecking-Funktion und als überhaupt erste aus der DJI-Flotte bietet sie einen Gestenmudus. Sie können also Ihren Flug auch mit Hilfe von Handbewegungen steuern. Einen Überblick über alle Flugmodi erhalten Sie, indem Sie auf das Treibersymbol auf der linken Seite des Bildschirms klicken.
Den Gestenmodus können Sie wie die anderen Modi auch im Menü aktivieren. Sie können aber ihn auch aktivieren, indem Sie die Handfläche, auf der Sie die Drohne halten, ausstrecken (Kamera Richtung Körper gerichtet) und 2x kurz die Rück-Taste drücken. Die Rotoren starten und die Spark erhebt sich auf Augenhöhe. Die hinteren Dioden leuchten grün, die vorderen rot. Richten Sie Ihre Handfläche frontal zur Kamera, erkennt das die DJI Spark (die vordere Diode blinkt gelb) und fokusiert die Kamera (die vordere Diode blinkt grün) Von diesem Moment an können Sie die Spark steuern, indem Sie die Handfläche entweder auf die Seite, nach oben oder nach unten bewegen. Die Drohne entfernt sich von Ihnen, wenn Sie 2 Sekunden lang winken, entfernt sich die Drohne und startet die automatische Personen-Verfolgung. Führen Sie die Hände an Ihren Körper und zeichnen mit den Fingern ein Rechteck, macht die Spark nach einer 3 sekündigen Berechnung ein Foto. Wenn Sie die Hände in die Luft strecken, kommt sie zu Ihnen zurück. Legen Sie Ihre Handflächen unter das Fluggerät, landete sie. Das alles geht, ohne dass die Spark mit einem Handy oder Tablet verbunden werden muss. Allerdings können Sie in diesem Modus keine Videos machen. Fotos sind aber möglich!
Mit dem TapFly Modus können Sie die Flugrichtung der Drohne bestimmen. Sie müssen einfach nur auf das Display tippen. In diesem Modus können Sie zwischen zwei Modi wechseln, wobei der Coordinate Mode Vorrang hat. In diesem genügt es auf eine beliebige Stelle auf dem Menü zu drücken, welche den Aufnahmeraum mittels Kamera anzeigt. Die Drohne bewegt sich dann automatisch zu dieser Stelle. Nachdem Sie auf den Dirct Mode gewechselt sind, kann mit einem Klick auf das Display die Flugrichtung der Drohne angeben werden. Gleichzeitig hält sie eine konstante Höhe.

Ein weiterer Modus ist QuickShot. Hier fliegt die Drohne autonom und hält Sie oder ein anderes ausgewählte Objekt im Fokus. In diesem Fall benötigen Sie ein starkes GPS-Signal und eine große Fläche ohne Hindernisse. Das Objekt, das in Mittelpunkt der Aufnahme stehen soll, wählen Sie aus, indem Sie ein Rechteck aufzeichnen oder auf das Display drücken. Danach erscheinen auf dem unteren Teil des Bildschirms 4 Ikonen, die alle eine Variante von QuickShot repräsentieren - Dronie, Circle, Helix und Rocket. Klicken Sie für jede Variante einfach auf GO, die Spark hebt ab und beginnt mit der Video-Aufzeichnung.
Die Entfernungen im Dronie und Rocket Modus verdoppeln sich, wenn man die Fernbedienung nutzt. Ist die Aufnahme fertig, kommt die DJI Spark zu Ihrem Ausgangsort zurück. Tippen Sie auf das X im roten Kreis, wird der autonome Flug der Drohne beendet. Sobald die Aufnahme abgeschlossen ist, können Sie sich eine Vorschau, allerdings in geringerer Auflösung, anschauen. Die volle Qualität gibt’s später im Editor.
Den Modus kennt man schon von den DJI Drohnen-Modellen Phantom und DJI Mavic Pro. Auch hier muss man wieder eine Form zeichnen oder auf dem Bildschirm tippen. Die Spark konzentriert sich dann auf das ausgewählt Objekt und folgt ihm. Auch hier gibt es einen erweiterten Modus: Im Trace Modus scannt der Quadrocopter Sie von vorne, von hinten oder fliegt um Sie herum. Wählen Sie Profile, fliegt die Drohne neben Ihnen und nimmt Sie von der Seite auf.
Der Stativmodus sorgt für noch flüssigere Videos. Die Reaktion der Fernbedienung und die Geschwindigkeit sind auf ein Minimum reduziert. Die Spark schwebt auf der Stelle oder bewegt sich sehr vorsichtig. Die Aufnahmen sind daher äußerst stabil.
Ausgestattet ist die Spark mit einem 1/2,3" CMOS-Sensor. Seine Lichtstärke beträgt f/2,6. So sind Videos in 1080 p bei 30 fps möglich. Der Datendurchfluss ist 24 Mb/s. Die Bilder haben eine Auflösung von 13 Mpx und können in einigen Modi erstellt werden – klassische Einzelaufnahm, in einer Sequenz von drei Fotos, ein Satz von 3 Fotos in verschiedenen EV (bracketing), Panorama (ideal für Landschaftsfotos) und Intervall-Aufnahmen (Zeitraffer) Beim Fotografieren wird die gesamte Sensorfläche in Anspruch genommen, beim Video wird ein Ausschnitt ausgeführt. Damit Sie sich oder ein anderes Objekt aufnehmen können, muss sich die Drohne entfernen. Die Bilder werden auf der Speicherkarte nur im JPEG-Format gespeichert, ein Speichern im verlustfreien RAW-Format ist nicht möglich.
Auch ohne Nachbearbeitung ist die Qualität der Fotos perfekt, normale Nutzer werden begeistert sein. Das gleiche gilt auch für die Videos (Auflösung 1920 x 1080 und 30 fps). Hervorragend ist vor allem deren Stabilität. Sollten Sie keine microSD Speicherkarte eingelegt haben, werden die Daten über das WLAN direkt auf Ihr Smart-Gerät übertragen, allerdings nur in 720 p, sowohl Videos (1 280 × 720), als auch Fotos (960 × 720). Über das Video muss man nicht mehr sagen, schauen Sie sich lieber die Aufnahmen an, die wir mit der Spark gemacht haben.
Für die meisten Hersteller gilt der Grundsatz, dass das günstigste Angebot auch nicht so toll ausgestattet ist. Bei der DJI Spark stimmt das nicht ganz: Die erweiterte Gestensteuerung ist beim Rest der DJI Flotte momentan nicht vorhanden. Auch sollte man erwähnen, dass zum Beispiel die Phantom zwar ein Top-Quadrokopter ist, aber nur ein Bruchteil der User seine Fähigkeiten überhaupt nutzen werden. Die Phantom macht erstaunliche 4K Videos mit einem gigantischen Datendurchlauf und bietet Farbprofile, die es möglich machen, Videos auf dem Niveau von Hollywood-Blockbustern zu produzieren. Ganz zu schweigen von der Reichweite über 7 km oder der höheren Geschwindigkeit. Die DJI Spark ist jedoch anders. Sie ist hauptsächlich eine „Selfie-Drohne“. Die Spark ist aber auch eine Drohne, von der Sie Videos und Fotos herunterladen und diese direkt teilen können. Die Spark ist geeignet für die, die Spaß am Fliegen haben und Aufnahmen aus ungewöhnlichen Winkeln ohne komplizierte Steuerung machen wollen. Nicht zuletzt ist sie für all die gedacht, die das Drohnen-Fliegen lernen wollen. Ein großer Vorteil, was sich vor allem bei Reisen bemerkbar macht, sind die Abmessungen und das Gewicht. Zudem besteht die Möglichkeit, die Drohne mit einem gewöhnlichen microUSB-Kabel zu laden. Das geht auch mit einer Powerbank.
Wenn Sie meinen, dass 640 Euro sehr viel Geld ist, und den gleichen Service von einem No-Name-Quadrocopter für die Hälfte oder gar für ein Drittel bekommen, sollten Sie jedoch bedenken, dass DJI ein Hersteller mit Qualitätsanspruch ist. Das gilt auch für sein kleinstes Produkt, wo die ganze Erfahrung mit eingelfossen ist. DJI hat mit der Spark wirklich ein hervorragendes, unglaublich intelligentes und fortschrittliches Gerät geschaffen, das in vielerlei Hinsicht das gleiche kann, wie seine teureren Brüder Mavic Pro und Phantom. Nicht vergessen sollte man, dass die Qualität der Videos (Bild und Stabilisierung) sowie Fotos in der Preisklasse bis zu 800 Euro unübertroffen ist.
Flugeigenschaften
80 %
Bildqualität
80 %
Apps und Funktionen
90 %
