Festnetztelefone
Ein Festnetzanschluss eignet sich überall dort, wo Sie ein einfaches Gerät für die Verbindung zur Außenwelt benötigen. Es sind keine unhandlichen Geräte mehr mit kurzem Kabel, unangenehmem Klingelton und schlechter Gesprächsqualität - heutzutage bieten sie viel mehr. Worauf ist bei der Auswahl eines Festnetzanschlusses zu achten?
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Festnetztelefone - weitere Informationen
Die Anfänge des Festnetztelefonnetzes reichen bis in das Jahr 1876 zurück. Seit dieser Zeit haben sich Festnetztelefone stark verändert und sind kaum wiederzuerkennen. Die einst klobigen und schweren Apparate wurden durch kompakte, moderne Modelle abgelöst, die optisch und funktional stark an Mobiltelefone erinnern. Wenn Sie heute ein zeitgemäßes Festnetztelefon kaufen, profitieren Sie von einer langen Entwicklungsgeschichte, die aus den historischen Geräten die heutigen flexiblen Kommunikationsmittel gemacht hat.
Festnetztelefone und die Entwicklung in Deutschland
Die ersten Verbindungen über das Telefonnetz wurden manuell von zentralen Vermittlungsstellen vermittelt und beschränkten sich zunächst auf das Stadtgebiet. Mit der Automatisierung folgte die Verknüpfung zahlreicher Knotenpunkte, wodurch schließlich auch die ersten Ferngespräche möglich wurden. In Deutschland nahm die Geschichte der Telekommunikation bereits im Jahr 1881 mit dem ersten städtischen Telefonnetz in Berlin Fahrt auf, als die ersten Teilnehmer ein Festnetztelefon kaufen konnten.
Das allererste Berliner Fernsprechnetz startete damals mit knapp unter 100 Anschlüssen. Wer heute ein modernes Festnetz-Telefon kaufen möchte, greift meist auf digitale Anschlüsse zurück, doch die grundlegende Infrastruktur basiert auf dieser historischen Entwicklung.
Telefonvorwahlen und Rufnummern für Festnetztelefone
Die Rufnummer für ein normales Telefon fürs Festnetz setzt sich aus einer geografischen Ortsvorwahl und der eigentlichen, individuellen Rufnummer des Anschlusses zusammen.
Ortsvorwahlen im Festnetz
In Deutschland werden die Vorwahlen nach geografischen Regionen und Amtbereichen strukturiert, in denen sich die Festnetztelefone befinden. Diese regionale Vorwahl ist strikt von der internationalen Ländervorwahl (+49) zu trennen, die bei Inlandsgesprächen weggelassen wird.
Ein typisches Beispiel für ein Haustelefon im Berliner Raum nutzt die Vorwahl 030, gefolgt von der eigentlichen Nummer, während andere Regionen eigene dreistellige oder vierstellige Kennungen besitzen.
Anbieter für klassische und moderne Festnetztelefonie
Auch wenn Mobilfunknetze allgegenwärtig sind, nutzen viele Haushalte weiterhin ein stabiles Telefon Festnetz. Für die Bereitstellung des Anschlusses stehen verschiedene Anbieter zur Auswahl.
- Die Deutsche Telekom ist der historische Nachfolger der Bundespost und bietet flächendeckend Tarife an, wenn Sie ein neues Festnetztelefon kaufen möchten.
- Vodafone hat durch die Übernahme großer Kabelnetze eine starke Infrastruktur und bietet flexible Kombipakete für Internet und Telefonie.
- o2 Telefónica ist ebenfalls ein großer Netzbetreiber auf dem deutschen Markt und hält Tarife bereit, die sich ideal für ein klassisches Telefon mit Schnur oder schnurlose Geräte eignen.
Kosten für Gespräche über Festnetztelefone
Die Preise für Festnetzanschlüsse variieren stark je nach gewähltem Tarifmodell. Die meisten Anbieter setzen heute auf Pauschalangebote (Flatrates), bei denen eine feste monatliche Gebühr fällig wird. Falls Sie ein Telefon mit Anrufbeantworter im Rahmen eines Standardtarifs nutzen, gelten oft folgende Konditionen:
Wie sehen die üblichen Verbindungspreise aus?
- Gespräche ins deutsche Festnetz sind über Flatrates meist komplett kostenlos.
- Verbindungen ohne Flatrate kosten innerhalb Deutschlands oft ca. 0,02 € bis 0,05 € pro Minute.
- Anrufe auf Mobiltelefone schlagen in der Regel mit bis zu ca. 0,19 € pro Minute zu Buche.
Zusätzlich bieten fast alle modernen Router die Möglichkeit, ein Festnetztelefon mit Anrufbeantworter direkt per IP-Technologie über moderne VoIP-Telefone zu betreiben.