Was ist eine DSLR Kamera?
Eine digitale Spiegelreflexkamera ist ein Kameratyp, der einen Spiegelmechanismus verwendet, um das Licht durch das Objektiv direkt in den optischen Sucher zu leiten. Der Fotograf sieht die Szene also direkt durch das Objektiv, was Ihnen maximale Präzision bei der Komposition Ihrer Aufnahmen ermöglicht. Beim Drücken des Auslösers klappt der Spiegel hoch und das Licht fällt auf den Sensor, der das Foto aufnimmt. Das System, das eine moderne DSLR Kamera auszeichnet, kombiniert Geschwindigkeit, Flexibilität bei der Arbeit und hervorragende Qualität. Dieses Prinzip macht eine gute Spiegelreflexkamera besonders bei professionellen Fotografen beliebt.
- Die beste Spiegelreflexkamera bietet eine erstklassige Bildqualität, ein großer Sensor kann feine Details erfassen und liefert weitaus bessere Ergebnisse als Handys oder Kompaktkameras. Sie bewältigt Übergänge zwischen Licht und Schatten insgesamt besser, die Fotos haben natürliche Farben und minimales Rauschen.
- DSLR Kameras zeichnen sich auch durch eine schnelle und präzise Fokussierung aus, dank der Phasendetektion. Diese ermöglicht es Ihnen, auch sich schnell bewegende Objekte zügig zu fokussieren, sodass der Fotograf keinen wichtigen Moment verpasst und sich auf das bestmögliche Timing der Aufnahme konzentrieren kann.
- Eine solche Systemkamera können Sie unter anderem mit einer Vielzahl von Zubehörteilen erweitern. Sie können sich auf eine große Auswahl an Filtern, Objektiven, Blitzen und vielen weiteren Zubehörteilen freuen, mit denen Sie Ihre Fotografie an jedes Genre anpassen oder Ihren eigenen, unverwechselbaren Stil kreieren können.
Beim Surfen im Internet stoßen Sie vielleicht auf den Begriff SLR-Kamera. Worum handelt es sich also? Eine digitale Spiegelreflexkamera, oft als DSLR (Digital Single-Lens Reflex) bezeichnet, nutzt das mechanische Prinzip analoger Kameras. Anstatt auf Film wird das Bild jedoch direkt auf einem digitalen Sensor aufgezeichnet. Eine SLR (Single-Lens Reflex) ist eben jene klassische Kamera für Film, die es schon seit vielen Jahrzehnten gibt.
DSLR Kameras mit Objektiv – von Anfang an komplett
DSLR Kameras mit Objektiv sind ein komplettes Fotosystem, das bereits in der Grundausstattung über eine Schlüsselkomponente verfügt – das Objektiv. Dieses können Sie natürlich später gegen ein anderes Modell austauschen, aber Sie können von Anfang an voll fotografieren. Das Objektiv am Gehäuse der DSLR überträgt nämlich das Licht auf den Spiegel, der es später in den optischen Sucher leitet. Ein hochwertiges Objektiv ermöglicht es Ihnen zudem, das volle Potenzial des Sensors auszuschöpfen. Es ist eine ausgezeichnete Wahl für Anfänger.
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Für Neulinge nur das Beste – das perfekte Starter-Kit
Reizt Sie eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger? Bei uns finden Sie leicht Ihr Wunschmodell! Amateur-Kameras sind vollwertige Apparate, die in der resultierenden Qualität nicht wesentlich hinter teureren Modellen zurückbleiben. Wer die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger sucht, profitiert in der Regel von einer übersichtlichen Bedienung, einer kompakten und leichten Bauweise und einem eingebauten internen Blitz. Der Anschaffungspreis liegt bei bis zu 1000 EUR.
DSLR Kamera ohne Objektiv bietet maximale Flexibilität
Eine DSLR Kamera ohne Objektiv ist die reine Basis ohne den optischen Teil. Der Kauf eines Bodys ohne Objektiv ermöglicht es Ihnen, Geld zu sparen und anschließend die Linsen genau nach Ihrem Geschmack auszuwählen. Ohne Objektiv funktioniert selbst die beste Spiegelreflexkamera jedoch nicht als komplettes Gerät, da das Licht nicht auf den Sensor fallen kann. Den Kauf reiner Kameragehäuse werden diejenigen zu schätzen wissen, die in andere als die „Standard“-Objektive investieren möchten oder bereits einige Objektive zu Hause haben.
DSLR mit Objektiv
DSLR ohne Objektiv
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Kameras mit Spiegel benötigen ein Objektiv
Objektive sind der unzertrennliche Partner jeder Spiegelreflexkamera. Sie bestimmen nämlich, wie das äußere Licht auf den Sensor fällt. Die Qualität des Objektivs hat einen direkten Einfluss auf Kontrast, Schärfe, Farbwiedergabe und den Gesamtcharakter des resultierenden Fotos. In unserem E-Shop können Sie aus verschiedenen Typen wählen, von Weitwinkel- über Porträt- bis hin zu Teleobjektiven. Beim Kauf eines neuen Objektivs hilft Ihnen unser Artikel „Wie man ein Objektiv auswählt“.
Typ und Größe des Sensors sind wichtig
Die angesprochenen Fotokameras verwenden am häufigsten Vollformat- oder APS-C-Sensoren. Ein Vollformat-Sensor hat die gleiche Größe wie ein Kleinbildfilm-Negativ und zeichnet sich durch hochwertige Details mit einer originalgetreuen Bildwiedergabe aus. APS-C ist ein kleinerer Sensor, der eher bei günstigeren Modellen zu finden ist. Mehr über beide Typen erfahren Sie im folgenden Abschnitt.
Stative sind ein unverzichtbares Zubehör für viele Fotografen, das dazu dient, die höchstmögliche Stabilität beim Fotografieren und Filmen zu gewährleisten. Die Hilfe in Form eines Stativs werden Sie beispielsweise bei Makroaufnahmen, bei schwachem Licht oder bei Langzeitbelichtungen zu schätzen wissen.
Qualität ohne Kompromisse – das Vollformat
Eine DSLR Kamera mit Vollformatsensor ist mit einer Chipgröße von 36 × 24 mm ausgestattet, was den Abmessungen eines klassischen Kleinbildfilms entspricht. Wer eine gute Spiegelreflexkamera dieses Typs wählt, erhält eine hohe Auflösung, geringes Rauschen, einen großen Dynamikumfang und insgesamt eine erstklassige Bildqualität, ideal für anspruchsvolle Amateure oder erfahrene Profis. Im Vergleich zu den unten beschriebenen APS-C-Sensoren fangen Vollformat-Gehäuse mehr Licht ein, haben oft ein robusteres Design und eine bessere Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Staub. Außerdem ermöglichen sie es Ihnen, das volle Potenzial von Weitwinkelobjektiven auszuschöpfen, die bei kleineren Sensoren durch ein beschnittenes Sichtfeld eingeschränkt sind.
APS-C Modelle bieten viel Leistung für einen vernünftigen Preis
Ein Modell mit APS-C Sensor kann sich eines hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses rühmen. Im Vergleich zu Vollformat-Geräten verfügt es über einen kleineren Sensor von etwa 22 × 15 mm, wodurch Sie sich auf eine hervorragende Bildqualität, kompaktere Abmessungen und einen niedrigeren Preis freuen können. Durch diese Eigenschaften ist es oftmals die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger. Dank des Crop-Faktors, über den wir weiter unten im Text schreiben, kommt es zu einer Art Bildvergrößerung, was Sie bei der Arbeit mit Teleobjektiven oder bei der Aufnahme von sportlichen Aktivitäten zu schätzen wissen werden. APS-C Kameras sind bei Neulingen und Profis beliebt, und das dank der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten, des zahlreichen Zubehörs und der vielen verfügbaren Objektive.
Vollformat-DSLR
APS-C-DSLR
DSLR Kameras und der Crop-Faktor
Den Parameter namens Crop-Faktor finden Sie bei vielen Modellen. Es handelt sich um eine Angabe, die das Größenverhältnis des Kamerasensors zum Vollformatsensor (36 × 24 mm) ausdrückt – vereinfacht gesagt beschreibt er also, wie viel kleiner der Kamerasensor als ein Kleinbildfilm-Negativ ist. Am häufigsten stoßen Sie auf diesen Parameter bei APS-C Kameras, wo er in der Regel einen Wert von etwa 1,5× hat. Der Crop-Faktor beeinflusst unter anderem den endgültigen Bildwinkel; zum Beispiel bedeutet ein Objektiv mit einer Brennweite von 50 mm an einem solchen Gehäuse mit einem Crop-Faktor von 1,5× eine resultierende Brennweite von 75 mm (50 mm × 1,5).
Der Crop-Faktor wird für Sie bei der Auswahl eines Objektivs von Bedeutung sein. Teleobjektive können dank ihm beispielsweise noch stärker zoomen, während Weitwinkelobjektive an einem APS-C-Gehäuse ein engeres Sichtfeld haben können. Mehr erfahren Sie in unserem Lexikon unter dem Stichwort Crop-Faktor.
Systemkameras bieten eine schnelle Fokussierung
Digitalkamera oder Smartphone? Für Kameras mit Spiegeln spricht unter anderem die deutlich schnellere Fokussierung, die zu ihren größten Stärken zählt. Dank der sogenannten Phasendetektion kann die beste Spiegelreflexkamera präzise und sehr schnell fokussieren, was Sie besonders beim Fotografieren schneller Bewegungen zu schätzen wissen werden. Die Fokussierung wird durch einen Motor im Kameragehäuse oder einen Ultraschallmotor im Inneren des Objektivs gewährleistet, der von allen Varianten die schnellste ist.
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Macht Ihre DSLR gelbliche, gräuliche, zu dunkle oder im Gegenteil zu helle Aufnahmen? Versuchen Sie, mit der Belichtung und dem Weißabgleich zu spielen.
Suchertypen bei DSLR Kameras
Der optische Apparat ermöglicht das Fotografieren über das Display sowie den eingebauten Sucher. Das durch das Objektiv fallende Bild wird durch ein Spiegelsystem mehrfach reflektiert und in den Sucher projiziert. Der Sucher bei einer digitalen Spiegelreflexkamera ist optisch, der Fotograf sieht also direkt die Szene, die durch das Objektiv kommt. Das ausgeklügelte Spiegelsystem garantiert Ihnen so eine verzögerungsfreie und präzise Darstellung der Realität. Die Hauptunterschiede zwischen den Suchern liegen vor allem in der Größe und dem Vergrößerungsgrad.
Ein starkes Display überzeugt auf ganzer Linie
Ein weiteres sehr wichtiges Element, über das eine Spiegelreflexkamera verfügt, ist natürlich ihr Display. Es liefert dem Fotografen notwendige Informationen über die Komposition oder die Szeneneinstellungen, dient aber auch zur Anzeige verschiedener Parameter, Menüs oder zum Betrachten von Fotos und Videos. DSLR-Bodys können sich unter anderem gerade durch die Funktionen des Displays voneinander unterscheiden, die die Nutzung der Kamera erheblich vereinfachen und angenehmer machen können.
- Festes Display ist in die Rückseite der DSLR Kamera eingebaut und kann weder geneigt noch anderweitig bewegt werden. Dieser Kameratyp zeichnet sich durch seinen niedrigeren Preis, seine Einfachheit und seine höhere Widerstandsfähigkeit aus, rechnen Sie aber mit Einschränkungen beim Fotografieren aus ungünstigen Winkeln, bei denen man den Bildschirm nicht gut sehen kann.
- Dreh-/klappbares Display ist so konstruiert, dass der Fotograf es nach oben, unten oder je nach Konstruktion der DSLR Kamera zur Seite drehen kann. Beim Aufnehmen von Videos, beim Fotografieren von Selbstporträts oder beim Aufnehmen von Fotos aus ungewöhnlichen Winkeln ist ein drehbares Display ein guter Helfer.
- Live-Vorschau ist eine Funktion, die es Ihnen ermöglicht, die Szene direkt über das Display oder den optischen Sucher noch vor dem Drücken des Auslösers zu betrachten. Auf dem Display ist ein „Live“-Bild zu sehen, sodass Sie Komposition, Belichtung oder Fokussierung leicht kontrollieren können, was besonders den Umgang mit einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger intuitiv macht.
- Touchscreen-Display bietet eine schnellere und bequemere Möglichkeit, das Gerät zu bedienen. Es ermöglicht Ihnen, Parameter einzustellen, durch Menüs zu navigieren, Bilder anzusehen und oft auch durch eine einfache Berührung mit dem Finger zu fokussieren. Die Spiegelreflexkamera ist somit viel einfacher zu steuern und erinnert an die vertraute Umgebung eines Smartphones.
Verschiedene Aufnahmemodi für jedes Motiv
Ein solches Kamerasystem, ob mit oder ohne Objektiv, bietet eine Reihe von Fotofunktionen. Zu den fortgeschrittenen gehören die Einstellung der ISO-Empfindlichkeit, des Weißabgleichs oder der Belichtungszeit. Jedes Modell bietet zudem mehrere manuelle, halbautomatische und vollautomatische Aufnahmemodi.
- Modus M ist ein vollständig manueller Modus. Der Fotograf stellt die Belichtungszeit, die Blende, aber auch die Belichtung und die Schärfentiefe ein.
- Modus P ist halbautomatisch. Die Kamera stellt Zeit und Blende ein, und Sie wählen den ISO-Wert und andere Werte.
- Modus TV ermöglicht die Einstellung von Belichtungszeit und ISO. Die DSLR Kamera stellt automatisch die am besten geeignete Blende ein.
- Modus AV ist das Gegenteil des TV-Modus. Sie stellen zuerst die Blende ein, die DSLR Kamera ergänzt dann die Belichtungszeit.
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Zu den automatischen Modi einer Kamera gehören der Porträt-, Makro-, Sport-, Nachtaufnahme- und Landschaftsmodus.
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