Das Problem mit dem Dynabook war Anfang der 70er Jahre nicht nur technischer Natur, also dass es zu dieser Zeit keine ausreichend stromsparenden Flachbildschirme und energiesparenden Komponenten gab. Das Grundproblem war, dass Computer generell teuer waren – und es war unklar, wie man sie günstiger machen könnte. Xerox PARC konzentrierte sich auf die Idee „günstiger drahtloser Terminals", die an einen großen Schulrechner angeschlossen sind, eine Idee, die von Douglas Engelbart vertreten wurde.
Engelbart stellte sich vor, dass tragbare Terminals für Kinder einfach wären und sich mit zentralen Servern verbinden würden, die Lernanwendungen betreiben. Diese Idee setzte sich schließlich in Form von Tablets, Smartphones und Chromebooks durch, aber der Weg dahin war nicht einfach, da ein völlig anderes Konzept auftauchte: Personal Computer.
Zu dieser Zeit waren große Computer und Minicomputer das Standardmodell, die typischerweise Dutzende von Benutzern bedienten. Auch in der Bildung wurden Computerräume rund um Terminals aufgebaut, die an ein einziges System angeschlossen waren. Die Terminals dieser Zeit mögen zwar modernen PCs ähneln, aber ein Terminal konnte nur Zeichen senden und anzeigen, die über eine serielle Schnittstelle empfangen wurden.
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Heutzutage betrachten wir die Steuerung per Maus als selbstverständlich. Doch als der erste Prototyp der Maus vom Informatiker Douglas Engelbart entwickelt wurde, war es eine echte Revolution. Bis dahin herrschte die Vorstellung vor, dass man auf das schaut, worauf man zeigt – und so wurden für die Steuerung auf grafischen Bildschirmen hauptsächlich Lichtstifte verwendet.
Die Existenz von Personal Computern wurde erst durch die Erfindung des integrierten Schaltkreises und des Mikroprozessors möglich, doch das war nur der Anfang. Bereits in den 70er Jahren begann man zu experimentieren, ob der Personal Computer eher für Arbeit oder für Spiele genutzt werden sollte, ob er günstig und geschlossen oder erweiterbar und offen sein sollte. Es wurde auch diskutiert, ob monochrome Monitore mit hoher Auflösung oder Farbfernseher, die in den meisten westlichen Mittelstandshaushalten vorhanden waren, geeignet waren. Der Weg zu professionellen Personal Computern wurde von dem neu gegründeten Apple und später auch von IBM beschritten, während Unternehmen wie Commodore und Atari Maschinen entwickelten, die hauptsächlich für den Heimgebrauch und zum Spielen gedacht waren. Weitere Unternehmen schlossen sich einer der beiden Seiten an.
Dieser Streit wurde erst um das Jahr 2000 gelöst, als günstige PC-kompatible Klone aufkamen und Computer und Laptops in fast allen Haushalten Einzug hielten. Der Gaming-Sektor wurde zunehmend von Konsolen dominiert, die ein qualitativ hochwertiges Spielerlebnis zu vernünftigen Preisen boten – und diese „freunden sich" bis heute eher mit dem Fernseher und dem Heimkinosystem an. Der Weg zu diesem Punkt war jedoch nicht einfach und brachte eine Reihe interessanter Experimente hervor, die oft technisch ungewöhnlich und geschäftlich erfolglos waren.