Touch-Handys
In den meisten Fällen fallen Touch Handys zugleich in die Kategorie der Smartphones. Mit Hilfe ihres Betriebssystems können Sie im Internet surfen, E-Mails versenden, Videos ansehen, Musik hören, weitere Anwendungen installieren, die Navigation nutzen, Spiele spielen oder Fotos machen. Wie wählt man ein geeignetes Touchscreen Handy aus?
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Mobiltelefone sind ein integraler Bestandteil unseres Lebens. Die Liste an Geräten ist endlos dank zahlreicher Hersteller. Für einen unerfahrenen Käufer kann es schwierig sein das richtige Handy zu finden.
Das erste Touch-Handy der Welt
Das allererste Telefon mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm erblickte bereits im Jahr 1992 das Licht der Welt. Das IBM Simon bot ein monochromes Display, einen digitalen Stift zur Bedienung, das Betriebssystem Zaurus OS und eine Akkulaufzeit von bis zu einer Stunde. Für umgerechnet mehr als 1.400 € konnte man dieses frühe Smartphone erwerben, das bereits in der Lage war, E-Mails und Kalender zu verwalten sowie Faxe zu senden und zu empfangen.
Die ersten Touch-Handys mit Android und iOS
Das iPhone der ersten Generation schrieb im Jahr 2007 Geschichte als wegweisendes Smartphone, das damals noch mit dem iPhone OS lief. Nur ein Jahr später kam das erste Modell mit dem Betriebssystem Android auf den Markt – das HTC Dream, auch bekannt als T-Mobile G1. Dieses Gerät glänzte mit einer ausziehbaren Konstruktion und einer vollständigen QWERTY-Tastatur, womit die bis heute anhaltende Rivalität der beiden Betriebssysteme begann.
| Modell | Apple iPhone | HTC Dream (T–Mobile G1) |
|---|---|---|
| Abmessungen | 115 × 61 × 11,6 mm | 117,7 × 55,7 × 17,1 mm |
| Display | 3,5 Zoll; Auflösung 480 × 320 | 3,2 Zoll; Auflösung 480 × 320 |
| Rückkamera | 2,0 Mpx | 3,15 Mpx; Autofokus |
| Prozessor | Samsung 1176JZ(F)–S v1.0 | Qualcomm MSM7201A |
| Arbeitsspeicher RAM | 128 MB | 192 MB |
| Betriebssystem | iPhone OS 1.0 | Android 1.0 |
| Konnektivität | Wi–Fi (802.11b/g), Bluetooth 2.0, GPRS/EDGE | Wi–Fi (802.11b/g), Bluetooth 2.0, GPRS/EDGE, HSDPA/HSUPA |
Das HTC Dream war seinerzeit in drei Farbvarianten für rund 400 € erhältlich. Für das revolutionäre Apple iPhone mussten Käufer dagegen etwas tiefer in die Tasche greifen und mehr als 560 € bezahlen.
Moderne Bildschirme und der Handy-Touchscreen
Moderne Bildschirme lassen sich primär nach der zugrundeliegenden Technologie differenzieren, die für die Erkennung der Berührung verantwortlich ist. Ältere Mobiltelefone, die heutzutage nicht mehr im Handel anzutreffen sind, setzten auf ein resistives Display. Diese Technologie basiert auf zwei leitfähigen Schichten, die sich bei physischem Druck exakt am Berührungspunkt kontaktieren. Dadurch ließen sich diese Geräte nicht nur mit den Fingern oder einem Stylus bedienen, sondern auch mit fast jedem beliebigen Gegenstand.
Einen deutlichen technologischen Fortschritt markiert der kapazitive Aufbau. Heutzutage verfügt selbst ein extrem preiswertes Handy mit Touchscreen über diese präzise Sensorik. Statt auf mechanischen Druck reagiert die Oberfläche auf die natürliche elektrische Leitfähigkeit des menschlichen Körpers. Die leitfähige Oberseite registriert die Fingerspitze sofort, weshalb kein spürbarer Druck mehr ausgeübt werden muss. Für diese Art von Bildschirmen kann man daher keine herkömmlichen Stifte verwenden, sondern ausschließlich speziell kompatible Styluses.
Falls Sie sich für die technologischen Unterschiede der verschiedenen Panel-Typen interessieren, empfehlen wir Ihnen unseren detaillierten Magazinbeitrag über die verschiedenen Display-Technologien. Dort erfahren Sie alles Wissenswerte zu den Differenzen zwischen LCD- (TFT) und OLED-Panels sowie zu den gängigen Unterarten wie TN (Twisted-Nematic), IPS (In-Plane Switching) oder AMOLED. So finden Sie garantiert ein Smartphone, dessen Bildschirm optimal zu Ihren Sehgewohnheiten passt.
Smarte Mobiltelefone für jeden Anspruch
Ein moderne Mobiltelefon ist heute praktisch synonym mit dem Begriff Smartphone. Ein stabiles und vielseitiges Betriebssystem sorgt dafür, dass ein hochwertiger Handy-Touch die maximale Funktionalität im Alltag entfalten kann. Smartphones mit Android oder iOS decken alle denkbaren Budgetklassen ab – angefangen bei Einsteigermodellen für ca. 80 € bis hin zu High-End-Flaggschiffen, die nicht selten mehr als 1.000 € kosten.
Den größten Marktanteil weltweit und im DACH-Raum teilen sich die folgenden Hersteller:
Der Mobilfunkmarkt heute und morgen
In der heutigen Zeit sind moderne Smartphones sowohl im Berufs- als auch im Privatleben zu absolut unverzichtbaren Begleitern geworden. Ein wesentlicher Treiber hierfür sind innovative Technologien, die die Geräte Jahr für Jahr leistungsfähiger machen.
- Fingerabdrucksensor direkt im Display – Das mühsame Erfühlen eines Sensors auf der Gehäuserückseite gehört der Vergangenheit an. Moderne Geräte erlauben die biometrische Entsperrung oft über weite Teile der gesamten Displayfläche.
- Haptisches Feedback – Das Gerät gibt eine präzise taktile Rückmeldung, die sich je nach der Stärke des ausgeübten Drucks dynamisch anpasst.
- Iris-Scanner – Dedizierte Frontkameras tasten die menschliche Regenbogenhaut ab und sichern das Gerät extrem zuverlässig gegen unbefugte Zugriffe ab.
- Gesichtserkennung – Ähnlich wie beim Iris-Scan lässt sich das Telefon völlig berührungslos und komfortabel per 3D-Gesichtsscan entsperren.
Zu den spannendsten Zukunftstrends im Mobilfunkbereich gehören zweifellos flexible sowie faltbare OLED-Displays, die ganz neue Formfaktoren ermöglichen.